Ausfall vorbeugen

Warum Sie Ihren Router regelmäßig mal ausschalten sollten

Router FritzBox
Router laufen immer auf Hochtouren. Wenn Sie Ihrem Router mal eine Pause gönnen, kann das einer WLAN-Störung vorbeugen.
Foto: Getty Images

Er ist ein wahrer Workaholic: der Router. Meist versorgt er uns rund um die Uhr mit WLAN, obwohl das gar nicht notwendig ist. Der WLAN-Router läuft rund um die Uhr. Es hat viele Vorteile, wenn Sie ihm hin und wieder eine Pause gönnen.

Zu jeder Tages- und Nachtzeit können wir zu Hause ins Internet gehen. Das verdanken wir dem Router, denn das Gerät ist meist dauerhaft im Gebrauch – und bekommt in vielen Fällen nicht einmal nachts eine Verschnaufpause.

An dieser Stelle sorgt Ihr Router für das stärkste WLAN-Signal

Schutz vor Missbrauch

Zwar läuft der Router rund um die Uhr, aber permanent kontrollieren können wir seine Aktivitäten nicht. Das kann aber fatale Folgen haben, denn immer wieder werden Router Opfer von Kriminellen. Im vergangenen Jahr waren fast eine Million Telekom-Kunden vom Internet getrennt. Ursache war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Hackerangriff, der die Router der Kunden lahmlegte. Im Februar konnte der mutmaßliche Täter zwar gefasst werden, aber solche Bedrohungen sind jederzeit – wenn auch nicht gleich in diesem Ausmaß – möglich. Sobald der Router aber ausgeschaltet ist, können Kriminelle auch nicht ihr Unwesen treiben.

ANZEIGE

WLAN Router


✔️300 Mbit/s WLAN-Geschwindigkeit
✔️Zwei Antennen erhöhen die Robustheit und die Stabilität des WLAN
✔️Einfache Installation

Strom sparen

Ist der Router im Dauerbetrieb, macht sich das auch auf der Stromrechnung bemerkbar. Selbst wenn der Nutzer das WLAN nicht verwendet – etwa nachts –, zieht das Gerät Strom. Vor allem aber während des Urlaubs lohnt sich das Abschalten des Routers. Zwischen 5 bis 20 Watt verbraucht der Router. Bei etwa 25 Cent pro Kilowattstunde kostet der Dauerbetrieb des Routers den Nutzer ungefähr elf bis 44 Euro im Jahr. Eigentlich ziemlich unnötig, oder? Deswegen schalten Sie den Router ruhig mal aus und sparen so Geld – das tut der Umwelt und dem Geldbeutel gut!

Schädliche Strahlung

Mit fortschreitender Technisierung erhöht sich auch die elektromagnetische Strahlung, der wir täglich ausgesetzt sind. Auch das WLAN-Signal kann einen Einfluss auf unsere Gesundheit haben, auch wenn bei Einhaltung der Richtwerte bisher keinerlei gesundheitliche Folgen wissenschaftlich belegt werden konnten. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt generell, die persönliche Strahlenbelastung zu minimieren, um mögliche, aber bisher nicht erkannte gesundheitliche Risiken gering zu halten“, heißt es in einem Merkblatt des BfS zum WLAN.  Das Bundesamt rät deshalb dazu, wann immer möglich auf Drahtlostechnik zu verzichten, WLAN-Zugangspunkte nicht in der unmittelbaren und dauerhaften Nähe von Menschen aufzustellen sowie die Reichweiten-Begrenzung am Router einzuschalten, um die Strahlung zu verringern. 

Um den Router auszuschalten, betätigen Sie einfach die Ausschalttaste an dem Gerät. Einige Modelle besitzen bereits eine Zeitschaltuhr, mit der genau bestimmt werden kann, wann sich das Gerät automatisch ausstellt.

ANZEIGE

FRITZ!WLAN Repeater


✔️Erhöht schnell und einfach die Reichweite des WLAN-Netzes
✔️Kompatibel zu allen gängigen WLAN-Routern
✔️Einfache WLAN-Einrichtung per Knopfdruck

Diese Schritte helfen bei einer Störung des Routers

Sollten Sie einmal von einem WLAN-Problem betroffen sein, befolgen Sie die diese Tipps:

  1. Überprüfen Sie alle Kontrolllampen am Router.
  2. Starten Sie Ihren Router neu, indem Sie das Gerät für einige Minuten ausschalten und anschließend wieder anschalten.
  3. Achten Sie auf den Standort Ihres Routers: Türen und Wände verringern die Signalstärke. Je höher das Gerät steht, desto größer ist die Reichweite.
  4. Erkundigen Sie sich über Ihr mobiles Internet am Smartphone, ob auch andere Haushalte von dem Problem betroffen sind. In vereinzelten Fällen kann eine Störung des Anbieters die Ursache des Problems sein, wie zum Beispiel Wartungsarbeiten des Netzbetreibers.

Was Sie beachten sollten

Viele Nutzer haben einen Vertrag, der Internet und Telefonie aneinander koppelt, was in der Realität dann die sogenannte Voice-over-IP-Telefonie zur Folge hat, welche über den Router gewährleistet wird. Daraus folgt, dass auch das Telefon nicht mehr funktioniert, wenn der Router ausgeschaltet ist. Somit kann der Nutzer in der Zeit weder anrufen noch angerufen werden. Auch Notrufe lassen sich im abgeschalteten Zustand nicht tätigen.