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Von Krimi bis Drama

Streaming-Tipps der Redaktion – diese Serien sollte man gesehen haben!

Streaming Tipps vier junge Menschen sehen zusammen TV
Noch auf der Suche nach einer guten Serie? Hier kommen die persönlichen Streaming-Tipps der Redaktion.Foto: Getty Images

Wer noch auf der Suche nach einer guten Serie ist, wird hier garantiert fündig! Die Redaktion hat ihre persönliche Liste von Lieblingsserien zusammengestellt.

Seit geraumer Zeit steigt die Serien-Produktion von Jahr zu Jahr. Das liegt unter anderem daran, dass die langlebigeren Projekte immer beliebter werden – und trotz enormer Budgets noch weit günstiger sind als Kino-Blockbuster. Bei der großen Auswahl kann es schwierig sein, eine gute Serie für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa zu finden. Deswegen hat die Redaktion ihre All-Time-Favorites zusammen getragen. Herausgekommen ist eine Liste voller Streaming-Tipps, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Streaming-Tipps für Serien-Liebhaber

Severance

Empfohlen von Daniela, Redaktionsleiterin STYLEBOOK

Ich bin überhaupt kein Sci-Fi-Fan, aber „Severance“ auf Apple+ hat mich total gekriegt. Die Geschichte ist schräg: einige New Yorker haben sich entschieden, Teil eines Programms zu werden, dass die Erinnerungen an die Arbeit und die ans Privatleben trennt – via chirurgischen Eingriffs. Der Büro-Alltag in sterilem Setting ist mysteriös wie unheimlich, aber unglaublich gut gespielt von u.a. Adam Scott, John Turturro und Christopher Walken. Der Cliffhanger in der letzten Folge ist so krass, dass ich froh bin, das Staffel zwei schon bestätigt wurde.

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Penny Dreadful

Empfohlen von Melanie, Redakteurin FITBOOK

Das düstere viktorianische London ist das Setting für die Horrorserie „Penny Dreadful“. Wer Klassiker wie Dracula, Frankenstein oder Dorian Gray mag, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen. Mich haben zunächst zwei der Hauptdarsteller, nämlich die großartige Eva Green, sowie Josh Hartnett, von dem man bis dato lange nichts gehört hatte, reingezogen. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Super Schauspieler, Spannung und Nervenkitzel pur, sowie ein Schuss Romantik machen die Serie meiner Meinung nach zu einem Geheimtipp.

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Supernatural

Empfohlen von Louisa, Redakteurin PETBOOK

Als ich 2005 die Mystery und Horror-Serie „Supernatural“ anfing, hätte ich mir nie träumen lassen, dass sie mich über 15 Jahre lang begleiten, erschrecken und bewegen würde. Die Charaktere Sam und Dean Winchester, zusammen mit Castiel und Bobby Singer, sind mittlerweile wie alte Freunde, deren Geschichten ich ein halbes Leben verfolgt habe. Egal, ob das Monster der Woche besiegt oder über eine Staffel lang ein großer Bösewicht zur Strecke gebracht werden musste – „Supernatural“ lebt von der Überzeugung, dass man mit familiärem Zusammenhalt alles schaffen kann.

Gilmore Girls

Empfohlen von Larissa, Redaktionsleiterin TRAVELBOOK

„Gilmore Girls“ ist meine absolute „Geht immer“-Serie. Ich habe die Geschichte von Lorelai und Rory schon so oft gesehen: Zuerst als Teenie mit meiner Mutter, als wir noch jede vor allem eine Perspektive nachvollziehen konnten, dann später im Journalismus-Studium, als ich mich mit Rorys Leben bei der Yale Daily News identifizierte, später dann und bis heute vor allem wegen der vielen liebevollen Charaktere, vor allem Kirk. Es gibt einige Folgen, wie Max‘ Heiratsantrag in Staffel 1, der Tanzmarathon mit dem Dean-Jess-Showdown in Staffel 3 oder das 50er-Jahre-inspirierte Dinner von Rory für Emilys Frauenverein in Staffel 6, die ich wirklich mitsprechen kann.

Viele Aspekte der Serie sind in meinen Alltag übergegangen. Wir scherzen beispielsweise jedes Jahr darüber, dass an Ostern vor dem Eierverstecken eine Eierkarte angelegt werden muss! Wer diese Anspielung jetzt nicht versteht: Bitte anschauen, genießen und sich über die neue Feel-Good-Serie freuen. Denn für mich sind die „Gilmore Girls“ wie eine warme Umarmung – und die kann man immer gebrauchen.

The Marvelous Mrs. Maisel

Empfohlen von Rebecca, Redakteurin STYLEBOOK

Als leidenschaftlicher „Gilmore Girls“-Fan war ich natürlich begeistert, als eine neue Serie der Erfinderin Amy Sherman-Palladino angekündigt wurde. Und ich wurde keineswegs enttäuscht! „The Marvelous Mrs. Maisel“ hat alles, was eine großartige Serie braucht – liebenswürdige, teilweise schrullige Charaktere, einen innovativen Plot sowie atemberaubende Kostüme. Die Geschichte ist absurd, wie genial: Sie handelt von Miriam „Midge“ Maisel, gespielt von Rachel Brosnahan, einer jüdischen Hausfrau und Mutter im New York City der späten 1950er-Jahre, die eine Karriere als Stand-Up-Comedian einschlägt. Midge konnte man bisher in vier Staffeln auf Amazon Prime begleiten, die fünfte soll leider die letzte sein. 

