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Wie Sie sich schützen

Fast jeder kann Ihren WhatsApp-Account sperren – Handynummer reicht

WhatsApp Account löschen Schwachstelle
Die WhatsApp-Schwachstelle kann verheerende Auswirkungen habenFoto: Getty Images

Sicherheitsforscher haben eine Möglichkeit entdeckt, mit der praktisch jeder einen fremden WhatsApp-Account deaktivieren kann.Dafür reicht schon die Handynummer des Gegenübers aus. TECHBOOK hat bei WhatsApp nachgefragt und verrät, ob Sie sich schützen können.

Diese Lücke in WhatsApp betrifft nahezu jeden Nutzer. Denn Angreifer können sie sehr leicht ausnutzen. Fast jeder kann damit in kürzester Zeit kann Ihren WhatsApp-Account für immer sperren. Dafür muss der Angreifer kein Hacker sein, sondern einfach nur WhatsApp installiert haben.

WhatsApp-Angriff ist destruktiv

Die Sicherheitsforscher Luis Márquez Carpintero und Ernesto Canales Pereña entdeckten das Schlupfloch. Das berichtete das US-Portal „Forbes“. Es erlaubt keinen Zugriff auf persönliche Daten oder den Account. Damit ist es für professionelle Hacker eher uninteressant. Man kann damit tatsächlich einfach einen fremden Account deaktivieren. Das Schlimme: Private Racheaktionen oder vermeintliche Späße könnten zahlreichen WhatsApp-User den Account kosten.

Die WhatsApp-Schwachstelle ausnutzen

Wie bereits erwähnt reicht bereits eine fremde Mobilfunknummer, die mit WhatsApp verbunden ist, aus. Mithilfe dieser kann der entsprechende Account dauerhaft deaktiviert werden. Da die Sicherheitsforscher sich speziell auf die Suche nach einem Schlupfloch wie diesem machten, gibt es eine gute Nachricht. Die Deaktivierung fremder WhatsApp-Accounts wird derzeit wohl noch nicht betrieben. Genau aus diesem Grund möchten wir nicht näher beschreiben, wie man diese WhatsApp-Schwäche ausnutzt. Vielmehr möchten wir Sie unterstützen, dass Ihr Account nicht deaktiviert wird.

Auch interessant: 8 WhatsApp-Regeln – ein Verstoß und Sie fliegen raus!

Deaktivierung des Accounts verhindern

Wichtiger, als die Schwachstelle zu kennen, ist es, einen Angriff zu verhindern. TECHBOOK hat bei WhatsApp nachgefragt und sich erkundigt, ob das Problem dort bereits bekannt ist. Falls ja, wollten wir noch wissen, ob bereits Schritte dagegen eingeleitet wurden. Eine WhatsApp-Sprecherin teilte TECHBOOK mit, dass Nutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit einer E-Mail-Adresse nutzen sollten. So könne das Kundenservice-Team von WhatsApp Nutzern helfen, die dieses „unwahrscheinliche Problem“ haben. Die Sprecherin fügt außerdem hinzu, dass das Ausnutzen der Schwachstelle gegen die Nutzungsbedingungen von WhatsApp verstoßen würde.

Auf der Suche nach einer WhatsApp-Alternative? Im TECHBOOK Tech-Talk geht es um den schweizer Konkurrenten Teleguard:

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Letzteres ist natürlich zu vernachlässigen, da das wohl niemanden davon abhalten wird, einen Angriff zu starten. Die Nutzungsbedingungen schützen folglich auch niemanden. Wie „unwahrscheinlich“ das Problem wirklich ist, bleibt abzuwarten. Eine Schwachstelle, die einfach auszunutzen ist und maximalen Schaden anrichtet, könnte verheerend sein. Zur Zwei-Faktor-Authentifizierung würde TECHBOOK auch raten. Bei Problemen wenden Sie sich am besten an den Support. Wir hoffen, dass WhatsApp daran arbeitet, dieses Problem in den Griff zu bekommen