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Steam Machine

Neue Konsole sagt PlayStation den Kampf an

Valve kündigt die Steam Machine an
Valve kündigt die Steam Machine an Foto: Getty Images/Westend61
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Przemyslaw Szymanski

14. November 2025, 7:23 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Valve plant eine Rückkehr auf den Konsolenmarkt mit einer neuen stationären Konsole, die ambitionierter wirkt als die gescheiterte Steam Machine von 2015. Damals scheiterte das Projekt vor allem an uneinheitlicher Hardware. Nun soll die neue Konsole mit verbesserter Technik und einem durchdachten Konzept überzeugen.

Moderne Hardware im kompakten Design

Am Mittwoch hat Valve gleich drei neue Geräte vorgestellt. Neben dem VR-Headset Frame und einem neuen Controller ist vor allem die neue Steam Machine für den Konsolenmarkt interessant. Die Konsole ist mit einem angepassten AMD-Chip auf Zen-4-Basis mit 6 Kernen und 12 Threads ausgestattet. Die Taktrate erreicht bis zu 4,8 Gigahertz. Für die Grafik sorgt eine RDNA-3-Einheit, ebenfalls von AMD, mit 28 Compute Units, die mit bis zu 2,45 GHz arbeitet.

Der Arbeitsspeicher umfasst 16 Gigabyte DDR5, dazu gibt es 8 GB GDDR6 Grafikspeicher. Der interne Speicher ist in zwei Varianten erhältlich: 512 GB oder 2 Terabyte, erweiterbar durch einen MicroSD-Slot.

Umfangreiche Anschlussmöglichkeiten

Die Konsole unterstützt Wi-Fi 6E, Gigabit-Ethernet und Bluetooth mit eigener Antenne. Zudem gibt es einen 2,4-GHz-Empfänger für den neuen Steam Controller. An der Vorderseite befinden sich zwei USB-A-Ports (USB 3.2 Gen 1), an der Rückseite zwei USB-A 2.0- und ein USB-C-Anschluss (USB 3.2 Gen 2).

Für die Bildausgabe stehen DisplayPort 1.4 und HDMI 2.0 zur Verfügung. Über DisplayPort wird bis zu 8K bei 60 Hz oder 4K bei 240 Hz unterstützt. Über HDMI 2.0 sind 4K bei 120 Hz möglich.

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SteamOS mit bewährtem Big-Picture-Modus

Die Konsole nutzt SteamOS, das bereits beim Steam Deck zum Einsatz kommt. Nach dem Start gelangt man direkt in die Big-Picture-Ansicht, die den Zugriff auf die gesamte Steam-Bibliothek ermöglicht. Eine Pausenfunktion erlaubt das Unterbrechen und spätere Fortsetzen von Spielen.

Spiele ohne native Linux-Version werden über Proton ausgeführt, was die Kompatibilität mit den meisten Windows-Spielen sicherstellt.

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Neues VR-Headset angekündigt

Zusätzlich zur Konsole hat Valve ein VR-Headset namens Steam Frame vorgestellt. Es unterstützt sowohl Virtual-Reality- als auch klassische PC-Spiele und nutzt einen Snapdragon-8-Gen-3-Chip mit 16 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher.

Der Speicher des Headsets variiert zwischen 256 GB und 1 TB UFS, erweiterbar per MicroSD. Der genaue Starttermin und die Preise der neuen Hardware sind derzeit noch unbekannt.

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