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Große Schrift, leichte Bedienung

Die besten Handys und Smartphones für Senioren

Älteres Ehepaar sitzt mit Handy am Tisch
Die besten Handys und Smartphones für SeniorenFoto: Getty Images

Jede Altersgruppe hat andere Ansprüche an ein Handy oder Smartphone. Ältere Menschen benötigen beispielsweise häufig Modelle, die einfach zu bedienen und gut abzulesen sind. Daher gibt es Mobiltelefone, die speziell für Senioren entwickelt worden sind. TECHBOOK stellt die besten Senioren-Smartphones vor und verrät, wie sich auch herkömmliche Smartphones umrüsten lassen.

Wenn die Augen im Alter schlechter und die Hände unkoordinierter werden, lassen sich auch Smartphones nicht mehr so einfach bedienen. Hinzu kommt, dass einige ältere Menschen sich vor den neuen Technologien scheuen. Hier setzen spezielle Senioren-Handys und -Smartphones an. Sie bieten nicht nur eine einfach strukturierte Oberfläche, sondern sind auch oft mit größeren Tasten ausgestattet und somit leichter zu bedienen. Die Auswahl an solchen Senioren-Smartphones und Senioren-Handys ist groß. TECHBOOK hat daher die besten Modelle für verschiedene Nutzer-Gruppen herausgesucht. Außerdem stellen wir Software vor, mit der sich ein bestehendes Smartphone in ein für Senioren kompatibles Modell umrüsten lässt.

Die besten Handys für Senioren

Senioren-Handys sind klassische Handys, die aber mit deutlich größeren Tasten ausgestattet sind. So lassen sie sich leichter bedienen und die Tasten sind besser ablesbar. Die Hersteller verwenden oftmals zudem eine leicht verständliche Oberfläche mit der Möglichkeit, Kontakte als Favoriten anzulegen, um sie schnell zu finden. Das eigene Kind oder der Enkel ist somit nur einen Tastendruck entfernt. Auch bieten die Modelle spezielle Notfall-Tasten, die im Ernstfall dazu dienen, schnell Hilfe herbeizuholen. Einige Senioren-Handys haben sogar Sensoren integriert, die Stürze registrieren und in diesem Fall selbständig Notrufe absetzen. Die Akkulaufzeit der Geräte ist aufgrund der einfacheren Ausstattung und kleineren Displays deutlich länger als die von Senioren-Smartphones. Zudem sind die Handys günstiger als die Modelle der Smartphone-Sparte.

Doro 7080

Das Doro 7080 ist seit Anfang 2021 verfügbar. Es bietet die kompakte Form eines Klapp-Gerätes mit der übersichtlichen Bedienung eines einfachen Handys. Das 2,8 Zoll große Farb-Display bietet besonders viel Platz für Darstellungen, wobei das Menü durch seine Einfachheit und die großen Symbole besticht. Nutzer müssen das Senioren-Handy aber nicht aufklappen, um zu erfahren, wer anruft. Denn die Anruferinformationen werden auf einem monochromen Display auf der Vorderseite angezeigt. Hier befindet sich auch die 5-Megapixel-Kamera, mit der Nutzer den ein oder anderen Schnappschuss aufnehmen können.

Das Senioren-Handy besitzt einen 1350-mAh-Akkus, der sich wechseln und per Ladestation aufladen lässt. Dank seiner hohen Klingeltonlautstärke und seiner Hörgerätekompatibilität (HAC) eignet sich das Senioren-Handy gut für Menschen mit Hörproblemen. Auch Sehgeschädigte können es eigenständig nutzen, da der Hersteller sprechende Tasten eingebaut hat, die dem Nutzer sagen, welchen Button er gerade drückt. Obwohl das Doro 7080 ein einfaches Senioren-Handy ist, können mit ihm E-Mails versandt werden. Mithilfe der Erinnerungsfunktion man sich zudem an Termine oder tägliche Ereignisse – beispielsweise einer Medikation – erinnern lassen.

