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Mit Version 27

Apple bessert nach Nutzerkritik bei macOS nach

Liquid Glass auf dem Mac ist nicht jedermanns Sache – macOS 27 soll Verbesserungen bringen
Liquid Glass auf dem Mac ist nicht jedermanns Sache – macOS 27 soll Verbesserungen bringen Foto: picture alliance / NurPhoto | Jakub Porzycki
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Adrian Mühlroth
Redakteur

11. Mai 2026, 17:11 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Vergangenes Jahr hat Apple die neue Liquid-Glass-Oberfläche für alle Betriebssysteme eingeführt und viel Kritik dafür kassiert. Nutzern missfällt die teils schlechte Ablesbarkeit und Darstellung von Elementen im Vorder- und Hintergrund. Zwar wurde bereits mit mehreren Updates nachgebessert, doch vor allem unter macOS Tahoe bestehen weiterhin Probleme. Laut einem Bericht von „Bloomberg“ soll macOS 27 deshalb Abhilfe schaffen.

macOS-Eigenheiten im Fokus

Ähnlich wie iOS hat macOS bereits im Nachgang der großen 26er-Updates Verbesserungen nachgereicht, die bei der Ablesbarkeit durch eine „abgedunkelt“-Option nachhelfen. Mit macOS 27 sollen nun jedoch Mac-spezifische Anpassungen folgen.

In seinem aktuellen „Bloomberg“-Newsletter schreibt Mark Gurman: „Apple zielt darauf ab, die Eigenheiten bei Schatten und Transparenz zu beheben.“ Gurman zufolge ist die Liquid-Glass-Designsprache weniger gut für große Bildschirme und die Maus als Eingabemethode geeignet als etwa auf dem iPhone. Die Oberfläche sei in erster Linie für OLED-Displays entwickelt worden, die Schatten- und Transparenzeffekte besser als die LCD-Panels in MacBooks darstellen.

Redesign nach den ursprünglichen Plänen

Unter macOS kann Liquid Glass daher zu einer schlechten Ablesbarkeit bei viel Text führen – vor allem im Kontrollzentrum und im Finder, wie auch TECHBOOK bestätigen kann. In vielen Fällen ist bei überlagerten Fenstern nur schwer erkennbar, was wozu gehört. Schaltflächen im Kontrollzentrum heben sich oft nicht genug vom Hintergrund ab, um leicht lesbar zu sein.

Mit dem Update soll Liquid Glass in macOS so aussehen, wie Apples Design-Team die Oberfläche eigentlich geplant hatte. Man wolle mit einem „leichten Redesign“ nachjustieren, wie Gurman aus internen Quellen erfahren hat. Die Verbesserungen sind Teil einer umfassenden Optimierung des Betriebssystems, die auch für iOS 27 geplant ist.

Made for MacBook Ultra

Wirklich überzeugen dürfte Liquid Glass aber erst mit dem „MacBook Ultra“, das noch 2026 erscheinen soll. Es ist das erste MacBook mit einem OLED-Bildschirm, der noch dazu erstmals touchfähig ist.

Dazu gibt es ein neu designtes Gehäuse, das den bisherigen MacBook-Pro-Look von 2021 auffrischt. Auch im Inneren tut sich etwas: Das MacBook Ultra soll direkt mit M6 Pro und M6 Max starten, die M5 Pro und M5 Max ablösen.

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Neue Funktionen für Safari

Neben optischen Änderungen arbeitet Apple auch an einer neuen Funktion für Safari in macOS. Im Fokus steht eine automatische Organisation von Tabs, gestützt durch künstliche Intelligenz. Die Funktion soll dabei helfen, geöffnete Websites effizienter zu strukturieren.

Nutzer sollen laut Gurman selbst entscheiden können, ob die Gruppierung automatisch erfolgt. Die Option soll künftig in der bestehenden Tab-Verwaltung integriert sein und könnte die Übersicht bei vielen geöffneten Seiten deutlich verbessern.

Veröffentlichung und Verfügbarkeit

Die Vorstellung von macOS 27 ist für die Entwicklerkonferenz WWDC 2026 geplant. Die Keynote findet am 8. Juni statt und umfasst auch alle anderen Betriebssysteme wie iOS, iPadOS, watchOS und tvOS.

Auch interessant: Welche neuen Geräte hat Apple in Planung?

Direkt im Anschluss stellt Apple eine erste Beta-Version für Entwickler bereit. Die öffentliche Beta folgt üblicherweise im Juli. Nach Abschluss der Testphase ist die finale Version im September zu erwarten.

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