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Teurer als erwartet

Steam Machine schockt mit hohem Verkaufspreis

Mann schaut schockiert auf Kreditkarte und Smartphone.
Die Steam Machine setzt auf kompakte Hardware, moderne Ausstattung und einen Preis von mehr als 1000 Euro Foto: Getty Images
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Sandra Bültermann

30. Juni 2026, 8:04 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Valve bringt mit der Steam Machine einen kompakten Gaming-PC ins Wohnzimmer. Das Gerät setzt auf SteamOS und soll den Zugriff auf die eigene Steam-Bibliothek möglichst einfach machen. Die Bedienung orientiert sich dabei eher an einer Konsole als an einem klassischen Windows-PC. Allerdings sorgt vor allem der Preis für Diskussionen. Denn die Hardware kostet deutlich mehr, als viele Interessenten offenbar erwartet haben.

Kompakter Gaming-PC mit SteamOS

Die Steam Machine ist als kleiner schwarzer Würfel gestaltet und benötigt dadurch nur wenig Platz neben Fernseher oder Soundbar. Im Inneren arbeitet eine speziell angepasste AMD-Plattform mit sechs Rechenkernen. Hinzu kommen 16 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher sowie eine Radeon-Grafikeinheit auf Basis der RDNA-3-Architektur mit 8 Gigabyte VRAM.

Valve sieht das System vor allem für Spiele in Full HD und WQHD vor. Wer höhere Auflösungen nutzen möchte, erreicht diese hauptsächlich mithilfe von Upscaling-Technologien. Bei der Ausstattung setzt die Steam Machine auf mehrere Anschlussmöglichkeiten. Dazu gehören HDMI, DisplayPort, USB-C, mehrere USB-A-Anschlüsse sowie Wi-Fi 6E und Bluetooth. Damit bleibt das Gerät in vielen Bereichen näher an einem PC als an einer klassischen Spielekonsole.

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Einstiegspreis liegt bereits über 1000 Euro

Für viele Interessenten dürfte vor allem der Preis entscheidend sein. Die Variante mit einer 512-Gigabyte-SSD kostet 1039 Euro. Zusammen mit dem neuen Steam Controller steigt der Preis auf 1108 Euro.

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Noch höher fällt der Preis für das Modell mit 2 Terabyte SSD aus. Diese Version kostet 1359 Euro. Wer zusätzlich den Steam Controller kauft, zahlt insgesamt 1428 Euro. Damit bewegt sich die Steam Machine deutlich oberhalb des Preisniveaus klassischer Konsolen. In derselben Preisklasse finden Käufer außerdem bereits leistungsstarke Gaming-PCs oder individuell konfigurierbare Systeme.

Gute Ausstattung trifft auf hohe Kosten

Mit SteamOS bietet Valve ein Linux-basiertes Betriebssystem, das direkt auf die Hardware abgestimmt ist. Auch die Ausstattung erfüllt die Anforderungen an einen modernen Wohnzimmer-PC.

Ob sich das Konzept am Markt durchsetzen kann, dürfte jedoch stark vom Preis abhängen. Für Konsolenspieler fällt die Investition vergleichsweise hoch aus. Gleichzeitig stehen PC-Nutzern zahlreiche Alternativen mit größerer Flexibilität oder mehr Leistung zur Verfügung. Deshalb wird Valve viele Interessenten zunächst von seinem Konzept überzeugen müssen. Ob genügend Käufer bereit sind, mehr als 1000 Euro für die Steam Machine auszugeben, bleibt abzuwarten.

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