Preis-Leistungs-Sieger

Die 7 besten Bluetooth-Lautsprecher bis 200 Euro

Bose Soundlink Revolve
Der Bose Soundlink Revolve erzeugt einen erstaunlich erwachsenen Klang für seine Größe
Foto: Bose

Bluetooth-Lautsprecher gibt es wie Sand am Meer. Kein Wunder, sind sie doch ungemein praktisch: Ob am Strand, im Garten, auf dem Schreibtisch oder bei spontanen Parties, die mobilen Lautsprecher sind extrem vielseitig. TECHBOOK stellt die besten Boxen bis 200 Euro vor.

Wer sich einen portablen Bluetooth-Lautsprecher zulegen möchte, sollte einige Kriterien beachten. Der Klang ist natürlich das A und O, doch es gibt noch mehr Anforderungen: Die Lautsprecher sollten robust und gut zu transportieren sein, mindestens einen Spritzwasserschutz aufweisen und über eine lange Akkulaufzeit verfügen. Das alles am besten bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. TECHBOOK hat sich die aktuellen Modelle bis 200 Euro angeschaut und die herausragendsten Angebote ausgesucht.

Inhalt:
Sony SRS-XB10 (40 Euro)
UE Boom 3 (79 Euro)
Teufel Rockster Go (126 Euro)
Soundcore Anker Flare+ (86 Euro)
Bose Soundlink Revolve und Revolve+ (143 Euro und 224 Euro)
Beoplay A1 (148 Euro)
JBL Xtreme 2 (183 Euro)

Das Schnäppchen – Sony SRS-XB10 (etwa 40 Euro)

Sony SRS-XB10

Kleine Box, kleiner Preis: die handliche und leichte Sony SRS-XB10 ist schon für knapp 40 Euro erhältlich.
Foto: Sony

Mit dem Sony SRS-XB10 kann man nicht viel falsch machen, denn dieser Winzling macht fast überall eine gute Figur, wo wenig Platz zur Verfügung steht. Zudem fällt er mit seinen 260 Gramm Gewicht im Rucksack und auf Reisen kaum auf. Er ist nach dem Standard IPX5 wasserabweisend, hat ein robustes Gehäuse und neben Bluetooth auch einen NFC-Chip, um sich beim Berühren mit einem Gerät zu verbinden.

Wer will, kann Musik auch über den 3,5mm-Klinkenanschluss zuspielen. Außerdem kann man die Box auch mit einem zweiten SRS-XB10 zu einem Stereo-Paar koppeln. Laut Hersteller soll der Akku bis zu 16 Stunden durchhalten.

Natürlich kann man von solch einem kompakten Lautsprecher keine Klangwunder erwarten und mit einer großen Party ist er definitiv überfordert. Aber um sich nebenbei im Park, im Bad, im Kinderzimmer oder wo auch immer mit Musik beschallen zu lassen, reicht er völlig aus und hat sogar ordentlich Wumms. Für rund 40 Euro ist der SRS-XB10 in verschiedenen Farben erhältlich.

Vorteile:

  • klein und leicht und dadurch ideal für unterwegs
  • günstig
  • in bunten Farben erhältlich
  • unterstützt NFC
  • guter Bass für die Größe
  • lange Akkulaufzeit

Nachteile:

  • nur spritzwassergeschützt
  • Höhen könnten klarer sein
  • Kopplung von zwei Geräten nicht möglich

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Die Schwimm-Box – UE Boom 3 (etwa 79 Euro)

UE Boom 3

Die Ultimate Ears Boom 3 ist richtig wasserfest und übersteht selbst längere Tauchgänge problemlos
Foto: Ultimate Ears

Die Marke Ultimate Ears ist schon seit Jahren für ihre handlichen und gut klingenden Bluetooth-Boxen bekannt. Die Boom 3 ist eines der aktuellsten Modelle und stellt sozusagen die goldene Mitte dar. Sie ist gerade noch handlich genug, um mit ihren 608 Gramm und der zylindrischen Form in jeder Tasche Platz zu finden.

