3. März 2026, 17:13 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Apple hat seine MacBook-Familie umfassend aktualisiert. Das MacBook Air erhält einen neuen Chip, mehr Basisspeicher und schnellere SSD-Technik. Parallel erscheinen neue MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max, die vor allem bei KI-Anwendungen und Grafikleistung deutlich zulegen sollen.
Im MacBook Air arbeitet künftig der neue M5-Chip mit einer 10-Core-CPU und einer GPU mit bis zu 10 Kernen. In jedem Grafikkern ist ein spezieller Beschleuniger für KI-Berechnungen integriert. Dadurch sollen Anwendungen mit künstlicher Intelligenz deutlich schneller laufen. Laut Apple ist die KI-Leistung bis zu 4-mal höher als beim Modell mit M4 und bis zu 9,5-mal höher als beim MacBook Air mit M1.
Leistungssprung im MacBook Air
Auch bei kreativen Anwendungen zeigt sich der Leistungssprung. Die KI-Videoverbesserung in Topaz Video ist demnach bis zu 6,9-mal schneller als auf einem M1-Modell. 3D-Rendering in Blender läuft bis zu 6,5-mal schneller, die Bildbearbeitung in Affinity bis zu 2,7-mal. Beim Surfen im Internet erreicht das Gerät laut Hersteller bis zu 50 Prozent mehr Tempo als ein PC-Laptop mit Intel-Core-Ultra-X7-Prozessor.
Neu ist der Basisspeicher von 512 GB – doppelt so viel wie zuvor. Die SSD arbeitet mit bis zu doppelt so hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten und kann auf bis zu 4 TB erweitert werden. Für drahtlose Verbindungen sorgt der neue N1-Chip mit Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit bis zu 18 Stunden an.
Das 13-Zoll-Modell startet bei 1199 Euro, für das 15-Zoll-Modell verlangt Apple Preise ab 1499 Euro. Beide Varianten sind ab 4. März vorbestellbar und ab 11. März erhältlich.
Das neue MacBook Pro
Zusätzlich bringt Apple neue 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max auf den Markt. Die Chips basieren auf einer sogenannten Fusion-Architektur, bei der zwei Recheneinheiten zu einem System kombiniert werden. Die CPU verfügt über bis zu 18 Kerne, darunter sechs besonders leistungsstarke.
Im Vergleich zur vorherigen Generation steigt die KI-Leistung laut Apple um bis zu das Vierfache, gegenüber M1-Modellen sogar um bis zu das Achtfache. Die Grafikleistung soll im Vergleich zu M4 Pro und M4 Max um bis zu 50 Prozent höher ausfallen. Je nach Modell sind bis zu 64 GB oder 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher möglich.
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Auch der Speicher wird schneller: Die SSD erreicht Transferraten von bis zu 14,5 GB pro Sekunde und arbeitet damit nahezu doppelt so schnell wie zuvor. Das MacBook Pro mit M5 Pro kommt standardmäßig mit 1 TB Speicher, die Variante mit M5 Max mit 2 TB. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 24 Stunden.
Preislich beginnt das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro bei 2499 Euro, das 16-Zoll-Modell bei 2999 Euro. Die Versionen mit M5 Max starten bei 4199 Euro beziehungsweise 4499 Euro. Auch diese Modelle sind ab 4. März vorbestellbar und ab 11. März verfügbar.