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Leaker korrigiert

Änderungen beim iPhone 18 fallen doch kleiner aus als gedacht

Das iPhone 18 könnte mit einer deutlich kleineren Aussparung für Dynamic Island kommen
Das iPhone 18 könnte mit einer deutlich kleineren Aussparung für Dynamic Island kommen Foto: TECHBOOK
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Adrian Mühlroth
Redakteur

22. Januar 2026, 15:34 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Kaum ein Gerät wird so engmaschig von Leakern begleitet wie das iPhone. Schon Monate oder gar Jahre im Voraus kommen Informationen zu neuen Features und Änderungen zusammen, die Prognosen zu Apples Flaggschiff-Produkt erlauben. Die meisten Insider-Details stammen aus China – denn dort sind nicht nur ein Großteil der Fertigungslinien beheimatet, sondern auch zahlreiche Zulieferer. Wenn westliche Medien diese Berichte aufgreifen, kann es zu Missverständnissen kommen, wie der aktuelle Fall iPhone 18 zeigt.

Bereits vergangenes Jahr veröffentlichte das Fachmedium „The Information“ einen Bericht, der von einer kompletten Neuordnung der Face-ID- und Kameratechnik auf der Vorderseite des iPhone 18 Pro sprach. Anfang 2026 zeigte Leaker Jon Prosser dann ein eigenes Video mit Renderings, die das angebliche, neue Design mit einer kreisrunden Selfie-Kamera am oberen linken Bildschirmrand darstellten.

Jetzt meldet sich jedoch der ebenfalls bekannte Leaker Instant Digital über die chinesische Blog-Plattform Weibo zu Wort – und ordnet die früheren Meldungen als „komplette Fehlinterpretation“ ein. Demnach basierten einige internationale Berichte auf missverständlichen Übersetzungen chinesischer und südkoreanischer Quellen.

Aufbau der Face-ID-Komponenten

Ursprünglich hatten Instant Digital und andere Quellen berichtet, dass Apple plane, den Infrarotsensor der Face-ID-Einheit unter dem Display nach links zu verschieben. Diese Aussage hätten englischsprachige Medien dem Weibo-Post zufolge falsch übersetzt und gedacht, es handele sich dabei um eine Kamera.

Zur Erklärung ist in dem Post ein Bild der Face-ID-Einheit angehängt. Diese besteht aus drei getrennten Modulen, die auf einem gemeinsamen Flexkabel sitzen. Links befindet sich das Infrarot-Flutlicht. In der Mitte sind der Punktprojektor und rechts daneben die Infrarotkamera angeordnet.

Entscheidend ist die unterschiedliche technische Komplexität dieser Bauteile. Der Flutlichtsensor ist vergleichsweise klein und optisch einfacher aufgebaut. Instant Digital zufolge ist er daher der einzige Face-ID-Bestandteil, der realistisch unter dem Display platziert werden kann, und zwar im oberen linken Bereich des Bildschirms. Der Punktprojektor und die Infrarotkamera sollen hingegen mittig positioniert bleiben – genau so wie die Selfie-Kamera.

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Dynamic Island bleibt – wird aber kleiner

Damit widerspricht Instant Digital explizit dem Bericht von „The Information“. Statt einer kleinen Kameraausparung am oberen linken Bildschirmrand soll Dynamic Island weiterhin zentral im Display sitzen, allerdings in verkleinerter Form. Möglich wird dies durch die Verlagerung des Infrarot-Flutlichts unter das Display. Sichtbar verändert sich demnach nur die Größe der Dynamic Island, nicht ihre Position oder Grundform.

Auf X (ehemals Twitter) haben mittlerweile weitere Leaker, darunter ShrimpApplePro, die Informationen von Instant Digital bestätigt. Der bekannte Display-Branchenanalyst Ross Young hat sich ebenfalls aus dem Ruhestand gemeldet, um darauf hinzuweisen, dass er darauf „bereits vor Monaten angespielt“ habe.

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