Im Gegensatz zu dem kleinen Sony SRS-XB10 lassen sich nicht nur zwei Boom 3 zum Stereo-Paar zusammenschließen. Über die Smartphone-App lassen sich im Party-Modus bis zu 150 verschiedene Booms und Megabooms aller drei Generationen miteinander koppeln, die dann tatsächlich ein Klangfeuerwerk veranstalten.

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Aber auch allein überzeugt die Boom 3 mit ihrem ausgewogenen Klang. Sie ist kein Basswunder, dafür strahlt sie die Musik in alle Richtungen ab und sorgt so für einen räumlichen Eindruck. Laut Hersteller hält der Akku bis zu 15 Stunden lang. Doch das Coolste an der Boom 3: Sie ist absolut wasserdicht nach IP67-Standard. Sie kann bis zu 30 Minuten unter Wasser bleiben oder einfach auf der Wasseroberfläche treiben. Ab rund 79 Euro und in verschiedenen Farben ist hier Musikspaß garantiert.

Vorteile:

  • Wasserfest nach IP67, schwimmfähig
  • hohe Akkulaufzeit
  • starker Bass und ausgewogene Höhen
  • zum Stereo-Paar koppelbar

Nachteile:

  • keine Klinkenbuchse vorhanden

Kleiner Kracher – Teufel Rockster Go (etwa 126 Euro)

Teufel Rockster Go

Cooler Name, coole Bluetooth-Box: Der Teufel Rockster Go überzeugt mit gutem Klang und robustem Gehäuse
Foto: Teufel

Die Marke Teufel hat nicht nur einen teuflisch guten Namen, sondern ist auch für ihren brachialen Sound bei Audio-Fans bekannt. Mit dem Rockster hat der Hersteller mit Firmensitz in Berlin einen der stärksten Bluetooth-Speaker auf dem Markt. Mit 31,50 Kilogramm Gewicht braucht er allerdings Rollen, um bewegt zu werden.

Wer ein Stück von dem 450-Watt-Partymonster möchte, muss nicht gleich zum 899-Euro-Original greifen. Der kleine Rockster Go beweist, dass es großen Klang aus einem kompakten Gehäuse gibt – und das für fast einen Zehntel des Preises. Beiden haben die robuste Bauweise und das coole kantige Design gemein. Der Wasserschutz reicht sogar für kurze Tauchgänge.

Die 12-Stunden-Akkulaufzeit geht noch in Ordnung, dürfte aber bei hoher Lautstärke deutlich schrumpfen. Dennoch: Für etwa 126 Euro gibt es eine ordentliche Portion Klang in einem Gehäuse, das fast jeden Spaß mitmacht. Und einen der coolsten deutschen Markennamen.

Vorteile:

  • Wasserfest nach IP67, schwimmfähig
  • fein abgestimmter Klang auch bei hoher Lautstärke
  • flexibel einsetzbar (Lässt sich sogar auf ein Stativ schrauben)

Nachteile:

  • Akkulaufzeit bei voller Lautstärke eher mäßig
  • nicht so robust wie manch andere Bluetooth-Lautsprecher

Der kleine Bunte – Soundcore Anker Flare+ (etwa 86 Euro)

Soundcore Anker Flare+

Mit dem Soundcore Anker Flare+ bekommt man einen tragbaren Bluetooth-Lautsprecher, der für jeden Spaß zu haben ist
Foto: Techbook

Wer es etwas bunter und unterhaltsamer mag, der wird bei Soundcore fündig. Mit dem Anker Flare+ liefert das chinesische Unternehmen einen echten Partykracher zum Sparpreis. Für deutlich unter 100 Euro bekommt man nämlich nicht nur guten 360-Grad-Sound, sondern auch einstellbare LED-Lichteffekte, Wasserdichtheit – die sogar für einen kurzen Pool-Tauchgang reicht (nach IPX7 ) – und bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit. Bei voller Lautstärke dürften es zwar ein paar Stunden weniger sein, aber das sollte für eine ausgedehnte Outdoor-Party immer noch locker reichen.

