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DSL, LTE, Glasfaser...

Viele Neuerungen – Firmware-Update für verschiedene Fritzboxen verfügbar

AVM Fritzbox 7590
Die Fritzbox 7590 war der erste Router mit dem Fritz!OS 7.25Foto: AVM

Der Berliner Router-Hersteller AVM bringt regelmäßig Aktualisierungen für seine Fritzboxen und übrigen Fritz-Geräte heraus. Dazu gehören beispielsweise Repeater, Powerline-Adapter, aber auch Fritz-Fons. TECHBOOK hat die Infos zu den neuesten Updates.

Regelmäßig verteilt AVM Updates für seine Geräte. Die Aktualisierungen bringen zahlreiche Neuerungen für die Fritzboxen, Repeater und Powerline-Adapter. Im Vorfeld bereitet das Unternehmen die sogenannten Release Candidates zumeist durch ein Labor auf das aktuelle große Fritzbox-Update vor. Auch neue Funktionen werden weiterhin durch kleinere Aktualisierungen aus dem Fritz-Labor getestet. Hier erfahren Sie, für welche Geräte AVM derzeit ein Update anbietet.

Achtung

In der Liste führen wir sowohl Updates auf das offizielle FritzOS als auch die neuesten Labor-Versionen auf. Da AVM im Fritz-Labor neue Funktionen erst testet, kann die Software zu kleineren Problemen im Betrieb führen. Beachten Sie daher unsere Anmerkungen, die wir zur Installation eines Fritz-Labors geben.

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Die neuesten Fritzbox-Updates im Überblick

10. Juni: LTE-Fritzboxen bekommen Update

Erneut versorgt AVM zwei seiner LTE-Fritzboxen mit einem Update aus dem Fritz-Labor. Dabei ist die Fritzbox 6850 LTE erneut mit dabei. Sie hat erst vor sechs Tagen ein Update erhalten und wird nun auf die Version 07.26-89135 angehoben. Das Labor liefert neue Modemfirmware mit diversen Optimierungen und verbesserter Stabilität aus.

Ebenfalls dabei: die Fritzbox 6820 LTE, die es in drei Versionen gibt. Alle drei erhalten ein Update, das inhaltlich identisch zum Labor der 6850 LTE ausfällt. Es bringt also neue Modemfirmware mit diversen Optimierungen und verbesserter Stabilität. Für die erste Version der Fritzbox 6820 LTE steht das Update auf das Fritz!OS 07.26-89123. Die zweite Version bekommt hingegen 07.26-89125 und Version drei der Fritzbox 6820 LTE erhält per Labor das Fritz!OS 07.26-89132.

09. Juni: Fritzbox 4040 bekommt neues Fritz-Labor, 5530 Fiber auf Fritz!OS 7.27 angehoben

Ein neues Labor frisch aus der Entwicklung steht aktuell für die Fritzbox 4040 bereit. Das Update trägt die Versionsnummer 07.26-89146 und fällt sehr übersichtlich aus. Lediglich eine verbesserte Stabilität des Systems gibt AVM an.

Deutlich umfangreicher fällt da das offizielle Update für die Fritzbox 5530 Fiber aus. Für den Glasfaser-Router steht das Fritz!OS 7.27 zum Download bereit. Folgende Neuerungen listet AVM:

Fiber:

  • NEU Registration-ID für XGS-PON Verbindungen über die Benutzeroberfläche setzbar
  • NEU Aktivierung des Transceivers über Fritz!OS integriert
  • Verbesserung Signalisierung der Meldung für die Erkennung der verwendeten Glasfasertechnologie optimiert
  • Verbesserung Spezifische Einstellungen für bestimmte Netzbetreiber automatisiert
  • Behoben Darstellung der technischen Details des XGS-PON SFP-Moduls in der Benutzeroberfläche korrigiert
  • Behoben Haken bei „ONT-Installationskennung“ kann jetzt wieder entfernt werden

WLAN:

  • Verbesserung Stabilität angehoben
  • Behoben Mögliche Probleme bei der Anmeldung von Repeatern nach Umstellung der WLAN-Verschlüsselung von „WPA2+WPA3“ auf „unverschlüsselt“ behoben
  • Behoben Bei unverschlüsseltem WLAN funktionierte die WPS-Funktion für den WLAN-Gastzugang nicht zuverlässig
  • Behoben Die Legende unterhalb der Grafik „Belegung der WLAN-Kanäle“ wurde nicht einzeilig dargestellt (Seite „WLAN / Funkkanal“)
  • Behoben Schwachstellen in der Behandlung eingehender fragmentierter Pakete sowie aggregierter MPDUs (A-MPDU) behoben („Fragattack“)