Das Doro 7080 bringt sowohl eine programmierbare Notruf-Taste als auch den Rettungshelfer ICE (In Case of Emergency) mit. Letzterer erlaubt es, wichtige Angaben zu Krankheiten oder zur aktuellen Medikation sowie Ansprechpartner für Notfälle auf dem Telefon zu speichern. So wissen Rettungssanitäter im Ernstfall sofort, was zu tun ist.

Ausstattung zusammengefasst:

  • Klapphandy
  • 2,8 Zoll Farb-Display mit 320 x 240 Pixel, monochromes Außendisplay für Anrufinformationen
  • einfache Menüführung und große, beleuchtete Tasten
  • Telefonbuch für 500 Einträge, Kontakte als Bild-Kurzwahl
  • Hörgerätekompatibilität (HAC) T4/M4
  • Notruf-Taste mit SMS-Alarmmitteilungen und ICE (In Case of Emergency)
  • SMS, WLAN + LTE, UKW-Radio, GPS, Wecker, integrierte Taschenlampe, Bluetooth
  • tägliche Erinnerungen und Zugriff auf Kalender
  • Texterkennung, einstellbare Schriftgröße und Tastenreaktionszeit
  • 1350 mAh Wechsel-Akku mit Ladestation
  • 5-Megapixel-Kamera mit Blitz
  • Preis: ab 106 Euro

Nokia 2720 Flip

Das Nokia 2720 Flip ist eines der moderneren Senioren-Handys. Trotz seiner Klapp-Form bietet das es einige Merkmale eines Smartphones. Nicht zuletzt aufgrund des integrierten Snapdragon-205-Prozessors, 4 GB internem Speicherplatz und dem installierten System KaiOS. Es basiert auf dem ehemaligen FirefoxOS und ist ähnlich aufgebaut wie Android. KaiOS besitzt jedoch einen eigenen App Store und bringt auch Dienste wie WhatsApp, Twitter, Facebook und YouTube mit.

Das innere Hauptdisplay mit Farbdarstellung misst 2,8 Zoll in der Diagonale. Zusätzlich bringt das Nokia 2720 Flip einen kleineren 1,3-Zoll-Außenbildschirm mit, der im zusammengeklappten Zustand auf eingehende Anrufe und Nachrichten hinweist, aber auch den Tag und die Uhrzeit anzeigt. Zu den speziell für Senioren entwickelten Sonderfunktionen gehören neben der Sprachbedienung über den Google Assistant auch eine Notfalltaste. Über diese lässt sich im Ernstfall eine SMS an einen zuvor festgelegten Kontakt senden. Die SMS enthält unter anderem den aktuellen Standort des Nutzers. Zudem ruft das Telefon automatisch fünf Notfallkontakte im Adressbuch an.

Zum Weiterlesen: Nokia stellt 2720 Flip und weitere Smartphones vor

Der Akku des Senioren-Handys hat eine Kapazität von 1500 mAh und lässt sich auswechseln. Nokia gibt für das Gerät eine Standby-Zeit von bis zu  28 Tagen an, sodass es auch einmal länger liegen bleiben kann, ohne geladen werden zu müssen. Das Nokia 2720 ist hörgerätekompatibel, besitzt eine Klinkenbuchse für den Anschluss von Kopfhörern und ist in drei verschiedenen Farben (Meerschwarz, Grau, Rot) erhältlich.

Ausstattung zusammengefasst:

  • Klapp-Handy mit großen Tasten
  • 2,8 Zoll Display (320 x 240 Pixel), 1,3 Zoll Außendisplay (240 x 240)
  • KaiOS, Zugriff Auf WhatsApp, YouTube, Facebook & Co.
  • WLAN a/b/g/n, LTE, GPS
  • Hörgeräte-kompatibel (HAC: M4 / T4), Notfall-Funktionen, Freisprechmodus, einstellbare Klingelton- und Hörerlautstärke, LED-Taschenlampe
  • Hauptkamera mit 2 MP
  • Telefonbuch für mehr als 1000 Einträge
  • 1500-mAh-Akku, wechselbar
  • 154,5 x 192,7 mm x 11,6 mm, 118 g
  • Preis: ab 83 Euro

