Auf diesen Smartphones funktioniert die ING-App bald nicht mehr
Nutzer älterer Smartphones sollten prüfen, ob ihr Gerät noch die erforderlichen Softwareupdates erhält Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski
23. Juli 2026, 16:57 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Die ING passt die Voraussetzungen für ihre Banking-App an. Ab dem 15. September 2026 müssen Smartphones mindestens mit Android 11 oder iOS 16 laufen. Auf älteren Systemversionen wird sich die Anwendung dann nicht mehr nutzen lassen. Nutzer sollten deshalb überprüfen, welche Software auf ihrem Gerät installiert ist und ob noch Aktualisierungen verfügbar sind.
Betriebssystem-Version wird entscheidend
Nach einem Bericht des Online-Magazins „Mobiflip“ hebt die ING die technischen Mindestanforderungen ihrer App an. Für die weitere Nutzung ist künftig mindestens Android 11 oder iOS 16 erforderlich. Geräte mit älteren Versionen verlieren den Zugriff auf die Anwendung.
Wer die App verwendet, sollte deshalb zunächst die installierte Betriebssystem-Version kontrollieren. Auch auf vergleichsweise neuen Smartphones können noch Android 10 oder iOS 15 installiert sein. In vielen Fällen genügt dann ein Update des Betriebssystems. Für eine möglichst langfristige Unterstützung empfiehlt die ING Android 14 beziehungsweise iOS 17 oder neuer.
Ob die notwendige Version bereits installiert ist, lässt sich direkt in den Einstellungen des Smartphones nachsehen. Auf dem iPhone werden die Informationen unter Einstellungen, Allgemein und Softwareupdate angezeigt. Dort können Nutzer auch prüfen, ob eine neuere Version bereitsteht.
Bei Android befindet sich die Versionsnummer in der Regel unter Einstellungen, Über das Telefon und Android-Version. Ob ein Update verfügbar ist, wird je nach Hersteller unter System, Systemupdate oder Softwareupdate angezeigt.
Entscheidend ist, ob das verwendete Smartphone weiterhin Softwareaktualisierungen erhält. Falls kein kompatibles Update mehr angeboten wird, kann die ING-App nach der Umstellung nicht mehr genutzt werden.
Auch die Installation der aktuellen App-Version hilft in diesem Fall nicht weiter. Wer die Anwendung weiterhin verwenden möchte, muss auf ein neueres Gerät umsteigen. Nach Angaben der Bank bleibt alternativ die Freigabe von Überweisungen und anderen Aufträgen über einen photoTAN-Generator möglich.
Welche Geräte betroffen sein können
Nach aktueller Lage dürfte die Zahl der dauerhaft betroffenen Nutzer überschaubar bleiben. Bei Apple betrifft die Einschränkung ältere Modelle bis einschließlich der iPhone-7-Reihe sowie das iPhone SE der ersten Generation, da diese kein iOS 16 erhalten.
Auch im Android-Bereich dürfte die Anzahl der betroffenen Geräte begrenzt sein. Laut offiziellen Verteilungsdaten von Google verwenden rund 83 Prozent der aktiven Android-Geräte bereits Android 11 oder eine neuere Version.
Für viele Nutzer wird die Umstellung daher voraussichtlich keine Folgen haben. Wer allerdings ein älteres Smartphone verwendet oder schon längere Zeit keine Systemaktualisierung durchgeführt hat, sollte die installierte Version überprüfen. So lässt sich rechtzeitig feststellen, ob die ING-App auch nach dem 15. September 2026 weiterhin genutzt werden kann.
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