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Neue Regeln

Auf diesen Smartphones funktioniert die ING-App nicht mehr

Ein Smartphone liegt waagerecht auf einem dunklen Holztisch vor einer schwarzen Tastatur. Auf dem hellen Bildschirm sind das blaue ING-Logo und das orangefarbene Löwen-Symbol der Bank zu sehen. Das Smartphone ist leicht schräg ausgerichtet und füllt den Großteil des Bildes aus.
Nutzer älterer Smartphones sollten prüfen, ob ihr Gerät noch die erforderlichen Softwareupdates erhält Foto: Getty Images
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Przemyslaw Szymanski,

7. August 2026, 9:50 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Die ING passt die Voraussetzungen für ihre Banking-App an. Ursprünglich sollte die Umstellung auf Android 11 beziehungsweise iOS 16 erst am 15. September 2026 erfolgen. Aktuelle App-Versionen und Angaben der Bank deuten jedoch darauf hin, dass die neuen Mindestanforderungen bereits jetzt gelten.

Update vom 7. August: ING zieht Umstellung offenbar vor

Die ING hatte ursprünglich angekündigt, die Mindestanforderungen für ihre Banking-App erst ab dem 15. September 2026 auf Android 11 beziehungsweise iOS 16 anzuheben. Inzwischen sprechen die aktuellen App-Versionen und die Angaben der Bank dafür, dass die Umstellung bereits erfolgt ist.

Wie das Portal „mobiFlip“ berichtet, setzen die aktuellen Versionen der ING-App für iOS (Version 9.30.1) und Android (Version 9.30.0) bereits jetzt mindestens iOS 16 beziehungsweise Android 11 voraus. Auch auf den Hilfeseiten der Bank wird mittlerweile nur noch auf diese Mindestanforderungen verwiesen. Der zuvor kommunizierte Stichtag am 15. September wird dort nicht mehr genannt.

Für Nutzer älterer Geräte bedeutet das: Wer kein Update auf iOS 16 oder Android 11 durchführen kann, könnte die neueste Version der ING-App bereits jetzt nicht mehr installieren oder nutzen. Als Alternative verweist die Bank weiterhin auf die Nutzung eines photoTAN-Generators für die Freigabe von Überweisungen und anderen Aufträgen.

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Betriebssystem-Version wird entscheidend

Die ING hebt die technischen Mindestanforderungen ihrer App an. Für die weitere Nutzung der neuesten App-Version ist mindestens Android 11 oder iOS 16 erforderlich. Geräte mit älteren Versionen verlieren den Zugriff auf die Anwendung.

Wer die App verwendet, sollte deshalb zunächst die installierte Betriebssystem-Version kontrollieren. Auch auf vergleichsweise neuen Smartphones können noch Android 10 oder iOS 15 installiert sein. In vielen Fällen genügt dann ein Update des Betriebssystems. Für eine möglichst langfristige Unterstützung empfiehlt die ING Android 14 beziehungsweise iOS 17 oder neuer.

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Update prüfen und Alternativen kennen

Ob die notwendige Version bereits installiert ist, lässt sich direkt in den Einstellungen des Smartphones nachsehen. Auf dem iPhone werden die Informationen unter Einstellungen, Allgemein und Softwareupdate angezeigt. Dort können Nutzer auch prüfen, ob eine neuere Version bereitsteht.

Bei Android befindet sich die Versionsnummer in der Regel unter Einstellungen, Über das Telefon und Android-Version. Ob ein Update verfügbar ist, wird je nach Hersteller unter System, Systemupdate oder Softwareupdate angezeigt.

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Entscheidend ist, ob das verwendete Smartphone weiterhin Softwareaktualisierungen erhält. Falls kein kompatibles Update mehr angeboten wird, kann die ING-App nach der Umstellung nicht mehr genutzt werden.

Auch die Installation der aktuellen App-Version hilft in diesem Fall nicht weiter. Wer die Anwendung weiterhin verwenden möchte, muss auf ein neueres Gerät umsteigen. Nach Angaben der Bank bleibt alternativ die Freigabe von Überweisungen und anderen Aufträgen über einen photoTAN-Generator möglich.

Welche Geräte betroffen sein können

Nach aktueller Lage dürfte die Zahl der dauerhaft betroffenen Nutzer überschaubar bleiben. Bei Apple betrifft die Einschränkung ältere Modelle bis einschließlich der iPhone-7-Reihe sowie das iPhone SE der ersten Generation, da diese kein iOS 16 erhalten.

Auch im Android-Bereich dürfte die Anzahl der betroffenen Geräte begrenzt sein. Laut offiziellen Verteilungsdaten von Google verwenden rund 83 Prozent der aktiven Android-Geräte bereits Android 11 oder eine neuere Version.

Für viele Nutzer wird die Umstellung daher voraussichtlich keine Folgen haben. Wer allerdings ein älteres Smartphone verwendet oder schon längere Zeit keine Systemaktualisierung durchgeführt hat, sollte die installierte Version überprüfen. So lässt sich feststellen, ob die ING-App die inzwischen geltenden Mindestanforderungen von Android 11 beziehungsweise iOS 16 erfüllt.

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