DECT:

  • Behoben Nach längerer Laufzeit konnte es vorkommen, dass bestimmte Funktionen nicht mehr zur Verfügung standen (z. B. Update-Suche…)

Telefonie:

  • Änderung Notwendige Änderung für die künftige Nutzung eines Online-Telefonbuchs von Google
  • Behoben Bei Nutzung der Business-Telefonieplattform „Telekom CompanyFlex“ wurden Rufnummern nach Bearbeitung in der Bedienoberfläche u.U. nicht mehr registriert
  • Behoben Keine Anzeige von Rufsperren, wenn in diesen ein Eintrag ohne Rufnummer enthalten war
  • Behoben Suche im Telefonbuch war nach Name möglich, aber nicht nach Rufnummer
  • Behoben Einrichtung der internen Faxfunktion nicht möglich, wenn im Telefonbuch ein Eintrag ohne Rufnummer enthalten war
  • Behoben Bei Nutzung der verschlüsselten Telefonie konnte es nach Abbruch eines Anrufes durch den Anrufer vor Rufannahme zu einem endlosen Klingeln an Telefonen an der Fritzbox kommen
  • Behoben Dreierkonferenz über ein analoges Telefon funktionierte in vereinzelten Fällen nicht

System:

  • Änderung Push Service: Diverse inhaltliche Textänderung der E-Mail „Änderungsnotiz“
  • Behoben Auf der Benutzeroberfläche konnte teilweise der Code des Google Authenticators nicht eingegeben werden

07. Juni: Fritzbox 3490 bekommt Fritz!OS 7.28, 7583 Fritz!OS 7.27

Die Fritzbox 3490 ist echt in die Jahre gekommen, zählt für AVM aber offenbar noch nicht zum alten Eisen. Für sie steht aktuell das Update auf das neueste Fritz!OS 7.28 bereit. Es handelt sich dabei nicht um ein Labor, sondern offizielle Firmware. Als Highlight für die Aktualisierung nennt AVM die Priorisierung eines Heimnetzgeräts, die sich nun einfacher auf der Fritzbox-Oberfläche aktivieren lässt. Das Feature hatten die anderen Fritzboxen im Rahmen des zunehmenden Homeoffice bereits früher erhalten. Aber auch einen Fehler hat der Hersteller behoben. Besitzer*innen der Fritzbox 3490 sollte es so wieder möglich sein, den Internetzugang via MIC-Code-Eingabe für den Provider Vodafone herzustellen.

Ebenfalls ein Update bekommt die Fritzbox 7583. Hier erhöht AVM auf das Fritz!OS 7.27. Die Neuerungen sind zahlreich und lauten wie folgt:

Internet:

  • Verbesserung Deutsche Telekom: Automatische Einrichtung von Rufnummern (EasySupport) bei Verbindung über
    WAN/LAN 1 mit einem Glasfasermodem
  • Behoben VPN-Verbindungen auf Basis von Drittanbieter-Lösungen brachen zum Teil nach längerer Verbindungszeit ab
  • Behoben Unter Umständen konnte über VPN nicht auf WLAN-Geräte im Heimnetz zugegriffen werden

WLAN:

  • Verbesserung Stabilität angehoben
  • Behoben Mögliche Probleme bei der Anmeldung von Repeatern nach Umstellung der WLAN-Verschlüsselung von „WPA2+WPA3“ auf „unverschlüsselt“ behoben
  • Behoben Bei unverschlüsseltem WLAN funktionierte die WPS-Funktion für den WLAN-Gastzugang nicht zuverlässig
  • Behoben Die Legende unterhalb der Grafik „Belegung der WLAN-Kanäle“ wurde nicht einzeilig dargestellt (Seite „WLAN / Funkkanal“)
  • Behoben Schwachstellen in der Behandlung eingehender fragmentierter Pakete sowie aggregierter MPDUs (A-MPDU) behoben („Fragattack“)

Telefonie:

  • Änderung Notwendige Änderung für die künftige Nutzung eines Online-Telefonbuchs von Google
  • Behoben Bei Nutzung der Business-Telefonieplattform „Telekom CompanyFlex“ wurden Rufnummern nach Bearbeitung in der Bedienoberfläche u.U. nicht mehr registriert
  • Behoben Keine Anzeige von Rufsperren, wenn in diesen ein Eintrag ohne Rufnummer enthalten war
  • Behoben Suche im Telefonbuch war nach Name möglich, aber nicht nach Rufnummer
  • Behoben Einrichtung der internen Faxfunktion nicht möglich, wenn im Telefonbuch ein Eintrag ohne Rufnummer enthalten war
  • Behoben Bei Nutzung der verschlüsselten Telefonie konnte es nach Abbruch eines Anrufes durch den Anrufer vor Rufannahme zu einem endlosen Klingeln an Telefonen an der Fritzbox kommen
  • Behoben Dreierkonferenz über ein analoges Telefon funktionierte in vereinzelten Fällen nicht

DECT:

  • Behoben Nach längerer Laufzeit konnte es vorkommen, dass bestimmte Funktionen nicht mehr zur Verfügung standen (z. B. Mediaplayer, Update-Suche…)

System:

  • Änderung Push Service: Diverse inhaltliche Textänderung der E-Mail „Änderungsnotiz“
  • Behoben Auf der Benutzeroberfläche konnte teilweise der Code des Google Authenticators nicht eingegeben werden

Auch interessant: Für diese Fritzboxen liefert AVM bald keine Updates mehr

Die Neuerungen im aktuellen FritzOS

Mit dem Fritz!OS 7.2x liefert AVM laut eigener Aussage zahlreiche neue Funktionen und Optimierungen für seine Fritz-Geräte aus. Diese sollen nicht nur die Performance der Fritzboxen erhöhen, sondern auch WLAN-Verbindungen von mobilen Endgeräten verbessern, schnellere und stabilere Verbindungen über VPN-Netzwerke ermöglichen und für mehr Sicherheit im Heimnetz sorgen. Insgesamt führt AVM in allen Kernbereichen wie Internet, Telefonie, Smart Home und Heimnetz Neuerungen ein.

Lesen Sie in der verlinkten Meldung, welche Anpassungen und Funktionen das Fritz!OS 7.20 im Detail beinhaltet.

Möchten Sie hingegen mehr über das Update auf das Fritz!OS 7.25 wissen, finden Sie hier alle relevanten Informationen.

Fritz-Labor: Das gilt es zu beachten

Sofern ein Update aus dem Fritz-Labor stammt, gelten im Vergleich zu den offiziellen Aktualisierungen andere Konditionen. Denn mit der Labor-Firmware testet AVM neue Funktionen, die später Teil des großen, offiziellen Firmware-Updates Ende August bzw. Anfang September werden sollen. Sie hat daher Beta-Charakter. Der Hersteller weist auch darauf hin, dass es beim Betrieb der Software zu Problemen kommen kann.

Ausprobieren können Nutzer ein Fritz-Labor, wenn auf ihrer Fritzbox das aktuelle FritzOS installiert ist. Vor der Installation der Software sollten die Daten und Einstellungen auf dem Router aber sicherheitshalber gesichert werden. Ist dies geschehen, können Nutzer das Labor-Firmware im Fritz-Labor auf der Webseite von AVM herunterladen und auf ihrem Computer als ZIP-Datei speichern. Zur Installation sind nach dem Entpacken der Datei dann folgende Schritte notwendig:

  1. Rufen Sie im Browser die Fritzbox-Oberfläche mit http://fritz.box auf und geben Sie gegebenenfalls das Passwort für Ihre Fritzbox ein
  2. Unten im Menü finden Sie die Fußzeile „Ansicht: Erweitert“, die Sie aktivieren müssen
  3. Nun finden Sie unter „System / Update“ die Registerkarte „FritzOS-Datei“
  4. Wählen Sie im Eingabefeld den Pfad zu der zuvor heruntergeladenen und entpackten ZIP-Datei aus und klicken Sie auf „Update starten“

Lesen Sie auch: Die 5 besten Fritzbox-Alternativen ab 26 Euro

Ist auf der Fritzbox bereits eine Labor-Firmware installiert, wird ein neues Update automatisch angeboten. Beachten Sie, dass der Update-Vorgang ein paar Minuten dauern kann. Währenddessen blinkt die Info-Lampe des Routers. Ist das Update abgeschlossen, startet die Fritzbox automatisch neu. Daten und Einstellungen gehen nicht verloren, sodass der Router wieder wie gewohnt einsatzbereit ist.

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