Emporia Touch Smart

Wie das Nokia-Handy zeigt auch das Touch Smart von Emporia, dass ein Senioren-Handy durchaus modern und stylisch aussehen kann. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Klapp-Handy, das gleichermaßen über den 3,35 Zoll großen Touchscreen und die großen Tasten bedienbar ist. Das Emporia Touch Smart läuft mit Android Go auf Basis von Android 8.1 und bietet damit auch den Zugriff auf Apps wie WhatsApp. Passend dazu wählt sich das Senioren-Handy per WLAN a/b/g/n oder LTE ins Internet ein. Zusammengeklappt ist es besonders kompakt, ermöglicht über das kleine 1,54-Zoll-Display aber dennoch Zugriff auf wichtige Informationen wie die Uhrzeit oder eingehende Anrufe.

Noch mehr Details: Das Emporia Touch Smart im Test

Spezielle Notfall-Funktionen geben dem Nutzer Sicherheit. So werden durch einen Tastendruck im Ernstfall bis zu fünf gespeicherte Notfall-Kontakte hintereinander angerufen. Auch eine Notruf-SMS lässt sich mit einem Klick versenden. Der Notruf-Button befindet sich rückseitig am Telefon an der Akku-Abdeckung. Auf Wunsch lässt sich die Abdeckung aber auch gegen eine Version ohne Taste austauschen, die dem Lieferumfang ebenfalls beiliegt.

Ausstattung zusammengefasst:

  • Klapp-Handy mit großen Tasten
  • 3,35 Zoll Touchscreen (480 x 854 Pixel), 1,54 Zoll Außendisplay (240 x 240)
  • Android Go 8.1, Zugriff Auf WhatsApp (vorinstalliert)
  • WLAN a/b/g/n, LTE, GPS
  • Hörgeräte-kompatibel (HAC: M4 / T4), Notfall-Funktionen, Freisprechmodus, einstellbare Klingelton- und Hörerlautstärke, LED-Taschenlampe
  • Hauptkamera mit 5 MP, Frontkamera mit 2 MP
  • Telefonbuch für mehr als 1000 Einträge
  • 1400-mAh-Akku inkl. Ladestation und zweitem Akkudeckel
  • 113,8 x 56,7 x 20,6 mm, 127 g
  • Preis: ab 70 Euro

Olympia Happy 2

Einfacher, günstiger und bunter kommt das Olympia Happy 2 daher. Das kleine Gerät sieht aus wie ein klassisches Handy, bringt aber große und somit gut bedienbare Tasten mit. Auch drei bunte Wechselcover in Gold, Blau und Rot befinden sich im Lieferumfang, mit denen das Senioren-Handy farbig individualisiert werden kann.

Die Darstellung erfolgt beim Olympia Happy 2 über das 2,2 Zoll große Farb-Display, wobei der Hersteller auf eine einfache Menüführung mit großen Symbolen setzt. Der Klingelton ist veränderbar und vergleichsweise laut, sodass ihn auch Nutzer mit Hörproblemen gut wahrnehmen können. Im Telefonbuch lassen sich bis zu 300 Kontakte speichern, von denen sich die wichtigsten acht auch auf die Kurzwahl legen lassen. Sie werden dann übersichtlich mit Bild angezeigt und sind mit einem Tastendruck erreichbar. Die Wahltasten sind beleuchtet und angenehm groß. Das Olympia Happy 2 nimmt auf Wunsch zwei SIM-Karten auf, unterstützt den Versand von SMS, das Freisprechen und bringt auch eine integrierte Kamera, eine Taschenlampe sowie ein FM-Radio mit. Für Sicherheit sorgt die Alarmfunktion sowie eine separate SOS-Taste, die auf Knopfdruck Hilfe ruft. Auf Wunsch können Nutzer hier auch eine Rufnummer eines Freundes oder Verwandten hinterlegen.

