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5 Tech-Trends, die dich für die Zukunft fit machen!

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Foto: Photo: Stefan Wieland 2018

Technologie bestimmt unseren Alltag. Erst schleichend über die Jahre, dann rasant und abrupt ist sie bis in den letzten Winkel unseres Lebens vorgedrungen.

Mit Spracherkennungssystemen wie Alexa wird der Haushalt erobert; Apps für Leihfahrräder und E-Roller helfen uns, den urbanen Raum einzunehmen; das Smartphone ist immer in der Nähe, sei es zum Schritte zählen oder entfernte Verwandte in Australien per WhatsApp anrufen, und viele andere technologischen Entwicklungen sind nicht mehr wegzudenken. Praktisch die gesamte globale Wirtschaft und der Lebensstil der westlichen Hemisphäre ist auf das Internet angewiesen. Technologie unterstützt nicht mehr nur, sie bestimmt unseren Alltag.

Doch wie müssen sich Unternehmen und Individuen an diesen Wandel anpassen? Wenn wir immer und überall erreichbar sind, welche Auswirkungen hat das auf uns als Menschen und Arbeitnehmer? Wie kombinieren wir Nachhaltigkeit, Gesundheit, und unseren Arbeitsrhythmus mit der fortschreitenden Technologisierung unseres Lebens?

Gemeinsam die Technik der Zukunft erleben!
Foto: Photo: Stefan Wieland 2018

Wir stellen diese Entwicklungen vor und präsentieren fünf Trends, die unseren Alltag rapide beeinflussen werden:

1. Deep Tech

Die Begriffe Blockchain, Künstliche Intelligenz (KI), und Augmented Reality (AR) sind mittlerweile im Vokabular des Zeitung-lesenden Max Mustermann angekommen, auch wenn sich nicht alle ganz so sicher sind, was denn diese Blockchain ist. So sind Innovationen in den Bereichen KI und AR die Zugpferde der vierten industriellen Revolution, von Alexa über Facebooks neue Kryptowährung Libra bis hin zum 3D-Porno in der VR-Brille. Doch wie führt man die breite Masse an diese Technologien heran, damit sie sie selber besser einsetzen können?

Sei es die Katastrophenhilfe, die Ferndiagnostik im Gesundheitswesen, die Verfolgung von Nashorn-Wilderern oder eine Leistungssteigerung bei Schülern – jede dieser unterschiedlichen Aktivitäten könnte durch KI einen großen Schub erhalten. In einem kürzlich veröffentlichten Diskussionspapier des McKinsey Global Institute (MGI) wird dargelegt, wie KI dazu beitragen kann, einige der weltweit schwierigsten sozialen Probleme zu lösen, indem 160 mögliche Anwendungsfälle analysiert wurden. Davon kann rund ein Drittel heute schon verwendet werden, bis mehr Lösungen umgesetzt werden.

Auch Quantencomputing ist eines der spannendsten neuen Trends, da die Kapazitäten der Computer über Einsen und Nullen herausreicht ins Exponentielle. So sieht es auch die britische Regierung: Sie kündigte kürzlich eine Investition von 153 Millionen GBP in die Kommerzialisierung des Quantencomputers an. Insgesamt sind seit 2014 mehr als 1 Milliarde GBP in das britische National Quantum Technologies Program geflossen. In den USA sind es 1,2 Milliarden US-Dollar, die EU stellt gerade ein ähnliches Programm auf. Doch ist der Westen hier vielleicht nicht die Antwort: IBM startete vor einer Woche sein Quantum-Computerprogramm in Afrika und kündigte  eine Partnerschaft mit der südafrikanischen Wits University an, die sich auf 15 Universitäten in neun afrikanischen Ländern erstreckt.

Bei neuen Trends wie Quanten-Computing, KI und neuen Blockchainmodellen muss ein allgemeines Verständnis für diese Neuerungen geschaffen werden, um sie später effizient in unseren Alltag zuhause und auf Arbeit zu integrieren. Diese Fragen stellen sich auch großer Konzerne, wie Daniel Padgett, der Conversation Design Lead für Google Assistant. Seit 15 Jahren nutzt er Sprachtechnologien, um benutzerzentrierte Lösungen für große Marken zu entwickeln, unter anderem bei Google.

2. Pioneering Business

Das Geschäftswesen verändert sich, alles schreit nach Disruption: Von Taxen bis hin zu Banken werden Institutionen abgerissen und neu aufgebaut. Doch oft heißt Digitalisierung nicht gleich digitale Transformation – viele Unternehmen streben keine wirkliche Transformation des Geschäftsmodells an, sondern bilden bestehende Prozesse nur digital ab. Ob offline oder online, die bestehenden Strukturen müssen sich ändern, bevor eine neue Technologie eingeführt wird. Hier stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Prozess schneller erledigt werden kann, sondern ob er überhaupt noch gebraucht wird.

