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Großer Einschnitt

Diese iPads bekommen iPadOS 27 nicht mehr

Mehrere iPads aufgereiht auf Ständern
Einige beliebte iPad-Modelle erhalten das Update auf iPadOS 27 nicht Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

11. Juni 2026, 14:47 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Apple hat iPadOS 27 auf der WWDC26 angekündigt. Das Update bringt endlich die neue, KI-gestützte Siri auf kompatible iPads und gibt Nutzern mehr Kontrolle über die Liquid-Glass-Oberfläche. Auch soll das Betriebssystem dank Optimierungen unter der Haube nun responsiver sein. Kurioserweise verlieren trotzdem mehrere iPad-Modelle den Support – darunter einige starke iPad Pros.

Beliebte iPad-Pro-Modelle verlieren Support

Mit iPadOS 27 beendet Apple den Software-Support für iPad Pro 11 Zoll (1. Generation) und iPad Pro 12.9 (3. Generation). Beide Modelle kamen 2018 auf den Markt und führten das bis heute aktuelle Design mit dünnen, gleichmäßigen Displayrändern und dem kantigen Gehäuse ein. Besitzer der Geräte hatten ein weiteres Jahr Updates gehofft, zumal der verbaute A12X Bionic fast gleichwertig mit dem A12Z Bionic ist, der in den Nachfolgern verbaut ist.

Das entscheidende Nadelöhr dürfte tatsächlich der nur 4 Gigabyte große Arbeitsspeicher sein. Aktuelle iPad-Modelle haben zwar auch nur 4 GB, allerdings erwarten Nutzer von Pro-Modellen eine bessere Leistung. Vor allem bei Multitasking, das Apple in iPadOS 27 weiter ausbaut. Deshalb sind für die neue iOS-Version iPad Pro 11 Zoll (2. Generation) und iPad Pro 12.9 Zoll (4. Generation) Voraussetzung, die beide mit A12Z Bionic und 6 GB RAM kommen.

Ältere iPad-, iPad-mini- und iPad-Air-Modelle abgehängt

Während vergangenes Jahr noch das iPad Air der 3. Generation das Update auf iPadOS 26 mit Liquid Glass erhalten hat, ist 2026 Schluss. Nur noch iPad-Air-Modelle ab 2020 mit A14 Bionic, M1 oder neuer werden unterstützt.

Beim Basis-iPad hatte Apple mit iPadOS 26 bereits die 7. Generation von 2019 zurückgelassen. Nun verliert auch die 8. Generation von 2020 den Support. Für iPadOS 27 ist somit mindestens die 9. Generation von 2021 mit A13 Bionic erforderlich – das letzte noch unterstützte iPad mit Lightning-Anschluss.

Auch beim iPad mini steigt die Mindestanforderung auf das Modell der 6. Generation mit A14 Bionic. Das mini der 5. Generation erhält das Update daher nicht mehr.

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Diese iPads sind mit iPadOS 27 kompatibel

Hier ist die komplette Übersicht, welche iPad-Modelle mit der neuen iPadOS-Version kompatibel sind:

iPad Pro

  • iPad Pro 13 Zoll (M5)
  • iPad Pro 13 Zoll (M4)
  • iPad Pro 11 Zoll (M5)
  • iPad Pro 11 Zoll (M4)
  • iPad Pro 12,9 Zoll (6. Generation)
  • iPad Pro 12,9 Zoll (5. Generation)
  • iPad Pro 12,9 Zoll (4. Generation)
  • iPad Pro 11 Zoll (4. Generation)
  • iPad Pro 11 Zoll (3. Generation)
  • iPad Pro 11 Zoll (2. Generation)

iPad Air

  • iPad Air 13 Zoll (M4)
  • iPad Air 13 Zoll (M3)
  • iPad Air 13 Zoll (M2)
  • iPad Air 11 Zoll (M4)
  • iPad Air 11 Zoll (M3)
  • iPad Air 11 Zoll (M2)
  • iPad Air (5. Generation)
  • iPad Air (4. Generation)

iPad mini

  • iPad mini (A17 Pro)
  • iPad mini (6. Generation)

iPad

  • iPad (A16)
  • iPad (10. Generation)
  • iPad (9. Generation)

Drastischer Einschnitt

Mit der Einführung von iPadOS 26 im vergangenen Jahr blieben fast alle iPad-Modelle verschont. Damals blieb lediglich das iPad der 7. Generation auf iPadOS 18 zurück.

Auch interessant: Welche neuen Geräte hat Apple in Planung?

iPadOS 27 hingegen betrifft Geräte in allen drei Modellreihen (Standard, mini, Air und Pro). Alle iPads, die jetzt den Support verlieren, haben eines gemeinsam: Sie kommen mit Chips der A12-Serie. Apple scheint daher die Leistung der Chips als inadäquat für die Anforderungen der neuen iPadOS-Version anzusehen. Als letzter Chip der Serie wird der A12Z in den iPad-Pro-Modellen von 2020 weiter unterstützt – und das wahrscheinlich nur, um mindestens sechs Jahre Software-Updates zu erreichen.

Zum Vergleich: Die iPad-Pro-Modelle mit A12X Bionic von 2018 haben insgesamt acht Jahre Software-Support erhalten. Sie sind so alt, dass sie damals noch mit iOS 12.1 starteten – ein Jahr bevor Apple mit iPadOS das neue Tablet-Betriebssystem einführte.

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