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Trotz Beschwerden

Apple hält an umstrittenem Design fest

2025 hatte Apple eine neue Designsprache über alle seine Geräte hinweg eingeführt
2025 hatte Apple eine neue Designsprache über alle seine Geräte hinweg eingeführt Foto: AFP via Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

17. März 2026, 8:25 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Die neue Liquid-Glass-Oberfläche in iOS 26 kam nicht bei allen iOS-Nutzern gut an. Wer darauf gehofft hatte, dass Apple sie mit dem nächsten Update wieder zurückschrauben würde, muss leider enttäuscht werden. Das Design steht zumindest für die nächsten Jahre fest. Das heißt aber nicht, dass keine Verbesserungen in Aussicht sind.

Liquid Glass bleibt

In seinem Newsletter „Power On“ berichtet Mark Gurman von Bloomberg, dass Apple keine größeren Änderungen am Liquid-Glass-Design plane. Die Oberfläche dürfte über die nächsten Generationen von iOS, iPadOS, macOS und watchOS fester Bestandteil des Looks und der Funktionsweise des Betriebssystems sein.

Liquid Glass stammte noch aus der Hand des ehemaligen Software-Designchefs Alan Dye. Laut Gurman sollte die komplett neue Designsprache davon ablenken, dass Apples Betriebssysteme für 2026 nur wenige KI-Neuerungen mitbrachten – und vor allem davon, dass die neue, intelligentere Siri fehlte. Mittlerweile ist Dye zum Erzrivalen Meta gewechselt und Steve Lemay hat seine Rolle übernommen. Lemay war jedoch ebenfalls in der Entwicklung der Designsprache involviert und dürfte den Look eher schrittweise verbessern, anstatt ihn grundlegend zu verändern.

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Keine radikalen Änderungen

Ähnlich verfuhr Apple schon mit der letzten großen Designänderung, die 2013 mit iOS 7 stattfand. Damals führte das Unternehmen ein komplett neues, flaches Design ein und verabschiedete sich damit vom sogenannten Skeuomorphismus. In den darauffolgenden Jahren wurde dieses Design kontinuierlich angepasst und verfeinert.

Auch bei Liquid Glass zeigt sich bereits eine ähnliche Entwicklung. Apple hat über Software-Updates zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten eingeführt. Mit iOS 26.1 kam etwa die Option zur Reduzierung der Transparenz von Liquid Glass im gesamten System hinzu.

Weitere Anpassungsoptionen könnten folgen

Mit iOS 26.2 kam zudem ein Schieberegler für die Transparenz der Uhrzeit auf dem Sperrbildschirm dazu. Laut Gurman hatte Apple ursprünglich den Plan, einen Transparenz-Regler systemweit – für die gesamte Oberfläche – einzuführen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch an technischen Herausforderungen.

Auch interessant: Welche neuen Geräte hat Apple in Planung?

Für iOS 27 könnte der Konzern diese Idee jedoch wieder aufgreifen und Nutzern damit mehr Kontrolle über die Darstellung der Oberfläche geben. Das könnte endlich die Probleme mit der Ablesbarkeit von Text beseitigen – und damit den größten Kritikpunkt an Liquid Glass.

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