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Bislang exklusives iPhone-Feature kommt wohl zum MacBook

Bei Apple ist ein komplett überarbeitetes MacBook Pro in Planung
Bei Apple ist ein komplett überarbeitetes MacBook Pro in Planung Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

26. Februar 2026, 16:20 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Für 2026 steht ein großes Update für das MacBook Pro an. Nicht nur sollen die kommenden Highend-Modelle mit M6-Chips als erste Apple-Laptops einen OLED-Bildschirm erhalten, sondern gleich noch einen Touchscreen dazu. Nun sind neue Informationen aufgetaucht, wie die Umsetzung aussehen könnte – mit einem überraschenden Detail.

Display wie im iPhone

Wie Bloomberg mit Verweis auf mit der Materie vertraute Personen berichtet, sollen die MacBooks das markanteste iPhone-Merkmal übernehmen: Dynamic Island. Im iPhone dient die Aussparung im Display zum Verdecken der Face-ID-Sensorik und der Selfie-Kamera durch einen cleveren Software-Trick. Anstatt die Fläche für Nutzer unbrauchbar zu machen, erscheinen hier Benachrichtigungen, Live-Aktivitäten und Medienkontrollen. Dynamic Island im MacBook Pro dürfte einen ähnlichen Zweck erfüllen.

Apple soll dabei auf eine kleinere Aussparung als in bisherigen iPhone-Modellen setzen. Der Konzern plant wohl, das für das iPhone 18 Pro geplante, neue Design mit verkleinerter Dynamic Island auch in den Laptop-Displays zu verwenden.

Das neue MacBook Pro soll als erstes Modell Touch-Gesten direkt auf dem Display unterstützen. Trotz früherer Ablehnung gegenüber Touch-Technik im Mac würde Apple damit eine neue Eingabemöglichkeit einführen. Die Bedienung per Mauszeiger und Tastatur bleibt erhalten – die Nutzung des Touchscreens ist komplett optional.

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Touch-optimierte Oberfläche

Mit der neuen Hardware soll auch macOS angepasst werden. Die Oberfläche wird so gestaltet, dass Elemente per Fingertipp oder Klick bedient werden können. Je nach Eingabemethode verändern sich die Bedienelemente in ihrer Darstellung.

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Tippt ein Nutzer etwa auf einen Menüpunkt, erscheinen größere, für Touch optimierte Steuerelemente. Zudem sind Funktionen wie das Zusammenziehen von zwei Fingern zum Zoomen sowie schnelles Scrollen vorgesehen. Dem Bloomberg-Bericht zufolge sei die Umstellung auf Liquid Glass bereits eine Vorbereitung für die Toucheingabe auf MacBooks gewesen. In der neuen Designsprache haben Symbole, Benachrichtigungen und Buttons bereits breitere Umrandungen, die für Touch optimiert wirken.

macOS unterstützt bereits seit 2018 iPad-Apps und seit 2020 iPhone-Apps. Deren Bedienung ist mit Maus und Tastatur jedoch teils eingeschränkt. Die frühere Touch Bar, eingeführt 2016 und 2021 wieder entfernt, konnte sich nicht durchsetzen.

Neue Modelle mit OLED und M6-Chips

Die neuen 14- und 16-Zoll-Modelle des MacBook Pro mit OLED-Display, Touchscreen und Dynamic Island werden für Ende 2026 erwartet. Sie sollen unter den ersten Macs sein, die mit Chips der kommenden M6-Serie ausgestattet sind – M6 Pro und M6 Max.

Die Änderungen sind Teil eines größeren Redesigns mit einem neuen, schlankeren Gehäuse. Mark Gurman von Bloomberg bezeichnet das Design als „revolutionär“. Bevor die neuen Touchscreen-MacBooks erscheinen, sollen noch Anfang 2026 MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max vorgestellt werden. Allerdings kommen diese gleichen Gehäuse wie das MacBook Pro mit M5, das bereits 2025 erschienen ist.

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