Wasserfest und robust

Die 9 besten Outdoor-Smartphones im Vergleich

Frau steht mit Handy am See
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob ein Absender einer Nachricht Sie anlügt? Mit einigen Tricks können Sie genau das herausfinden.
Foto: Getty Images

Ihre Einsatzzwecke sind auf Baustellen, auf Wandertouren oder in der Wildnis – Outdoor-Smartphones müssen mehr sein als nur wasserfest. TECHBOOK hat daher die besten Handys für den Outdoor-Einsatz herausgesucht, die nicht nur eine gute Leistung, sondern auch das gewisse Extra bieten.

Inhaltsverzeichnis

Outdoor-Smartphones vereinen heutzutage die Qualitäten eines klassischen Smartphones mit den robusten Eigenschaften eines wasserfesten Handys. Sie überstehen ein Bad im Wasser, halten Schlamm und Schmutz aus und können sogar aus gewissen Höhen fallen, ohne kaputt zu gehen. Zum Teil integrieren die Hersteller auch spezielle Funktionen wie Barometer, Hydrometer oder Wärmebildkameras. Dabei unterscheiden sich Outdoor-Smartphones optisch von klassischen Smartphones, denn ihre Bauart ist zumeist etwas grober und beinhaltet stoßabweisendes Gummi. TECHBOOK hat sich auf dem Markt umgeschaut und die besten Outdoor-Smartphones für Sie herausgesucht.

Was muss ein Outdoor-Smartphone können?

Im Vergleich zu klassischen Smartphones sind die für den Outdoor-Einsatz geeigneten Modelle oftmals etwas weniger gut ausgestattet. Hier setzen die Hersteller zumeist Prozessoren der Mittelklasse, klassische Display-Formate ohne Notch sowie eine reduzierte Speicher-Ausstattung ein. Die technische Leistung ist daher nicht mit der der Oberklasse-Modelle zu vergleichen. Aber das muss sie auch nicht. Denn bei Outdoor-Smartphones stehen andere Eigenschaften im Fokus.

Outdoor-Geräte müssen wasserfest sein, was sie mindestens durch IP68, wenn nicht gar den Militärstandard MIL-STD 810G belegen. Die robusten, oft mit Gummi überzogenen Gehäuse halten zudem Stürze und Schläge aus. Spezielle Dichtungen der Anschlüsse verhindern hingegen das Eindringen von Wasserdampf und ähnlicher Feuchtigkeit.

Ein weiteres Indiz für ein gutes Outdoor-Smartphone sind spezielle Funktionen. So lassen sich an einigen Geräten beispielsweise leistungsfähige GPS-Antennen für die Navigation anschließen, während andere beispielsweise eine Wärmebild-Kamera oder Action-Cam mitbringen. In der Regel besitzen die meisten Modelle auch Sensoren, die zum Beispiel den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit und die Lage des Smartphones messen.

Das steckt hinter IP68 und MIL-STD 810G

Im Zusammenhang mit Outdoor-Smartphone werden wir im Text häufiger die Normen IP68 und MIL-STD 810G erwähnen. Zum besseren Verständnis möchten wir daher zu Beginn erklären, was für ein Schutz sich hinter den Bezeichnungen verbirgt.

IP68: Die Zahl 6 innerhalb der IP-Norm belegt, dass ein Gerät staubdicht ist. Die Zahl 8 steht hingegen für den Schutz vor durchgehendem Untertauchen bis maximal 1,5 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten. Zu beachten ist jedoch, dass die Wasserfestigkeit nur bei fachgerecht abgedichteten Zugängen, unbeschädigten Dichtungen und bei klarem Wasser gewährleistet werden kann. Bei anderen Flüssigkeiten, z.B. Salzwasser, Seifenlauge, Alkohol oder erhitzten Flüssigkeiten, besteht der Schutz aufgrund einer abweichenden Oberflächenspannung nicht.

