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TECHBOOK auf der CES 2020 in Las Vegas

Samsung Galaxy S10 Lite & Note 10 Lite – das können die „Budget“-Modelle

Samsung Galaxy S10 im Laden
Einige Galaxy-Smartphones sind von einer Sicherheitslücke betroffen.Foto: Getty Images

Auf der CES 2020 in Las Vegas hat Samsung recht überraschend weitere Varianten seiner bereits bekannten Smartphones Galaxy S10 und Galaxy Note 10 vorgestellt. TECHBOOK ist live vor Ort und beantwortet die wichtigsten Fragen: Was leisten das S10 Lite und das Note 10 Lite im Vergleich zu ihren großen Brüdern und was sollen die beiden Smartphones kosten?

Neben dem Samsung Galaxy S10 und S10+ ist das S10e im Frühjahr 2019 das Modell gewesen, das als abgespeckte und günstige Version der Reihe angepriesen wurde. Doch nun gibt es einen Mitbewerber nicht nur aus dem eigenen Haus, sondern sogar aus der eigenen Familie – das neue Samsung Galaxy S10 Lite. Anders als der Name es aber vermuten lässt, ist die Ausstattung des Gerätes gar nicht so abgespeckt. Es ist mit seinem 6,7 Zoll großen Infinity-O-Display (Loch-Notch für die Frontkamera) auch alles andere als klein. Vielmehr macht seine Displaydiagonale es zum größten Modell der Reihe. Allerdings löst das SuperAMOLED-Display etwas geringer auf – 1080 x 2400 Pixel stellt es dar.

Lite-Version mit gleicher Leistung

In Sachen Leistung kann der Neuling mit seinen Brüdern problemlos mithalten. Wie in den US-amerikanischen Versionen der Geräte arbeitet im Galaxy S10 Lite ein Snapdragon 855 von Qualcomm. Der Chip gehört zu den derzeit besten auf dem Markt und wird von 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internem Speicher begleitet. Eine Erweiterung des Speichers per Micro-SD ist möglich.

Mit seinem Fingerabdrucksensor unter dem Display zeigt das Galaxy S10 weitere Parallelen zu seinem Namensgeber. Die Frontkamera ist jedoch deutlich besser als die der anderen Modelle. Ganze 32 Megapixel bietet die in der Loch-Notch eingelassene Frontkamera. Zum Vergleich: Beim Galaxy S10 sind es gerade einmal 10 Megapixel. Erhöht hat Samsung auch die Auflösung der Hauptkameras. Insgesamt finden sich auf der Rückseite des Galaxy S10 Lite drei Sensoren. Die 48-Megapixel-Weitwinkelkamera ist mit einer neuen Action-Cam-Videostabilisierung (OIS), die in der Lage sein soll, Bewegungen um bis zu drei Grad mechanisch auszugleichen, und einer eher durchschnittlichen f/2.0-Blende ausgestattet. Ihr folgen eine 12-Megapixel-Kamera mit Ultraweitwinkel sowie eine 5-Megapixel-Makrokamera.

Zu guter Letzt hat Samsung dem neuen Galaxy S10 Lite nicht nur das aktuelle Android 10 verpasst, sondern auch die Akkukapazität im Vergleich zu den anderen Modellen erhöht. Mit seinen 4500 mAh ist die Batterie die leistungsstärkste der S10-Reihe.

Galaxy Note 10 Lite – die Alternative mit S Pen

Sogar noch etwas günstiger kommt das zweite neue Modell daher – das Samsung Galaxy Note 10 Lite. Es kostet zum Start 599 Euro, lässt sich wie die anderen Note-Smartphones ebenfalls per Stift (S Pen) bedienen und weist auch sonst einige Parallelen zu seinen großen Brüdern Note 10 und Note 10+ auf.

Das Display des Note 10 Lite ist identisch zu dem des S10 Lite. Das heißt, dass Nutzer auch hier einen 6,7 Zoll großen SuperAMOLED-Screen mit Full-HD+-Auflösung finden. Der interne Speicher ist mit 128 GB jedoch bei beiden Modellen identisch. Ebenso wie der 4500 mAh große Akku.

Unterschiede zwischen den Smartphones gibt es auch bei den Kameras. Das Samsung Galaxy Note 10 Lite bringt zwar auch drei an der Zahl auf der Rückseite mit. Doch finden sich hier eine 12-Megapixel-Hauptkamera und ein 12-Megapixel-Teleobjektiv neben der zum S10 Lite identischen 12-Megapixel-Ultraweitwinkellinse.

TECHBOOK meint

„Mit den beiden neuen Smartphones hat Samsung überraschenden Zuwachs zu seinen wohl beliebtesten Reihen vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit bekommt das S10 Lite aufgrund seiner gar nicht so Lite ausfallenden Ausstattung. Es braucht sich im Gegenteil in keinster Weise hinter seinen Brüdern zu verstecken. Beim Note 10 Lite begeistert vor allem der Preis. Es kostet zum Start gerade mal die Hälfte seiner großen Namensgeber, bringt aber dennoch viele Gemeinsamkeiten zum Note 10 und Note 10+ mit. Wer also günstig in die Welt der Stift-Bedienung einsteigen möchte, findet hier eine gute Alternative.“ – Rita Deutschbein, Redakteurin