Im Gegensatz zu den kleineren Geschwistern ohne den Namenszusatz Plus ist der Sound deutlich erwachsener. In der Soundcore-App lässt sich der Klang einstellen und auch ein zweiter Anker Flare+ zu einem Stereo-Paar koppeln. Schön, dass Bluetooth 5.0 mit einer Reichweite von bis zu 20 Metern verwendet wird. Und mit den 5 verschiedenen LED-Modi soll auch für jeden Geschmack ein Lichteffekt dabei sein. Für 86 Euro ist der Anker Flare+ ein faires Angebot.

Vorteile:

  • Wasserfest nach IPX7
  • hohe Akkulaufzeit
  • Lichteffekte während des Betriebs
  • zum Stereo-Paar koppelbar

Nachteile:

  • Bass könnte intensiver sein
  • Tasten etwas schwerfällig
Bose Soundlink Revolve

Der Bose Soundlink Revolve erzeugt einen erstaunlich erwachsenen Klang für seine Größe
Foto: Bose

Die meisten Bluetooth-Boxen sind quietschbunt und scheinen eher für Teenager als für Erwachsene zu sein. Wer eine stilvolle, kompakte und gut klingende Bluetooth-Box sucht, der wird bei Bose fündig. Der Bose Soundlink Revolve hat ein schlichtes stylisches Alu-Gehäuse und kommt in Schwarz oder Silber daher. Im Gegensatz zum Groß der Konkurrenz passt der Soundlink Revolve selbst zu schicken Wohnungseinrichtungen oder auf den Frühstückstisch.

Bose Soundlink Revolve+

Wem der normale Revolve von Bose nicht klangstark genug ist, der kann zum etwas größeren Revolve+ greifen
Foto: Bose

Er ist zwar nicht wasserdicht wie der UE Boom 3, aber übersteht problemlos einen Regenschauer (IPX4-Standard). Laut Hersteller sind bis zu 12 Stunden Musikgenuss drin und mit 660 Gramm ist er unterwegs kein großes Handicap.

Das Beste am Soundlink Revolve ist aber sein Klang. Wie der Boom 3 strahlt auch er einen 360-Grad-Sound aus, legt aber noch eine Schippe Bass drauf. Dadurch wirkt er erwachsener und macht auch bei höheren Lautstärken einen guten Eindruck. Zudem lässt er sich mit einem zweiten Revolve zum Stereo-Paar koppeln. Wer noch einen druckvolleren Klang möchte, der sollte zum Revolve+ greifen. Mit 900 Gramm ist der zwar etwas schwerer, hat dafür aber einen praktischen Henkel zum Tragen. Außerdem hält er bis zu 16 Stunden durch. Der Bose Soundlink Revolve ist für etwa 143 Euro, der Revolve+ ab 224 Euro erhältlich.

Vorteile:

  • hochwertiges Äußeres
  • sehr ausgewogener 360°-Klang mit gutem Bass
  • gute Bedienbarkeit

Nachteile:

  • etwas teuer
  • nur spritzwassergeschützt
  • es gibt lautere Speaker

Das Designobjekt – Beoplay A1 (etwa 148 Euro)

Beoplay A1

Stylish: Die coole Bluetooth-Box Beoplay A1 von Bang & Olufsen macht überall eine gute Figur
Foto: Bang & Olufsen

Die dänische Marke Bang & Olufsen macht aus jedem technischen Produkt ein begehrenswertes Designobjekt – das sich leider die wenigsten leisten können. Es gibt aber eine Ausnahme: Mit dem Bluetooth-Lautsprecher Beoplay A1 kann sich jetzt quasi jeder ein Stück skandinavisches Design für unterwegs leisten.