MIL-STD 810G: Die Bezeichnung steht für einen US-amerikanischen, militärischen Qualitätsstandard. Eingeführt wurde er bereits 1962. In den folgenden Jahren wurde er immer weiter angepasst, was sich an den durch die Buchstaben gekennzeichneten Generationen MIL-STD 810A bis MIL-STD 810H zeigt. Letzterer gilt seit 2019 als aktueller Standard. Häufiger wird allerdings noch der MIL-STD 810G von 2008 genutzt. Er bescheinigt Outdoor-Geräten nicht nur die uneingeschränkte Leistung bei schwankenden Temperaturen (zwischen -25 °C und 55 °C bis zu 24 Std.) und Luftdrücken, sondern auch Schutz vor Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Chemikalien sowie vor hohen Beschleunigungskräften, Schwingungen und Vibrationen.

Das sind die besten Outdoor-Smartphones

Doogee S95 Pro

…das modulare Outdoor-Smartphone

Mit seinem 6,3 Zoll großen Display gehört das China-Handy Doogee S90 Pro zu den größten Modellen der Liste der besten Outdoor-Smartphones. Gleichzeitig bietet es aber auch eine der besten Ausstattungen. Es besitzt einen Akku mit satten 5.050 mAh sowie eine gute Speicherausstattung aus 128 GB und 6 GB RAM. Für den Antrieb sorgt der Helio P70. Die Dual-Kamera mit 16 und 8 Megapixel ist der des Blackview BV9700 Pro sehr ähnlich und lässt sich über eine separate Kamerataste auslösen.

Anders als dieses Modell ist das Doogee S90 aber um Module erweiterbar. Es gibt beispielsweise ein Akku-Modul, ein Nachtsichtkamera-Modul oder ein Walkie-Talkie-Modul. Sogar ein Gaming-Modul ist erhältlich. Das Gehäuse des Smartphones umgibt ein Rahmen aus einer Titan-Verbindung. Zudem sind die Kanten durch Gummi-Aufsätze geschützt. Spezielle Sensoren wie das integrierte Barometer, Gyroskop oder der Coloumeter zur Messung elektrischer Ladung sollen den Outdoor-Charakter des Doogee S90 Pro unterstützen.

Doogee S95 Pro

Doogee S95 Pro
Foto: Doogee

Ausstattung des Doogee S95 Pro im Überblick:

  • Display: 6,3 Zoll Fullview mit Notch, IPS, 2.160 x 1.080 Pixel
  • Prozessor: Helio P90, Octa-Core mit 2,2 GHz
  • Speicher: 128 GB erweiterbar per MicroSD, 8 GB RAM
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.0
  • Hauptkamera: Triple-Kamera 48 MP + 8 MP + 8 MP, f/2.0
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 5.0, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass
  • Akku: 5.150 mAh, Wireless Charging
  • System: Android 9 Pie
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68, IP69K, Fingerabdrucksensor, modulare Erweiterungen möglich, Kompass, Barometer, Coulometer
  • Preis: ab 390 Euro

Doogee S90 Pro


Starker Akku, modulare Erweiterungen, Triple-Kamera, viel Speicher
Recht klobig, kein MIL-STD 810G

Ulefone Armor 7

…das Ausdauernde

Auch Ulefone ist ein chinesischer Hersteller, der mit dem Armor 7 seit Anfang 2020 allerdings ein Outdoor-Smartphone bereit stellt, das in Sachen Leistung einiges zu bieten hat. Angetrieben vom Helio P90, reiht sich das Modell in die Oberklasse ein. Passend dazu gibt es 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Speicher. Das 6,3 Zoll große Full-HD-Display zeigt sich dank seiner Fullview-Optik mit Notch modern und auch sonst wirkt das Armor 7 weniger klobig als manch andere Modelle in der Liste der besten Outdoor-Smartphones.

Auf der Rückseite ist eine Triple-Kamera mit 48 und 16 Megapixel sowie 8-Megapixel-Teleobjektiv samt Penta-LED-Blitz und ein Herzfrequenzmesser untergebracht. Vorne sitzt hingegen eine 16-Megapixel-Frontkamera. Das Outdoor-Smartphone bringt zudem eine ganze Reihe an Sensoren mit. Dazu zählen neben dem Herzfrequenzmesser beispielsweise auch ein Gyroskop, ein digitaler Kompass und ein Barometer. Die Normen IP68 und IP69K bescheinigen dem Ulefone Armor 7 außerdem Schutz vor Wasser und Stößen und der starke 5.500-mAh-Akku sorgt für eine lange Ausdauer.