Ausstattung zusammengefasst:

  • Barren-Handy, Dual-SIM, 126 x 60 x 12 mm
  • 2,2 Zoll Farb-Display
  • einfache Menüführung und große, beleuchtete Tasten
  • Telefonbuch für 300 Einträge, 8 Kontakte als Bild-Kurzwahl
  • Akku für bis zu 6 Stunden Gesprächszeit oder 350 Stunden Standby, aufladbar per Kabel oder mitgelieferter Ladeschale, Ladeerinnerung per SMS
  • Alarmfunktion und programmierbare Notfall-Taste
  • SMS, Bluetooth, FM-Radio, integrierte Kamera
  • Lauter Klingelton und/oder Vibrationsalarm
  • 3 Wechselcover im Lieferumfang
  • Preis: ab 32 Euro

Die besten Senioren-Smartphones

Wer sich im Alter vor neuen Technologien nicht scheut und auf die klassischen Google-Anwendungen und Apps wie WhatsApp nicht verzichten möchte, sollte sich die Sparte der Senioren-Smartphones näher ansehen. Hier erfolgt die Bedienung nicht nur über Tasten unterhalb des Displays und an der Gehäuseseite. Auch über den Touchscreen lassen sich Eingaben machen. Dank LTE-Support sind Senioren-Smartphones ans mobile Internet angeschlossen. Außerdem bieten sie meist eine bessere Kamera als die Senioren-Handys sowie eine Spracherkennung über den Google Assistant. Denn ausgeliefert werden die Smartphones mit Android, über das die Hersteller allerdings eine eigene, leichter zu bedienende Oberfläche gelegt haben. Wichtige Notfall-Funktionen sind dabei schneller erreichbar und die App-Icons und virtuellen Tastenfelder meist deutlich größer gestaltet.

Emporia Smart.5

Hersteller Emporia fertigt nicht nur Senioren-Handys, sondern auch passende Smartphones. Im Februar 2021 hat er das Smart.5 auf den Markt gebracht, dessen System auf Android 10 beruht. Apps wie WhatsApp, Gmail und Chrome sind somit ebenso verfügbar wie der PlayStore für den Download weiterer Anwendungen. Die Oberfläche hat der Hersteller dennoch einfach gehalten. Hier dominieren große Symbole und der Zugang zu Notruffunktionen. Bedienen lässt sich das Senioren-Smartphone über den Touchscreen oder per Sprache dank Google Assistant. Auch die Texteingabe durch Sprache ist möglich.

Optisch ist das Emporia Smart.5 eines der moderneren Senioren-Smartphones. Es verfügt über eine Klapphülle, die den Schnellzugriff auf die vier wichtigsten Kontakte erlaubt. Außerdem bringt das 5,5 Zoll große Smartphone eine Triple-Kamera mit einem 13-Megapixel-Sensor und zwei 2-Megapixel-Sensoren mit. Direkt unter der Kamera befindet sich eine Notruftaste. Wird sie gedrückt, ruft das Smart.5 automatisch bis zu fünf vordefinierte Kontakte an, solange bis einer von ihnen abhebt. Das Smartphone geht dann auch automatisch in den Lautsprechermodus und spielt einen Alarm ab, um Nachbarn aufmerksam zu machen.

Die technische Ausstattung bewegt sich im einfachen Mittelfeld. Angetrieben von einem 1,8-GHz-Octa-Core-Prozessor besitzt das Emporia Smart.5 auch 3 GB RAM sowie 32 GB Speicher, der sich erweitern lässt. Es ist wasserfest nach IP54, dennoch ist der 3550-mAh-Akku wechselbar. Ins Internet können Nutzer wahlweise per WLAN ac oder LTE gehen.

Ausstattung zusammengefasst:

  • 5,5 Zoll IPS-Display mit 1440 x 720 Pixel
  • Octa-Core-Chip mit 1,8 GHz
  • 3 GB RAM, 32 GB interner Speicher (erweiterbar)
  • Android 10 mit einfacher Menüführung
  • Hörgerätekompatibilität (HAC) T4/M4
  • Notruf-Taste mit SMS-Alarmmitteilungen und ICE (In Case of Emergency)
  • WLAN b/g/n/ac, LTE
  • Bluetooth, GPS + Glonass, UKW-Radio, Wecker, integrierte Taschenlampe, IP54
  • tägliche Erinnerungen und Zugriff auf Kalender
  • Texterkennung, einstellbare Schriftgröße und Tastenreaktionszeit
  • 3550-mAh-Akku (wechselbar) mit Ladestation, zusätzlicher Akkudeckel ohne Notruftaste
  • Triple-Kamera mit 13 + 2 + 2 Megapixel, 8-MP-Frontkamera
  • Preis: ab 238 Euro

