16. Februar 2026, 15:24 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Mit iOS 26 hat Apple nicht nur eine neue Zählung begonnen, sondern dem Betriebssystem gleich eine komplett neue, transparente Oberfläche verpasst. Liquid Glass ist nicht jedermanns Sache und viele iOS-Probleme, über die sich Nutzer seit Jahren beschweren, hat das neue Design auch nicht beseitigt. Deswegen möchte sich Apple nun anscheinend die Zeit nehmen, iOS 27 in Ordnung zu bringen – und am Ende möglicherweise sogar performanter und weniger energieintensiv zu machen.
Apple räumt Systemcode auf
Wie Mark Gurman von Bloomberg in seinem bekannten Newsletter „Power On“ schreibt, ist iOS „etwas chaotisch unter der Haube“ geworden. Mit iOS 27 verfolge Apple deshalb das Ziel, das Betriebssystem „aufzuräumen“. Das beinhalte das Entfernen von altem Systemcode und das Optimieren von Funktionen und Apps.
In den vergangenen Jahren haben sich Fehler und Leistungsprobleme in dem iPhone-Betriebssystem gehäuft. Die geplanten Änderungen sollen deshalb iOS 27 schlanker und performanter machen. Die Überarbeitung des Codes soll sich auch positiv auf die Akkulaufzeit auswirken. Laut Bloomberg hofft das Unternehmen auf positive Auswirkungen auf die Energieeffizienz.
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Optimierte Oberfläche in iOS 27
Neben den Eingriffen in den Systemcode sind laut Bloomberg auch Anpassungen an der Benutzeroberfläche vorgesehen. Apple hat seit Einführung der Liquid-Glass-Oberfläche mit iOS 26 die Kritik der Nutzer bereits mehrfach adressiert. Zwar soll iOS 27 nur geringfügige Änderungen an der Designsprache bringen, dürfte dafür aber bekannte Probleme beseitigen.
Vorbereitung für iPhone Fold
Zwar dürfte iOS 27 nicht ganz ohne neue Funktionen kommen, aber der Fokus liegt derzeit klar auf Verschlankung und Optimierung. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Im Herbst soll Apples erstes Falt-Smartphone iPhone Fold erscheinen. Bis dahin muss das Betriebssystem stabil genug laufen, um dynamisch zwischen dem kleineren Außen- und dem großen Falt-Display zu wechseln.
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Auch plant Apple, weitere KI-Funktionen in iOS zu integrieren. Die neue Siri auf Basis von Google Gemini soll voraussichtlich noch mit einem Update für iOS 26 starten. Doch weitere, überarbeitete Funktionen dürften folgen. Dafür ist ein ausgereiftes Betriebssystem als stabile Basis die Voraussetzung.