Ulefone Armor 7

Ulefone Armor 7
Foto: Ulefone

Ausstattung des Ulefone Armor 7  im Überblick:

  • Display: 6,3 Zoll Fullview mit Notch, IPS, 2.340 x 1.080 Pixel
  • Prozessor: Helio P90, Octa-Core mit 2,2 GHz
  • Speicher: 128 GB erweiterbar per MicroSD, 8 GB RAM
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.0
  • Hauptkamera: Triple-Kamera 48 MP + 16 MP + 8 MP Tele, f/1.7
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 5.0, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass
  • Akku: 5.500 mAh, Wireless Charging
  • System: Android 9 Pie
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68, IP69K, Fingerabdrucksensor, Kompass, Barometer, Herzfrequenzmesser
  • Preis: ab 449 Euro

Ulefone Armor 7


Starker Akku, Triple-Kamera, viel Speicher, viele Sensoren
Kein MIL-STD 810G

Blackview BV9900 Pro

…das mit der starken Leistung

Blackview ist in Deutschland ein eher unbekannter Hersteller. Er hat seinen Sitz in HongKong und stellt dort seit einigen Jahren vor allem Outdoor-Geräte her. Die Smartphones von Blackview sind für ihre gute Ausstattung bekannt, wobei das Blackview BV9900 Pro das aktuelle Aushänge-Schild ist. Es wurde erst im Mai 2020 vorgestellt.

Das Datenblatt des Blackview BV9900 Pro liest sich hervorragend. Das Outdoor-Smartphone bringt ein recht kompaktes 5,84 Zoll großes Fullview-Display mit 2.280 x 1.080 Pixel Auflösung mit und wird vom Helio P90 angetrieben. Es bietet 8 GB RAM und 128 GB erweiterbaren Speicher. Zur Ausstattung gehören aber auch die Triple-Kamera mit 48, 5 und 2 Megapixel, eine 16-Megapixel-Frontkamera sowie ein Akku mit 4.380 mAh und Support von Wireless Charging.

Was die Outdoor-Qualitäten angeht, so gibt es mehr als nur ein nach IP68, IP69K und MIL-STD 810G geschütztes Gehäuse. Das Blackview BV9900 Pro bietet auch eine Flir-Wärmebildkamera, einen VOC-Sensor zur Messung der Luftqualität, einen Blutsauerstoffmesser sowie ein Barometer. Es kommt vorinstalliert mit Android 9 Pie.

Blackview BV9900 Pro


Foto: Blackview

Ausstattung des Blackview BV9900 Pro im Überblick:

  • Display: 5,84 Zoll Fullview mit Notch, IPS, 2.280 x 1.080 Pixel
  • Prozessor: Helio P90, Octa-Core mit 2,2 GHz
  • Speicher: 128 GB erweiterbar per MicroSD, 8 GB RAM
  • Frontkamera: 16 MP, f/2.0
  • Hauptkamera: Triple-Kamera 48 MP + 5 MP + 2 MP, f/1.8
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 4.1, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass, Beidou
  • Akku: 4.380 mAh, Wireless Charging
  • System: Android 9.0 Pie
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, Fingerabdrucksensor, IP68, IP69K, MIL-STD 810G, VOC-Sensor (Luftqualität), Flir-Wärmebildkamera, Blutsauerstoffmesser, Barometer, Herzfrequenzmesser
  • Preis: ab 550 Euro

Blackview BV9900 Pro


Starker Prozessor, viel Speicher, umfangreiche Sensoren, Wärmebildkamera
Kein OLED, Akku nur Durchschnitt

Samsung Galaxy XCover Pro

…das moderne Outdoor-Smartphone

Das Galaxy XCover Pro hat Samsung erst im Januar 2020 neu vorgestellt. Zusammen mit den Modellen von Blackview und Doogee ist es somit eines der modernsten Smartphones in der Outdoor-Runde. Das Galaxy XCover Pro fällt vor allem durch sein 6,3 Zoll großes Infinity-Display mit Full-HD+-Auflösung und sehr schmalen Rahmen ins Auge. Der Hersteller hat es „speziell für Branchen entwickelt, in denen die Mitarbeiter täglich unter erschwerten, teils rauen Bedingungen ihre Arbeit verrichten“. Verfügbar ist es dabei sowohl für Geschäfts- als auch Privatkunden. Das Samsung XCover Pro ist sowohl wasser- als auch staubdicht nach IP68 und hält Stürzen aus bis zu 1,5 Meter stand. Auch eine MIL-STD-810G-Zertifizierung bringt es mit, die dem Outdoor-Smartphone Schutz beim Einsatz bei extremen Temperaturen, Feuchtigkeit und anderen rauen Umgebungsbedingungen bescheinigt.