Doro 8080

Mit seinem 5,7 Zoll großen HD-Display ist das Doro 8080 deutlich größer als ein Senioren-Handy. Der Hersteller setzt auf eine einfache Menüführung, gut lesbare, größenveränderbare Schrift, aber auch auf einen modernen Look. Per integriertem Fernzugriff können sich Senioren bei Bedarf  mit der Einrichtung und Bedienung helfen lassen. Das Doro 8080 wird mit Android 9.0 Pie ausgeliefert. Typisch für ein Senioren-Smartphone haben Nutzer Zugriff auf Anwendungen wie Google und WhatsApp, wobei die Verbindung ins Internet wahlweise über WLAN oder LTE hergestellt werden kann. Es gibt eine 16-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, einen Fingerbadrucksensor zum Entsperren des Senioren-Smartphones sowie eine Notfalltaste inklusive Rettungshelfer ICE (In Case of Emergency).

Von der Leistung her entspricht das Doro 8080 einem Einsteiger-Smartphone. Denn hier sorgt der Octa-Core-Chip Snapdragon 439 zusammen mit 3 GB Arbeitsspeicher sowie 32 GB erweiterbaren Speicher für den Antrieb. Die Bedienung des Doro 8080 erfolgt zum großen Teil über den Touchscreen. Das Senioren-Smartphone besitzt aber auch eine Home-Taste unter dem Display, mit der Nutzter durchs Menü steuern können. Das Smartphone ist kompatibel mit Hörgeräten und hat einen lauten Klingelton, der sich aber auch stummschalten lässt.

Ausstattung zusammengefasst:

  • 5,7 Zoll IPS-Display mit 1440 x 720 Pixel
  • Snapdragon 439, acht Kerne
  • 3 GB RAM, 32 GB interner Speicher (erweiterbar)
  • Android 9.0 Pie mit Doro UI und einfacher Menüführung
  • Hörgerätekompatibilität (HAC) T3/M3
  • Notruf-Taste mit SMS-Alarmmitteilungen und ICE (In Case of Emergency)
  • WLAN b/g/n, LTE Cat.4 mit bis zu 150 Mbit/s
  • Bluetooth, GPS + Glonass, UKW-Radio, Wecker, integrierte Taschenlampe
  • tägliche Erinnerungen und Zugriff auf Kalender
  • Texterkennung, einstellbare Schriftgröße und Tastenreaktionszeit
  • 3200-mAh-Akku mit Ladestation
  • 16-Megapixel-Kamera mit Blitz
  • Preis: ab 298 Euro

Bea-Fon M6

Soll es ein bisschen mehr Platz auf dem Display sein, ist das Bea-Fon M6 mit seinem 6,26 Zoll großen HD-Bildschirm einen Blick wert. Der in Deutschland ansässige Hersteller Bea-Fon setzt auf beim M6 auf Android 9.0 Pie, eine einfache Menüführung und seitliche Buttons. Die Front ist hingegen tastenfrei und zeigt dort ein modernes Fullview-Display mit Tropfen-Notch. In dieser sitzt ein 8-Megapixel-Frontkamera, die die rückseitige 13-Megapixel-Dualkamera begleitet.

Nutzer können sich entscheiden, ob sie die klassische Android-Oberfläche oder das vereinfachte Bea-Fon-Menü nutzen möchten. Bei letzterem dominieren die großen Symbole und die einfache Navigation. für einen flotten Betrieb sorgt ein 2-GHz-Quad-Core-Prozessor. zudem gibt es 2 GB RAM und 32 GB erweiterbaren Speicher.

