Gamer aufgepasst! Start für Steam Machine und Steam Frame angekündigt
Valve bereitet den Start der Steam Machine und der Steam Frames vor Foto: Getty Images
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Mats Pache
10. Juni 2026, 9:57 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Valve bereitet die Einführung von zwei neuen Geräten vor. Mit der Steam Machine und der VR-Brille Steam Frame soll das Hardware-Angebot des Unternehmens schon in den kommenden Monaten wachsen. Beide Produkte sollen nach aktuellem Stand im Sommer 2026 erscheinen. Die Vorbereitungen für den Marktstart laufen bereits, während Valve gleichzeitig die Unterstützung für Spiele auf den neuen Plattformen ausbaut.
Verifizierungsprogramm wird erweitert
Im Zuge der Veröffentlichung erweitert Valve das bekannte Verifizierungsprogramm des Steam Decks. Künftig werden auch die Steam Machine und die Steam Frame in dieses System eingebunden. Für Entwickler stehen im Steamworks-Dashboard eigene Bereiche für beide Plattformen zur Verfügung. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits zahlreiche Spiele überprüft.
Ziel ist es, frühzeitig Klarheit darüber zu schaffen, welche Titel auf den neuen Geräten unterstützt werden. Damit soll der Übergang auf die zusätzlichen Plattformen möglichst reibungslos erfolgen.
Die Steam Machine ist als Wohnzimmer-PC mit SteamOS vorgesehen. Laut Valve soll das Gerät etwa sechsmal leistungsstärker sein als das Steam Deck. Da beide Produkte auf derselben Softwarebasis arbeiten, werden Spiele mit dem Status „Deck Verified“ automatisch auch auf der Steam Machine unterstützt.
Für Titel, die auf dem Steam Deck aufgrund der Leistung nicht ausreichend funktionieren, plant Valve zusätzliche Prüfungen. Diese Bewertungen beziehen sich speziell auf die stärkere Hardware der Steam Machine.
Bei der Steam Frame verfolgt Valve einen etwas anderen Ansatz. Die VR-Brille ist in erster Linie für das Streaming von PC-Spielen vorgesehen. Darüber hinaus kann sie Spiele auch eigenständig ausführen.
Das Verifizierungsprogramm konzentriert sich auf genau diesen Betriebsmodus. Erhält ein Spiel die entsprechende Bewertung, gilt diese sowohl für VR-Titel als auch für klassische Spiele. Damit will Valve die Nutzung der Plattform übersichtlich gestalten.
Preis bleibt weiterhin offen
Zum Preis der beiden Geräte hat Valve bislang keine Angaben gemacht. Gleichzeitig stehen die Kosten für Hardware unter Druck. Hintergrund ist die anhaltende Speicherkrise, durch die die Preise zuletzt gestiegen sind.
Die Auswirkungen zeigen sich bereits beim Steam Deck. Der Handheld war über längere Zeit nicht verfügbar und ist inzwischen wieder erhältlich. Allerdings liegt der Preis nun deutlich höher als noch zum Marktstart. Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung aus dem Jahr 2023 kostet das Gerät rund 40 Prozent mehr, obwohl die Hardware unverändert geblieben ist.
Trotzdem hoffen viele Fans weiterhin auf vergleichsweise günstige Preise für Steam Machine und Steam Frame. Angesichts der aktuellen Entwicklung erscheint dieses Szenario jedoch zunehmend unsicher.
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