Aufgrund des Infinity-Displays hat Samsung den Home Button gestrichen. Nutzer können auf Wunsch aber wichtige Funktionen auf zwei seitlich angebrachten Tasten programmieren. Dabei setzt Samsung auf Android 10 als Betriebssystem sowie auf mehrere Partnerschaften für spezielle Software-Anwendungen. So stehen Nutzern laut dem Unternehmen die Push-to-Talk-Funktionen aus Microsoft Teams sowie Software- und Hardwarelösungen von Infinite Peripherals, KOAMTAC, Scandit und Visa zur Verfügung.

Samsung XCover Pro Outdoor-Smartphone

Das Samsung XCover Pro zeigt sich mit seinem Infinity-Display in modernem Look
Foto: Samsung

Ausstattung des Samsung Galaxy XCover Pro im Überblick:

  • Display: 6,3 Zoll Infinity, LCD, 2.340 x 1.080 Pixel
  • Prozessor: Exynos 9611, Octa-Core mit 2,3 GHz
  • Speicher: 64 GB erweiterbar per MicroSD, 4 GB RAM
  • Frontkamera: 13 MP
  • Hauptkamera: Dual-Kamera 25 MP + 8 MP, f/1.8 + f/2.2
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 5.0, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass, Galileo, Beidou
  • Akku: 4.050 mAh, wechselbar, Fast Charging 15 Watt
  • System: Android 10
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68, MIL-STD 810G, KNOX-Sicherheitsfunktion, SOS-Nachrichten-Funktion
  • Preis: ab 469 Euro

Samsung Galaxy XCover Pro


Modernes Design, großes Display, aktuelles Android, wechselbarer Akku
Keine speziellen Outdoor-Features

Cubot Kingkong Mini

…das kompakte und günstige Modell

Ende 2019 vorgestellt gehört das Cubot Kingkong Mini zu den kompaktesten Outdoor-Smartphones. Gerade einmal 4 Zoll misst das Fullview-Display im 18:9-Format in der Diagonale. Dennoch bietet das Gerät dank Mediatek Helio A22, 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internen Speicher eine vernünftige Leistung. Der Speicher ist erweiterbar und hat dafür einen von den SIM-Karten getrennten Slot. Die Zugänge befinden sich allerdings nicht seitlich, sondern auf der Rückseite unter der Akkuabdeckung des Smartphones. Trotz der abnehmbaren Abdeckung ist der 2.000-mAh-Akku aber nicht wechselbar, schade.

Als Betriebssystem kommt Android 9 Pie zum Einsatz. Einen Fingerabdrucksensor gibt es zwar nicht, das System lässt sich aber per Gesichtserkennung entsperren. Mit seinem gummierten Gehäuse ist das Cubot Kingkonk Mini robust, sieht aufgrund des Infintity-Displays und den dünnen Rändern aber modern aus. Das Smartphone ist nach IP68 wasserfest und bringt Sensoren wie einen Beschleunigungssensor (G-Sensor), Kreiselsensor (Gyroskop) und ein Magnetometer, aber auch einen digitalen Kompass mit.

Die Stärken des Cubot Kingkong Mini liegen nicht nur in der kompakten Form, sondern auch im günstigen Preis. Dafür fällt die Ausstattung allerdings auch etwas geringer als bei den anderen Modellen dieser Auswahl aus.

