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Fast 40 Prozent über UVP

Valve bringt Steam Deck zurück – mit 200-Euro-Preiserhöhung

Steam Deck OLED
Der Spaß unterwegs kommt Gamer bald teuer zu stehen. Foto: Getty Images
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Mats Pache

29. Mai 2026, 12:34 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Valve bringt das Steam Deck zurück in den Handel. Nach langer Lieferpause ist der Gaming-Handheld wieder bestellbar. Für viele Fans dürfte die Freude jedoch gedämpft sein. Denn das mobile Spielegerät kostet jetzt deutlich mehr als noch vor zwei Jahren. Verantwortlich dafür ist vor allem die anhaltende Knappheit bei wichtigen Speicherbauteilen.

Warum das Steam Deck so lange fehlte

Der Lieferstopp für das Steam Deck hatte einen klaren Grund. Weltweit fehlten und fehlen zentrale Hardwarekomponenten. Besonders knapp waren Arbeitsspeicher, also der RAM für laufende Programme, und Gerätespeicher für Spiele und Daten. Ohne diese Bauteile konnte Valve nicht ausreichend produzieren. Inzwischen hat sich die Lage etwas gelockert und das Steam Deck ist wieder auf Lager, allerdings zu neuen Preisen.

Deutlich teurer trotz unveränderter Hardware

Die 512-Gigabyte-Version kostet jetzt 779 Euro. Für 1 Terabyte Speicher verlangt Valve 919 Euro. Zum Vergleich: Zum Marktstart lagen die Preise bei 569 und 679 Euro. Die Preiserhöhung liegt je nach Modell bei rund einem Drittel. Technisch bleibt allerdings alles beim Alten. Käufer erhalten dasselbe Steam Deck OLED wie 2023. Trotzdem steigen die Preise kräftig.

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KI-Boom verschärft die Speicherkrise

Valve verweist auf gestiegene Produktionskosten und schwierige globale Lieferketten. Ein entscheidender Faktor ist auch der Boom der künstlichen Intelligenz. KI-Systeme benötigen enorme Mengen an schnellem Speicher, sowohl Arbeitsspeicher als auch Grafikspeicher. Dadurch konkurrieren Tech-Konzerne und Konsumenten um dieselben Bauteile. Das treibt die Preise für Hardware insgesamt nach oben.

Was das für die Steam Machine bedeutet

Spannend wird die Entwicklung mit Blick auf die angekündigte Steam Machine. Sie soll deutlich leistungsstärker sein als das Steam Deck. Bestätigt sind moderner DDR5-Arbeitsspeicher, sehr schnelle NVMe-SSDs und GDDR6-Grafikspeicher. Diese Komponenten gehören aktuell zu den teuersten und gefragtesten am Markt. Ein günstiger Einstiegspreis ist daher eher unwahrscheinlich. Für Gamer bedeutet das vermutlich mehr Leistung, aber auch höhere Kosten.

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