7. November 2025, 15:11 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Schon nächstes Jahr könnte das erste faltbare iPhone auf den Markt kommen. Zwar ist bislang wenig Konkretes über das brandneue Gerät bekannt, doch Apples Kommunikation mit Zulieferern liefert oft eine gute Basis für Prognosen. Daten einer bekannten Analysefirma deuten darauf hin, dass das iPhone Fold die erste hochauflösende Unter-Display-Kamera bekommen könnte.
Kamera-Details zu allen kommenden iPhone-Modellen
Der bekannte Leaker Max Weinbach hat auf X (ehemals Twitter) Informationen zur Kamera-Hardware in den kommenden iPhone-Generationen der nächsten zwei Jahre veröffentlicht. Die Daten stammen angeblich von dem Finanzgiganten JP Morgan. Neben iPhone 17e, 18/18 Pro, 18e, 19 oder 20 Pro sowie iPhone Air 2 und Air 3 ist nicht nur das iPhone Fold der ersten Generation, sondern auch gleich der Nachfolger in dem Dokument zu finden.
Die Informationen für die einzelnen Modelle sind nach Kameras auf Vorder- und Rückseite aufgeschlüsselt. Demnach soll das iPhone Fold auf der Rückseite eine Dual-Kamera erhalten, die sich aus Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-Linse zusammensetzt – beide mit einem 48-MP-Sensor darunter. Allerdings dürfte Apple auf einen Lidar-Sensor und Sensor-Shift-Stabilisierung verzichten, um das Gehäuse so flach wie möglich zu halten. Apple hat Sensor Shift mit dem iPhone 12 Pro Max als Upgrade der optischen Bildstabilisierung eingeführt.
iPhone Fold mit erster hochauflösenden Kamera ihrer Art
Spannender ist allerdings die Selfie-Kamera. Dem geleakten Dokument zufolge erwartet JP Morgan, dass Apple erstmals auf eine Unter-Display-Kamera setzt. Im Gegensatz zu einer klassischen Hole-Punch-Kamera erstreckt sich hier das Display über der Linse und schaltet sich ab, wenn die Kamera genutzt wird.
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Es wäre zwar nicht die erste Kamera dieser Art in einem Smartphone. Allerdings soll der Sensor mit 24 MP deutlich höher aufgelöst sein als bei der Konkurrenz. Samsung hatte zuletzt im Galaxy Z Fold6 einen 4-MP-Sensor verbaut, Modelle anderer Hersteller kamen mit maximal 8 MP. Unklar ist, wie Apple das Problem der sichtbaren Pixelstruktur im Display umgehen könnte, die bislang der einschränkende Faktor für höher aufgelöste Unter-Display-Kamerasensoren ist.
Auch zum iPhone Fold 2 sind in dem Leak Informationen über die verbauten Kameras zu finden. Allerdings sollen sich hier weder die Front- noch die rückseitige Kamera vom Apple-Foldable der ersten Generation unterscheiden. Weinbach betont: „JP Morgan und die meisten Bankanalysten sind sehr gut darin, solche Informationen aus der Lieferkette zu beschaffen.“ Die Analysten scheinen im Gegensatz zu anderen Leakern jedoch nicht davon auszugehen, dass auch das Jubiläums-iPhone 2027 eine Unter-Display-Kamera bekommt.