Cubot Kingkong Mini

Das Cubot Kingkong Mini ist besonders kompakt und günstig, bietet dafür aber auch nur eine eingeschränkte Leistung
Foto: Cubot

Ausstattung des Cubot Kingkong Mini im Überblick:

  • Display: 4 Zoll Infinity, LCD, 1.080 x 540 Pixel
  • Prozessor: Mediatek Helio A22, Quad-Core mit 2,0 GHz
  • Speicher: 32 GB erweiterbar per MicroSD, 3 GB RAM
  • Frontkamera: 8 MP
  • Hauptkamera: Dual-Kamera 13 MP und unbekannter Sensor, f/2.2
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 4.2, WLAN a/b/g/n, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass, Galileo, Beidou
  • Akku: 2.000 mAh
  • System: Android 9 Pie
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68
  • Preis: 100 Euro

Samsung Galaxy XCover Pro


Modernes Design, kompakt, sehr günstig
Keine speziellen Outdoor-Features, beschränkte Leistung, kein Wechsel-Akku

Land Rover Explore

…das mit anklickbarem Zusatz-Akku und GPS-Antenne

Das Land Rover Explore trägt den Namen eines bekannten Auto-Herstellers. Und in der Tat stammt das Outdoor-Smartphone aus einer Kooperation von Land Rover und dem Smartphone-Hersteller Bullitt Group. Optisch erinnert beispielsweise die gitterartige Abdeckung des Lautsprechers unterhalb des 5 Zoll großen Displays an den typischen Kühlergrill der Automarke.

Auch sonst bietet das Land Rover Explore einen speziellen Look – nicht zuletzt durch den Metallrahmen, der um das Gerät herum läuft und für Stabilität sorgt. Zudem befinden sich auf der Rückseite Magnet-Kontakte, über die sich zusätzliches Zubehör verbinden lässt. So liefert der Hersteller zum Outdoor-Smartphone beispielsweise das sogenannte „Adventure Pack“ mit zusätzlichem Akku und integrierter GPS-Antenne für mehr Reichweite bei der Navigation.

Das Land Rover Explore bietet eine gute, wenn auch eher durchschnittliche Ausstattung. Für den Antrieb sorgt ein Helio X27 zusammen mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher. Fotos lassen sich mit der 16-Megapixel-Kamera und Selfies mit der 8-Megapixel-Frontkamera aufnehmen. Etwas schade ist, dass das Land Rover Explore noch mit Android 7 Nougat ausgeliefert wird. Immerhin verspricht der Hersteller aber ein Update auf Android 8 Oreo. Teil des Systems ist der „Explore Hub“, der Zugriff auf Tools wie eine Taschenlampe oder einen Kompass sowie Sensoren zur Messung der Höhe, der Regenwahrscheinlichkeit und Höhe des Gefrierpunkts vereint.

Das Land Rover Explore von vorne und hinten

Das Land Rover Explore lässt sich über Magnete mit Zusatz-Packs erweitern
Foto: Land Rover Explore

Ausstattung des Land Rover Explore im Überblick:

  • Display: 5 Zoll, TFT, 1.920 x 1.080 Pixel
  • Prozessor: Helio X27, Octa-Core mit 2,6 GHz
  • Speicher: 64 GB erweiterbar per MicroSD, 4 GB RAM
  • Frontkamera: 8 MP
  • Hauptkamera: 16 MP, f/2.0
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 4.1, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass, Beidou
  • Akku: 4.000 mAh, inkl. Zusatzakku mit 3.620 mAh
  • System: Android 7.0 Nougat, Update auf Android 8 Oreo
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68, MIL-STD 810G, anklickbare GPS-Antenne, SOS-Licht-Funktion, Apps: Explore Hub
  • Preis: ab 230 Euro

Land Rover Explore


Zusatz-Akku enthalten, anklickbare GPS-Antenne, kompakt
Altes Android, nur Bluetooth 4.1

Samsung Galaxy XCover 4S

…das mit dem wechselbaren Akku

Das Samsung Galaxy XCover gehört es mit seinem 5 Zoll großen HD-Display zu den kompaktesten Modellen der Auswahl. Beim Galaxy XCover 4S setzt Samsung zwar auf einen Touchscreen zur Eingabe. Das Smartphone besitzt aber auch eine Reihe von haptischen Tasten, die anstelle der sonst eher typischen Sensor-Tasten zum Einsatz kommen. So ist es auch mit Handschuhen noch gut bedienbar. Den Schutz vor äußeren Einflüssen erfüllt das Galaxy XCover gemäß der Normen IP68 und MIL-STD-810G.