Das Bea-Fon M6 unterstützt WLAN b/g/n sowie LTE und erlaubt somit den Versand von E-Mails und die Nutzung von Apps wie WhatsApp und Facebook. Im Notfall steht ein SOS-Button bereit, der nicht nur eine zuvor festgelegte Person, sondern auch die Polizei oder Rettungssanitäter informiert. Dank Positionserkennung gibt das Senioren-Smartphone gleichzeitig an, wo sich die verunfallte Person befindet.

Ausstattung zusammengefasst:

  • 6,26 Zoll IPS-Display mit 1520 x 720 Pixel
  • Quad-Core-Prozessor mit bis zu 2 GHz
  • 2 GB RAM, 32 GB interner Speicher (erweiterbar)
  • Android 9.0 Pie, wechselbar zu Senioren-Oberfläche
  • Notruf-Taste mit Positionserkennung
  • WLAN b/g/n, LTE Cat.4 mit bis zu 150 Mbit/s
  • Bluetooth 4.0, GPS + Glonass, UKW-Radio, Wecker, integrierte Taschenlampe
  • tägliche Erinnerungen und Zugriff auf Kalender
  • Texterkennung, einstellbare Schriftgröße und Tastenreaktionszeit
  • 3600-mAh-Akku
  • 13-Megapixel-Dual- und 8-Megapixel-Kamera mit Blitz
  • Preis: ab 158 Euro

Gigaset GS195LS

Das Senioren-Smartphone mit dem etwas sperrigen Namen Gigaset GS195LS stammt ebenfalls aus einem in Deutschland ansässigen Betrieb und wirbt mit dem Prädikat „Made in Germany“. Wie das Bea-Fon punktet es zudem mit seinem großen 6,18-Zoll-Display mit guter Auflösung, das sich nahezu über die gesamte Front erstreckt, sowie einem insgesamt modernen Äußeren. Ein Octa-Core-Prozessor sorgt für eine solide Leistung. Gleichzeitig gibt es 2 GB RAM und 32 GB erweiterbaren Speicher.

Das Gigaset GS195LS erlaubt den Betrieb von zwei SIM-Karten und wird mit Android 9.0 Pie ausgeliefert. Die Nutzeroberfläche ist einfach aufgebaut und zeigt die für ein Senioren-Smartphone charakteristischen großen Symbole. Auch die gängigen Notfall-Funktionen hat Gigaset integriert. Eine Besonderheit stellt das magnetische USB-Kabel dar. Zum Laden des großen 4000-mAh-Akkus wird dieses einfach per Magnet befestigt – das umständliche Einstecken des kleinen Steckers entfällt.

Auf der Rückseite des Smartphones findet sich ein Dual-Kamera mit 13 und 5 Megapixel, zur Videotelefonie gibt es vorne zudem eine 8-Megapixel-Kamera. Auch der Google Assistant zur Sprachsteuerung ist an Bord. Das Gigaset GS195LS ist erst seit Mitte Dezember erhältlich und somit noch recht frisch auf dem Markt. Die Kosten liegen aktuell bei rund 200 Euro.

Ausstattung zusammengefasst:

  • 6,18 Zoll IPS-Display mit 2246 x 1.080 Pixel
  • Octa-Core-Prozessor Spreadtrum SC9863A mit bis zu 1,6 GHz
  • 2 GB RAM, 32 GB interner Speicher (erweiterbar)
  • Android 9.0 Pie
  • Notruf-Taste mit Positionserkennung
  • WLAN b/g/n, LTE Cat.4 mit bis zu 150 Mbit/s
  • Bluetooth 4.2, GPS + Glonass, UKW-Radio, Wecker, integrierte Taschenlampe
  • tägliche Erinnerungen und Zugriff auf Kalender
  • Texterkennung, einstellbare Schriftgröße und Tastenreaktionszeit
  • 4000-mAh-Akku
  • Dual-Kamera mit 13 + 8 MP und 8-Megapixel-Frontkamera
  • Preis: ab 179 Euro

