26. November 2025, 10:07 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Faltbare Smartphones entwickeln sich immer weiter. Doch seit jeher versuchen die Hersteller, eines der größten Foldable-Probleme in den Griff zu bekommen: die Display-Falte.
Durch den Klappmechanismus entsteht an dem Übergang zwischen den Gehäusehälften eine Stelle, an der das Display uneben ist, weil es hier keine stabilisierende Rückseite hat. Das ist einleuchtend, da es flexibel bleiben muss, um sich biegen zu können. Während es in neueren Foldable-Generationen mittlerweile zwar gelungen ist, die Falte weitestgehend zu reduzieren, bleibt sie jedoch weiterhin sichtbar. Dieses Problem soll Apple mit dem iPhone Fold anscheinend gelöst haben.
Faltenfreies iPhone Fold
Geht es nach einem aktuellen Bericht der taiwanesischen Nachrichtenseite „UDN“, soll Apple bei der Entwicklung seines ersten faltbaren iPhones einen Durchbruch erzielt haben. Damit könnte das iPhone Fold 2026 einen neuen Standard für faltbare Smartphones setzen.
Aus Apples Lieferkette heißt es, dass Apple einen neuen Ansatz für ein wirklich faltenfreies iPhone Fold gefunden habe. Damit hätte das kommende Modell einen wichtigen Verkaufsvorteil für den geplanten Marktstart im nächsten Jahr. Hersteller wie Samsung, Huawei, Oppo und Vivo bringen regelmäßig neue Modelle heraus – doch die Falte im Display blieb bislang eine technische Grenze. Sollte das iPhone Fold tatsächlich ein Display ohne Falte haben, wäre das ein großer Schritt gegenüber der Konkurrenz.
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Bei den Scharnieren arbeitet Apple ebenfalls mit seinen Partnern zusammen, um hochfeste Scharnierkomponenten aus „flüssigem Metall“ zu realisieren. Dieses Material zeichnet sich durch geringe Verformung und hohe Zähigkeit aus – Eigenschaften, die die Haltbarkeit beim Falten deutlich erhöhen und zugleich ein besonders angenehmes Handgefühl ermöglichen sollen.
Erster Schritt zur Massenproduktion
Wie TECHBOOK berichtete, soll der innere Bildschirm exklusiv von Samsung Display kommen. Apple selbst ist jedoch für die Panelstruktur, die Materialverarbeitung und das Laminierungsverfahren verantwortlich. Laut „UDN“ sind die Zulieferer Shin Zu Shing und Amphenol mit der Fertigung eines Lagers für das Scharnier beauftragt, das die Entstehung einer Falte im Display verhindern soll.
„UDN“ zufolge habe Foxconn bereits eine Produktionslinie für das iPhone Fold eingerichtet. Das Gerät befindet sich angeblich bereits in der technischen Validierungsprüfung (Engineering Validation Test, kurz EVT). Das ist der erste Schritt auf dem Weg zur Massenproduktion. Dabei testet der Hersteller, ob das technische Design wie vorgesehen funktioniert. Die Fertigung erster Prototypen beginnt, um mechanische oder thermische Fehler in einzelnen Komponenten zu finden und zu beheben. Im Anschluss an EVT folgen die Designvalidierungsprüfung (DVT) und letztlich die Produktionsvalidierungsprüfung (PVT), bevor das Gerät in die Massenproduktion geht.