Die technische Ausstattung bewegt sich auf dem Niveau eines Mittelklasse-Smartphones. Für den Antrieb sorgt der Octa-Core-Prozessor Exynos 7884 zusammen mit 3 GB RAM und 32 GB internen und erweiterbaren Speicher. Fotos lassen sich mit einer 16-Megapixel-Kamera auf der Rückseite aufnehmen. Vorne steht zudem eine 5-Megapixel-Kamera bereit. Mit Android 9 Pie ist das Samsung Galaxy XCover 4S in Sachen Betriebssystem auf dem aktuellen Stand, ein Fingerabdrucksensor fehlt jedoch. Dafür bietet der Akku eine Besonderheit – er ist austauschbar. Die Kapazität fällt mit 2.800 mAh für ein Outdoor-Smartphone allerdings eher durchschnittlich aus.

Samsung Galaxy XCover mit schwarzem, gummiertem Gehäuse

Das Samsung Galaxy XCover 4S lässt sich dank haptischer Tasten auch mit Handschuhen nutzen
Foto: Samsung

Ausstattung des Samsung Galaxy XCover 4S im Überblick:

  • Display: 5 Zoll, TFT, 1.280 x 720 Pixel
  • Prozessor: Exynos 7884, Octa-Core mit 1,6 GHz
  • Speicher: 32 GB erweiterbar per MicroSD, 3 GB RAM
  • Frontkamera: 5 MP, f/2.2
  • Hauptkamera: 16 MP, f/1.7
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 5.0, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass, Galileo, Beidou
  • Akku: 2.800 mAh, wechselbar
  • System: Android 9.0 Pie
  • Sonstiges: echtes Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68, MIL-STD 810G, KNOX-Sicherheitsfunktion, SOS-Nachrichten-Funktion
  • Preis: ab 217 Euro

Samsung Galaxy XCover 4S


Kompaktes Format, wechselbarer Akku
Übersichtlicher Speicher, schwacher Akku, keine speziellen Outdoor-Features

Caterpillar Cat S61

…das mit Wärmebild-Kamera und Laser-Messer

Caterpillar ist einer der bekanntesten Hersteller im Outdoor-Bereich. Neben Smartphones stellt das Unternehmen auch Baumaschinen her. Mit dem Caterpillar Cat S61 bietet es ein Outdoor-Smartphone mit solider Ausstattung an, das aber vor allem durch ein Merkmal besticht: die integrierte Wärmebildkamera von Flir. Mit ihr lassen sich für das bloße Auge unsichtbare Wärme und Temperaturkontraste in bis zu 30 Meter Entfernung hervorheben. Das ist nicht nur für Jäger spannend, sondern auch für die Feuerwehr, um beispielsweise versteckte Brandherde aufzuspüren. Gleichzeitig bringt das Cat S61 aber auch einen Innenluftqualitätssensor sowie eine lasergestützte Distanzmessung mit.

Mit seinem Snapdragon 630, 4 GB RAM und 64 GB internen Speicher bietet das Cat S61 eine gute Leistung auf dem Niveau eines Mittelklasse-Smartphones. Der Preis ist zwar recht teuer, dafür bekommen Nutzer aber auch die besondere Outdoor-Ausstattung. Das Display des Cat S61 hat eine Größe von 5,2 Zoll und löst in Full-HD auf. Zusätzlich zur Wärmebild-Kamera gibt es eine Hauptkamera mit 16 Megapixel sowie eine Frontkamera mit 8 Megapixel. Der Akku ist fest verbaut und hat eine Kapazität von 4.500 mAh.

Caterpillar Cat S61 von hinten und vorne

Das Cat S61 kommt mit Wärmebild-Kamera und Laser-Messer
Foto: Cat Phones

Ausstattung des Caterpillar Cat S61 im Überblick:

  • Display: 5,2 Zoll, IPS, 1.920 x 1.080 Pixel
  • Prozessor: Snapdragon 630, Octa-Core mit 2,2 GHz
  • Speicher: 64 GB erweiterbar per MicroSD, 4 GB RAM
  • Frontkamera: 8 MP
  • Hauptkamera: 16 MP
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 5.0, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass, Galileo, Beidou
  • Akku: 4.500 mAh
  • System: Android 8 Oreo, Update auf Android 9 Pie
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68, MIL-STD 810G, Wärmebildkamera von Flir, Kompass, Thermometer, Innenluftqualitätssensor, lasergestützte Distanzmessung
  • Preis: ab 657 Euro

