Konzern bestätigt Pläne

Facebook plant Umbenennung von Whatsapp und Instagram

Zu Facebook gehören Whatsapp, Instagram und der Messenger
Apples neue Pläne bringen WhatsApp unter Zugzwang
Foto: Getty Images

Mehr als 1,5 Milliarden Menschen nutzen Whatsapp, bei Instagram sind es etwas mehr als 1 Milliarde – nun plant Facebook, beide Marken umzubenennen. Als Grund gibt der Konzern an: „Wir wollen mehr Klarheit bei den Produkten und Services, die Teil von Facebook sind“, erklärte eine Sprecherin und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des US-Portals „The Information“.

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, sollen Whatsapp und Instagram zukünftig den Zusatz „from Facebook“ bekommen. Das ist insofern ein großer Schritt, als dass der Konzern, wie auch „The Information“ darlegt, nach außen hin bislang immer die Unabhängigkeit der beiden zugekauften Dienste betonte. Auch deshalb wurden Whatsapp und Instagram in der Öffentlichkeit kaum mit den Datenskandalen von Facebook in Verbindung gebracht. Mit dieser klaren Trennung soll jetzt Schluss sein.

Innerhalb des Konzerns habe die Ankündigung, die laut „The Information“ kürzlich an die Mitarbeiter kommuniziert worden sei, für „Verwirrung“ gesorgt. Die Marken sind erfolgreich, eine Änderung des Namens ist daher ein wenig sinnvoll.

Vermutet wird, dass sich Facebook durch die Umbenennung der beiden Marken eine Verbesserung des zuletzt aufgrund der Skandale zu Schaden gekommenen Images erhofft. Wie „The Information“ berichtet, sei CEO Mark Zuckerberg „frustriert“, weil Facebook kaum Anerkennung für das Wachstum von Instagram und Whatsapp bekomme. Ein weiterer Grund für den Schritt: Der Konzern will seine Messengerdienste stärker miteinander vernetzen.

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Wo werden Nutzer die neuen Namen sehen?

Auf den Smartphone-Homescreens sollen weiterhin die ursprünglichen Markenbezeichnungen stehen. Ob in deutschen App-Stores statt „from Facebook“ die übersetzte Version „von Facebook“ stehen wird und zu welchem Zeitpunkt genau die Änderungen umgesetzt werden, ist bislang nicht bekannt.

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