Software zum Nachrüsten

Einige Hersteller bieten spezielle Software zur Installation auf herkömmlichen Smartphones an. Sie vereinfacht die Oberfläche und macht sie durch klare Icons, kontrastreiche Schrift und große Eingabefelder leichter bedienbar. Die klassischen Smartphone-Anwendungen stehen dennoch zur Verfügung und auch die Bedienung der Geräte ist wie gewohnt möglich. Auf die haptischen und größeren Tasten müssen Nutzer bei dieser Lösung allerdings verzichten. Die Software eignet sich daher nur für diejenigen, die kein Problem mit den kleinen Tasten und dem Touchscreen herkömmlicher Smartphones haben. Der Vorteil: Es muss kein neues Gerät gekauft werden. Ein altes Smartphone lässt sich stattdessen in wenigen Schritten in ein für Senioren geeignetes Modell verwandeln. Oftmals lässt sich sogar per Klick auf die App zwischen der Standard-Android-Oberfläche und der vereinfachten Oberfläche wechseln.

„Mach dein Smartphone einfach“ von Emporio

Sie eignet sich für Geräte mit Android 4.4 oder höher und ist ab etwa 15 Euro bei Händlern wie Media Markt, Saturn und Otto erhältlich. Im Paket befindet sich neben einem Freischalt-Code für die Emporia-App auch ein Trainings-Handbuch, das den Nutzer Schritt für Schritt durch die Installation führt und die Funktionen der App genau beschreibt.

Die Installation dauert laut Hersteller etwa 5 Minuten, das Einrichten von Kontakten und persönlichen Einstellungen wie dem Klingelton zusätzlich etwa 15 Minuten. 60 MB freier Speicher sind erforderlich. Für Dual-SIM-Smartphones eignet sich die Emporia-App allerdings nicht. Die Emporia-App vereinfacht die Menüführung und rückt die wichtigsten Funktionen (Telefon, Kamera, Internet) in den Vordergrund. Der Hersteller listet die Eigenschaften wie folgt:

  • Gute Lesbarkeit, kontrastreiche Schrift
  • Große Icons; klare Farben- und Formensprache
  • Einfache Struktur der drei Hauptseiten: Homescreen, persönlicher Screen und App Screen
  • Erleichtert die Bedienbarkeit: kein irrtümliches Verschieben oder Löschen von Apps
  • Einfache Übersicht der Einstellungen
  • Alle Benachrichtigungen auf einem Blick im Info-Center
  • Unmittelbarer Zugang zu Telefon, SMS und Galerie: Mit einem einfachen Wisch nach rechts, werden weitere häufig genutzte Funktionen (z.B. Wetter, Rechner, Browser) angezeigt

Big Launcher: Für eine vereinfachte Android-Oberfläche

Auch „Big Launcher“ ist eine Software, mit der sich jedes gängige Android-Smartphone in ein Senioren-Smartphone verwandeln lässt. Die angepasste Oberfläche legt sich über das Standard-Android und reduziert den Homescreen auf wesentliche Funktionen wie Anrufe, SMS, Notrufe und Kamera, die in großen Symbolen dargestellt sind. Dadurch sollen sich die Geräte einfacher als mit der herkömmlichen Android-Oberfläche bedienen lassen. Wer möchte, kann zwischen den Oberflächen von Big Launcher und Android wechseln.

Zur Anpassung von Big Launcher stehen Nutzern nicht nur verschiedene für Senioren entwickelte Funktionen, sondern auch spezielle Icon-Packs zur Auswahl. Die Schriftgröße lässt sich anpassen und dank TalkBack bekommen sehbinderte Nutzer gesprochenes Feedback auf ihre Eingaben. Kontakte lassen sich zudem mit Widgets verknüpfen, damit sie über den Startbildschirm schnell erreicht werden können. Sogar ein SOS-Feature bringt Big Launcher mit, mit dem sich im Notfall schnell Hilfe rufen lässt.

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Wer möchte, kann Big Launcher kostenfrei ausprobieren. In der Gratis-Version der App können die Symbole in der rechten Spalte allerdings nicht frei angeordnet werden. Den vollen Funktionsumfang bietet hingegen die Vollversion der App, die einmalig 9,99 Euro kostet. Big Launcher lässt sich über die Webseite des Herstellers herunterladen.

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