Beoplay A1

Ein schönes Stück Design: der Beoplay A1 von Bang & Olufsen
Foto: Bang & Olufsen

Der A1 hat die Form einer Scheibe mit einem Durchmesser von etwa 13 Zentimetern und einer Höhe von rund 5 Zentimetern. Der obere Teil besteht aus einem Alu-Gitter, der Unterteil aus Kunststoff. Passend zu dem puristischen Auftritt gibt es einen Trageriemen aus Leder. Schlichter und Eleganter geht es kaum. Außerdem ist der A1 in acht unterschiedlichen Farben erhältlich und mit 600 Gramm etwa genauso leicht wie der UE Boom 3 und Bose Soundlink Revolve. Auch der A1 ist vor Spritzwasser geschützt.

Doch der Beoplay A1 schmeichelt nicht nur dem Auge, sondern auch dem Ohr, denn Bang & Olufsen ist für einen transparenten und detailreichen Klang bekannt, der auch bei hohen Lautstärken verzerrungsfrei bleibt. Per Smartphone-App lässt sich der Klang zudem personalisieren und zwei dieser Scheiben zum Stereo-Paar koppeln. Bei der Akku-Ausdauer verspricht der Hersteller zwar sensationelle 24 Stunden bei mittlerer Lautstärke. Einige Nutzer beklagen jedoch in Online-Bewertungen, dass schon nach wenigen Stunden der Akku leer ist. Dabei handelt es sich wohl um fehlerhafte Geräte, weshalb man einen Umtausch in Anspruch nehmen sollte. Dennoch: Ab rund 148 Euro gibt es hier ein schönes Stück Design und Klang.

Vorteile:

  • kompaktes Format, gute Verarbeitung
  • sehr guter Bass und ausgewogene Mitten
  • gute Bedienbarkeit

Nachteile:

  • sehr gute Akkulaufzeit
  • nur spritzwassergeschützt
  • leicht verwaschenes Klangbild bei tiefen Tönen

Der Ghetto-Blaster – JBL Xtreme 2 (etwa 183 Euro)

JBL Xtreme 2

Die JBL Xtreme 2 ist eine ausgewachsene Bluetooth-Box mit der sich richtig Party-Stimmung machen lässt
Foto: JBL

Wer große Räume beschallen muss, eine Pool-Party schmeißen will und auch in der Natur eine Tanz-Atmosphäre schaffen möchte, der braucht einfach ein größeres Gerät – wie den Bluetooth-Lautsprecher JBL Xtreme 2. Diese auffällige Box ist die Reinkarnation des Ghetto-Blasters aus den 80er-Jahren.

Mit 2,4 Kilo ist die Xtreme kein Leichtgewicht. Dafür gibt es einen Schultergurt, mit dem sich die Box  dennoch gut transportieren lässt. Das Gewicht ist zum Teil dem starken Akku geschuldet, der für 15 Stunden Ausdauer sorgt. Außerdem lässt er sich als Powerbank zum Aufladen von Smartphones und Tablets nutzen.

Das Gehäuse ist sehr robust und nach dem IPX7-Standard wasserfest, sodass die Box sogar kurze Tauchgänge im Wasser übersteht. Außerdem lässt sich der Lautsprecher mit anderen kompatiblen JBL-Boxen per Smartphone-App koppeln. Mehr als 100 Bluetooth-Boxen könnten so zusammenspielen.

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Klanglich macht der Xtreme 2 kaum jemandem etwas vor. Hier hat man tatsächlich immer eine kompakte Anlage mit starken Bässen und einem insgesamt kraftvollen und ausgewogenen Klang dabei. Selbst bei Party-Lautstärken spielt die Bluetooth-Box noch sauber.

Vorteile:

  • wasserfest nach IPX7
  • solide Akkulaufzeit
  • robustes Äußeres
  • kraftvoller Klang auch bei hoher Lautstärke

Nachteile:

  • Bass erst nach Firmware-Update wirklich gut
  • mit 2,4 Kilogramm etwas schwer
  • recht teuer