Caterpillar Cat S61


Starker Akku, Wärmebildkamera, Laser-Messer
Teuer, überschaubarer Speicher

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Crosscall Trekker-X4

…das mit der Action-Cam

Bei Crosscall handelt es sich um einen Hersteller aus Frankreich, der für seine wasserfesten Smartphones bekannt ist. Das Crosscall Trekker-X4 vereint ein Outdoor-Smartphone mit einer Action-Cam (Dual-Kamera mit 2 x 12 Megapixel) mit Weitwinkel-Objektiv und Slow-Mo-Funktion. Aufgenommene Videos lassen sich direkt auf dem Smartphone schneiden und mit Freunden teilen.

5,5 Zoll misst das Full-HD-Display des Trekker-X4 in der Diagonale. Dank „Glove Mode“ lässt sich der Touchscreen auch mit Handschuhen bedienen. Mit seinem Snapdragon 660 reiht sich das Outdoor-Smartphone von Crosscall in die Mittelklasse ein. Zusätzlich stehen 4 GB RAM und 64 GB Speicher bereit.

Nicht nur das Smartphone ist vor Wasser und Staub geschützt, auch das mitgelieferte USB-C-Kabel sowie die Kopfhörer sind besonders widerstandsfähig. Der 4.400-mAh-Akku ist dank Quick Charge 3.0 besonders zügig geladen. Crosslink bietet auch ein externes Akku-Pack mit 5.000 mAh an, das sich über einen magnetischen Anschluss namens „X-LINK“ mit dem Trekker-X4 verbinden lässt. Über den Anschluss lassen sich auch Solarzellen oder ähnliches Zubehör verbinden. Außerdem bietet das Gerät diverse Sensoren wie ein Thermometer, einen Kompass, ein Barometer und einen UV-Sensor.

Crosscall Trekker-X4 mit Action-Cam

Das Crosscall Trekker-X4 bietet eine Action-Cam und einen Magnet-Anschluss für Zubehör
Foto: Crosscall

Ausstattung des Crosscall Trekker-X4 im Überblick:

  • Display: 5,5 Zoll, IPS, 1.920 x 1.080 Pixel
  • Prozessor: Snapdragon 660, Octa-Core mit 2,2 GHz
  • Speicher: 64 GB erweiterbar per MicroSD, 4 GB RAM
  • Frontkamera: 8 MP
  • Hauptkamera: Dual-Kamera 12 MP Weitwinkel/Fischauge + 12 MP Tele
  • Verbindungen: NFC, Bluetooth 5.0, WLAN a/b/g/n/ac, LTE, USB C
  • Navigation: GPS, Glonass, Galileo, Beidou
  • Akku: 4.400 mAh
  • System: Android 8.1 Oreo
  • Sonstiges: Dual-SIM, Klinkenbuchse, IP68, MIL-STD 810G, Fingerabdrucksensor, Action-Cam, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass, Barometer, Altimeter, Thermometer, Hygrometer
  • Preis: ab 657 Euro

Crosscall Trekker-X4


Dual-Action-Cam, starker Akku, Magnet-Verbindung
Recht klobig, nur Android Oreo

 

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Fazit: Outdoor-Smartphones für (fast) jede Lebenslage

Die Auswahl der besten Outdoor-Smartphones zeigt, dass mittlerweile eigentlich jedes Gerät die notwendige Robustheit und den Schutz vor Wasser bietet. Genau diese Absicherung macht die Handys zum Teil auch etwas klobig. In Sachen Leistung bewegen sie sich meist auf dem Niveau eines guten Mittelklasse-Smartphones. Dennoch sind die Preise recht verschieden, was nicht zuletzt an den zusätzlichen Features liegt. Nutzer können die Auswahl an passenden Outdoor-Smartphones eingrenzen, indem sie nach bestimmten Funktionen suchen. Das kann beispielsweise die erwähnte Wärmebild-Kamera, eine Action-Cam oder aber ein modularer Aufbau sein.

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