Schock bei Apple! So teuer werden MacBooks und iPads
Die neuen Preise gelten bereits im Apple Store Foto: Getty Images
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Charlotte Ziesing
26. Juni 2026, 12:58 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Mitte Juni hatte Tim Cook in einem Interview kommende Preiserhöhungen bei Apple bestätigt. Die Speicherkrise mache mittlerweile auch dem Tech-Riesen zu schaffen und man könne die Zusatzkosten nun nicht mehr selbst tragen. Jetzt ist bekannt, wie viel tiefer Fans zukünftig tatsächlich in die Tasche greifen müssen.
Vor allem Nutzer von MacBooks und iPads müssen jetzt ganz stark sein, denn hier steigen die Preise um bis zu 17 Prozent. Wer den Kauf eines neuen Notebooks oder Tablets geplant hat, sollte deshalb genau hinschauen. Denn noch gelten die neuen Preise nicht überall.
MacBooks sind am schlimmsten betroffen
Die Preisanpassungen betreffen zahlreiche Modelle aus dem aktuellen Sortiment. Besonders stark steigen die Preise bei den MacBook-Pro-Geräten. Das 14-Zoll-Modell kostet in der günstigsten Ausstattung jetzt 300 Euro mehr als bisher. Beim 16-Zoll-MacBook Pro fällt der Aufschlag mit 400 Euro sogar noch höher aus. Der Einstiegspreis liegt damit nun bei 3399 Euro.
Auch das MacBook Air wird teurer. Für die Variante mit 13-Zoll-Display verlangt Apple künftig 1399 statt bisher 1199 Euro. Beim 15-Zoll-Modell sowie dem günstigeren MacBook Neo erhöht sich der Preis hingegen „nur“ um 100 Euro.
Auch Tablets bleiben nicht verschont. Die Preiserhöhung kann hier je nach Modell bis zu 200 Euro betragen. Laut dem Online-Magazin „WinFuture“ werden andere Produkte wie der HomePod, Apple TV und das Mixed-Reality-Headset Vision Pro ebenfalls teurer. Genaue Preise sind dafür bislang jedoch noch nicht bekannt.
Wie sieht es mit dem iPhone aus?
Ein Blick in den Online-Store von Apple lässt vermuten, dass iPhones sowie Apple Watches vorerst außen vor bleiben. Allerdings gibt es laut dem Online-Magazin „Golem“ Berechnungen für das kommende iPhone 18, die weniger erfreulich aussehen. Demnach soll das Gerät in den USA bis zu 200 US-Dollar teurer werden.
Wer schnell ist, kann die neuen Preise noch umgehen. Während Apple die Preise zwar bereits angepasst hat, verkaufen andere Händler die Geräte noch zu den bisherigen Konditionen. Das liegt in der Regel daran, dass sie noch Lagerbestände besitzen, die vor der Erhöhung eingekauft wurden.
Grund für die Preiserhöhung ist wie bei vielen anderen Herstellern auch die hohe Nachfrage nach RAM- und Flash-Speicher. Vor allem Betreiber großer Rechenzentren kaufen große Mengen der benötigten Chips für Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz. Dadurch sinkt das verfügbare Angebot, während die Preise für die Komponenten weiter steigen. Neben Apple sind davon unter anderem HP, Samsung und Microsoft betroffen.
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