Stichpunkt Nachhaltigkeit: Wenn ein Unternehmen keine Corporate Social Responsability (CSR) vorweist, kann das schnell zum Nachteil werden. Eine EY-Umfrage im Mittelstand untermauerte, wie Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensführung und Bestandssicherung angesehen wird, da unter Anderem die Attraktivität für Arbeitnehmer und potenzielle Arbeitnehmer steigt und  Kooperationen gestärkt werden. Eine Studie der LBBW zeigt zudem auf, dass sich Nachhaltigkeit auch bei den klassischen wirtschaftlichen Kennzahlen positiv bemerkbar macht: Nachhaltig agierende Unternehmen der Konsum- und Handelsbranche steigern ihre EBIT-Marge um durchschnittlich 6 %. Wenn traditionelle Unternehmen auf Effektivität umstrukturiert werden, ohne dabei an Integrität und Nachhaltigkeit zu denken, werden sie daher schnell von neuen Geschäftsmodellen (wie beispielsweise die Sharing Economy) überholt.

Ein Beispiel ist Canopy Growth, eine kanadische Firma die unter der Leitung von Gründer und CEO Bruce Linton es geschafft hat, die Legalisierung von Cannabis so erfolgreich wirtschaftlich umzusetzen, dass das Unternehmen als erstes in der Marihuana-Branche an die Börse ging. Während der CBD-Markt in den USA bis 2022 auf 22 Milliarden US-Dollar geschätzt wird und den Regulierungen ausweicht, debattiert die Food and Drug Administration noch, wie CBD-Produkte reguliert werden sollen. Ihr kanadischer Nachbar (und größtes Marihuana-Unternehmen der Welt) steht schon in den Startlöchern: Jetzt wo der legalen Zugangs zu reguliertem Cannabis in Griffnähe ist, kurbelt das Unternehmen einerseits bewusst seine CSR Initiativen an und unterstützt Aufklärungsinitiativen zum bewussten Umgang, und plant andereseits die Übernahme von Acreage Holdings, ihrer amerikanischen Konkurrenz.

Auch in der Werbebranche ist die CSR angekommen: Bei Cannes wurde die Global Alliance for Responsible Media angekündigt, einer Zusammenarbeit zwischen weltweiten Werbeagenturen und großen Marken wie Adidad, Nestlé, Facebook und Google. Hier soll sichergestellt werden, dass Anzeigen nicht zusammen mit hasserfüllten, irreführenden oder anderweitig kontroversen Inhalten geschaltet werden.

3. New Communities

Durch unser digitales Leben auf sozialen Medien entstehen neue Gemeinschaften abseits derer uns bekannten im echten Leben. Die Entstehung und Entwicklung dieser Gemeinschaften sind hierbei interessant, da sie nachweisen, wie sich auch die menschliche Kommunikation innerhalb weniger Jahre stark gewandelt hat – Telefonate sind bei Millennials so verhasst wie TikTok oder Whatsapp bei deiner Oma. Auch unsere Vertrauensbasis ist anders: Es ist ganz normal, sich mit Fremden aus dem Internet zu treffen und ihnen online Glauben zu schenken. Es ist sogar ein bewährtes Businesskonzept – bei Unternehmen wie Reach Now und Uber steigt man freiwillig bei Fremden ins Auto oder lässt Fremde in sein Haus zum Putzen. Die Barriere zwischen unserer echten und unserer online Existenz verschwimmt immer mehr, sei es beim Sprachenlernen mit Babbel oder durch die Buchung eines Scooters mit Tier Mobility.

Auch in diesem Bereich wird Nachhaltigkeit großgeschrieben: Städte und Kommunen können sicherer und gesunder werden, wenn das persönliche Auto nicht mehr die Vorfahrt hat; Ozeane können von Plastikmüll befreit werden, wenn der Staat mit Unternehmen zusammenarbeitet, um neue gesetzliche Regierungen aufzustellen. Virale Videos, in dem einer Meeresschildkröte qualvoll ein Strohhalm aus der Nase gezogen wird oder ein Seepferdchen sich an einem Ohrstäbchen festkrallt stoßen durch ein kollektives Entsetzen legislative Änderungen an. So engagiert sich beispielsweise die Oceana-Aktivistin und Enkelin des Meeresfoschungspioniers Jacques Cousteau, Alexandra Cousteau, aktiv gegen die Überfischung der Weltmeere und erreicht durch verschiedene online Kampagnen und ihrer Zusammenarbeit mit dem National Geographic eine weltweite Zielgruppe.

 

Passen Sie Ihr Unternehmen individuell auf den Wandel an!
Foto: Photo: Stefan Wieland 2018

4. Zukunftsmusik & Kunst

Inzwischen hat Technologie auch diesen Bereich des Lebens langsam unterwandert und eine neue Ära für die Kreativindustrie geschaffen. Doch wenn sich die Herstellung der Kunst digitalisert und sich das Urheberrecht in Daten verliert, kommen neue Fragen auf hinsichts der ursprünglichen Idee, des Eigentums, und der Entgeltung. Mithilfe unseres Smartphones haben wir bekannte und auch neue Künstler in der Hand und Algorhitmen entscheiden anhand unseres Hörverhaltens über deren Erfolg, doch wieviel von diesem Erfolg geht an sie, und wieviel an die Plattformen?

