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iPhone Fold aus „flüssigem Metall“? Das steckt hinter dem Gerücht

Was viele nicht wissen: In vielen iPhones kommt bereits „flüssiges Metall“ zum Einsatz
Was viele nicht wissen: In vielen iPhones kommt bereits „flüssiges Metall“ zum Einsatz Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

15. Januar 2026, 15:25 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Für sein erstes faltbares Smartphone möchte Apple vieles von vornherein richtig machen. Der Fokus beim iPhone Fold liegt Gerüchten zufolge besonders auf einem falzfreien Display und einem stabilen Scharnier als Grundlage für den Faltmechanismus. Apple soll dabei auf „flüssiges Metall“ setzen, mit dem das Unternehmen bereits Erfahrung hat.

Material von Apples Exklusivpartner Liquidmetal

Der bekannte Leaker yeux112 hat in einem Post auf der koreanischen Blog-Plattform Naver frühere Gerüchte zu den Materialien im iPhone Fold bestätigt. Demnach soll für das Scharnier „flüssiges Metall“ von Apples langjährigem Partner Liquidmetal Technologies zum Einsatz kommen.

Dabei handelt es sich um eine amorphe Legierung ohne kristalline Struktur, die sich durch hohe Festigkeit und Widerstand gegen dauerhafte Verformung auszeichnet. Die Legierung gilt als „flüssig“, beziehungsweise „amorph“, weil Atome darin nicht nach bestimmten Mustern geordnet, sondern wahllos verteilt sind. Gerade bei beweglichen Bauteilen spielt diese Eigenschaft eine entscheidende Rolle.

Den Informationen aus dem Leak zufolge setzt Apple bereits in SIM-Karteneinschüben auf das Material. Bislang ist es Liquidmetal Technologies laut „MacRumors“ jedoch nicht gelungen, seine amorphe Legierung für Komponenten in höheren Stückzahlen zu fertigen. Trotzdem hat Apple bereits seit 2010 die exklusive Lizenz, Produkte aus Liquidmetal‑Fertigung kommerziell zu nutzen.

Überarbeitetes Titan für das Gehäuse

Für das Gehäuse plant Apple dem Leak zufolge eine neue Titanlegierung. Diese soll eine höhere Stabilität bei geringerem Gewicht bieten als die bisherigen Titanrahmen, obwohl die Gehäusegröße nahezu gleich bleibt. Titan gilt grundsätzlich als stärker belastbar als Aluminium oder Edelstahl.

Faltbare Geräte stellen zusätzliche Anforderungen, da sie größer sind und das Gewicht rund um das Scharnier sorgfältig verteilt werden muss. Anpassungen an der Legierung und am Fertigungsprozess könnten helfen, diese Herausforderungen zu lösen.

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Das Fold wäre das vierte iPhone-Modell, bei dem Apple auf Titan setzt. Zuerst kam das Metall im iPhone 15 Pro, dann im iPhone 16 Pro und zuletzt im iPhone Air zum Einsatz. Das Unternehmen hatte somit mehrere Generationen Zeit, die Legierung zu optimieren und auf die gewollten Eigenschaften auszurichten.

Nach aktuellen Informationen sieht Apple die Einführung des iPhone Fold für Herbst 2026 vor – zusammen mit iPhone 18 Pro und 18 Pro Max. Das falzfreie Innendisplay soll eine Diagonale von 7,8 Zoll. Zusammengeklappt könnte das Gerät im Mini-Format mit 5,4-5,5 Zoll Display-Diagonale auftreten. Da in dem flachen Gehäuse kein Platz für Face ID ist, dürfte das Fold erstmals seit dem iPhone SE von 2022 wieder Touch ID zurückbringen.

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