In diesem Bereich ist vor allem Kobalt Music ein Vorreiter. Kobalt Music ist das erste Record Label, das anhand von genauer Datenermittlung den Künstlern entsprechende Transparenz bietet, um ihnen auf dem Weg zur Erreichung ihrer Ziele zu helfen und wird geleitet von Avid Larizadeh Duggan. Das Bekenntnis von Kobalt zu Technologie, Transparenz und dem Schutz von Urheberrechten kommt gut an: Heute betreut Kobalt über 25.000 Songwriter, 600 Verlage und 20.000 unabhängige Künstler, darunter Miles Davis, Dave Grohl, Nick Cave, Paul McCartney, Stevie Nicks, Skrillex und Sam Smith. So gehören im Durchschnitt 40 % der Top 100 Songs und Alben in den USA und Großbritannien zu Kobalt. So können Daten nicht nur benutzt werden, um den nächsten Playlistvorschlag zu erstellen, sondern auch für eine gerechte monetäre Verteilung an die Künster zu sorgen.

5. Emotional Innovation

Um unser Verhalten an die Beschleunigung unseres Zeitalters anzupassen und uns vor Burn-out, Depressionen und Angstgefühlen zu bewahren, muss in den Tiefen unserer emotionalen Intelligenz und Beziehungen geforscht werden. Welche Rituale müssen gepflegt werden, um Interaktionen abseits vom Bildschirm zu fördern und eine gesunde Beziehung zu uns selbst  aufzubauen? Wie bleiben wir innovativ und sehen ein Scheitern als Wachstumschance? Wie nehmen wir neue Chancen auf, wenn wir konstant an Bildschirme gebunden sind, die uns den Schlaf und die Kreativität rauben?

Mit dem Thema kennt sich Wade David aus, ehemaliger NFL-Spieler der 2001 mit dem Berlin Thunder Team der NFL Europa die World Bowl IX gewonnen hat und auch bei den Tennessee Titans spielte. 2012 hatte er sein Comingout und sprach über seine Zeit in der NFL. Seitdem hat er sich diese neue Offenheit zum Beruf gemacht: Als Author und Speaker berät er unter anderem die NFL, um die LGBTQI-Community inklusiver einzubinden.

Alle erwähnten Speaker stehen dieses Jahr beim Tech Open Air in Berlin auf der Bühne. 150 Speaker vor Ort, als auch 120 Satellite Events in der ganzen Stadt, teilen ihr Wissen in den fünf genannten Bereichen. Vom 2. – 5. Juli kann man das größte Tech-Festival Europas im Funkhaus erleben. Seid live mit dabei: Drei glückliche TechBook Leser können jeweils 2 Tickets gewinnen! Einfach hier hier teilnehmen, wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Teilnahmeschluss ist am 28.06.2019 um 10:00 Uhr. Mitarbeiter der Axel Springer SE, der BILD GmbH sowie am Gewinnspiel beteiligte Partner dürfen nicht teilnehmen. Eine Mehrfachteilnahme ist nicht erlaubt. Am Ende des Gewinnspiels werden die Gewinner ausgelost und schriftlich mit einer privaten Nachricht von uns benachrichtigt. Sollte ein Gewinner sich nicht im vorgegebenen Zeitraum mit den erforderlichen Daten zurückmelden, wird ein nächster ausgelost. Die Axel Springer SE / BILD GmbH behält sich vor, das Gewinnspiel ohne Angabe von Gründen jederzeit vorzeitig einzustellen. Teilnahme ist nur ab 18 Jahren möglich. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel geben die Teilnehmer ihr Einverständnis, dass ihr Foto/Bild/Bewegtbild sowie ihre Stimme/Aufnahmen ihrer Stimme unter Angabe ihres Vornamens/Nachnamens in der BILD und auf BILD.de sowie den zugehörigen Online-Präsenzen der Axel Springer SE veröffentlicht werden dürfen. Die vom Teilnehmer übermittelten Daten werden ausschließlich für die Durchführung sowie Abwicklung des Gewinnspiels von BILD.de erhoben und verarbeitet sowie an Dritte (z.B. Post, Spedition) zum Versand übermittelt. Weitere Informationen zum Datenschutz finden sich in der Datenschutzerklärung. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme nur aus Deutschland möglich. Ein Umtausch oder Ersatz des Gewinns ist nicht möglich. Die Übertragung des Gewinns auf andere Personen ausgeschlossen. Die An-/Abreise und Unterkunft ist nicht im Gewinn enthalten und muss eigenständig organisiert werden.

 

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