Dave

Empfohlen von Nuno Alves, Editorial Director BOOKs

Politisch inkorrekt, derb und teilweise sogar wahr. Das ist „Dave“, die fiktionalisierte Geschichte von Dave Burd, der in der Serie sich selbst spielt: eine weißen Rapper, der sich Lil Dick nennt, und seit seiner Geburt aufgrund einer Fehlbildung der Harnröhre sowie nach mehreren chirurgischen Eingriffen unter einem entstellten Penis leidet – und in Bezug auf seine musikalische Karriere auch unter etwas Größenwahn.

Es vergehen kaum ein paar Minuten, ohne dass man herzhaft lachen muss. Und auch komplexe Themen wie das der kulturellen Aneignung in der Rap-Szene sind intelligent integriert. Dazu gibt es immer wieder prominente Cameo-Auftritte: von Justin Bieber, Kendall Jenner, Marshmello, Kourtney Kardashian, Kareem Abdul-Jabbar usw. Grandios als Nebendarsteller: Gata. Auch er spielt sich selbst, obwohl er beim Casting beinahe von jemand anderem besetzt worden wäre. Eine echter Geheimtipp! 

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Castlevania

Empfohlen von Marlene, Redakteurin TECHBOOK

Ja, es handelt sich bei „Castlevania“ um eine Zeichentrickserie und ja, sie basiert auf einem Videospiel. Dennoch sind die vier Staffeln für wirklich jeden empfehlenswert, der nichts gegen blutige Vampir-Schocker hat. Als Draculas Frau als Hexe von der Kirche auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, schwört der mächtige Vampirfürst Rache. Er entfesselt eine gewaltige Monsterarmee die Tod und Zerstörung über die Walachei bringen. Ihm entgegen stellt sich eine überraschend unterhaltsame Gruppe bestehend aus dem Monsterjäger Trevor, der Magierin Sypha und Draculas eigenem Sohn Alucard. Gerade in den späteren Staffeln nimmt die Handlung, dann ergänzt um diverse Intrigen der Vampire untereinander, richtig an Fahrt auf.

The Boys

Empfohlen von Louisa, Redakteurin PETBOOK

„The Boys“ wirft einen eher ungewöhnlichen Blick auf Superhelden und zeigt deren Fehler mit schwarzem Humor auf. Eine Gruppe von Individualisten, die auf die ein oder andere Weise unter den unkontrollierten „Supes“ gelitten haben, findet sich deshalb zusammen und will die Industrie rund um die Helden zu Fall bringen und damit der Gesellschaft zeigen, wer ihre Idole wirklich sind. Manchmal verstörend und gesellschaftskritisch, aber immer gut erzählt, ist „The Boys“ mit der neuen dritten Staffel ein absoluter Streaming-Tipp.

Peaky Blinders

Empfohlen von Melanie, Redakteurin FITBOOK

Zu meinen Lieblingsserien gehört auch die britische Dramaserie „Peaky Blenders“. Kriminelle Machenschaften, jede Menge Intrigen, gleichzeitig enge, wenn auch nicht immer ganze „gesunde“, Familienbande – hier werden Abenteuer und Emotionen gleichermaßen geboten. Ich liebe Geschichten, die in vergangenen Zeiten spielen, da ist das düstere Setting der 1920er und 1930er in England genau das Richtige für mich. Und als wäre das nicht alles schon Grund genug, sich die Serie anzuschauen, setzt Hauptdarsteller Cillian Murphy als Oberhaupt der Gangsterfamilie dem Ganzen noch die Krone auf.

The Mandalorian

Empfohlen von Louisa, Redakteurin PETBOOK

„The Mandalorian“ ist vielen wohl ein Begriff wegen des niedlichen kleinen Artgenossens eines Jedi-Altmeisters, der in der Fangemeinde bereits lange „Baby Yoda“ hieß, bevor man in der Serie je seinen Namen hörte. Doch auch abseits von diesem Niedlichkeitsfaktor erzählt die Serie eine spannende Geschichte, denn auch Protagonist Din Djarin, der Mandalorianer selbst, ist ein vielschichtiger Charakter. Sein Weg ist von fanatischer Religion und Kopfgeldjagd geprägt, als er, zuerst unfreiwillig, die Vaterrolle für „Das Kind“ aka „Baby Yoda“ übernehmen muss.

Ein weiterer Reiz für Fans des Star Wars-Universums sind Gastauftritte von beliebten Charakteren wie Boba Fett oder Ahsoka Tano und Bo-Katan Kryze, die aus „Star Wars – The Clone Wars“ endlich ihren Weg in Realverfilmungen gefunden haben.

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Only Murders in the Building

Empfohlen von Katharina, Redakteurin myHOMEBOOK

Ich liebe „Only Murders in the Building“! Aktuell läuft die zweite Staffel auf Disney+ – und es lohnt sich wirklich. Im Mittelpunkt stehen Charles, Oliver und Mabel sowie das Arconia, ein altes Apartmentgebäude mitten in New York. Die drei werden zufällig Freunde, starten einen Podcast und versuchen mysteriöse Todesfälle in dem alten Haus aufzuklären. Die Serie ist witzig, spannend, teilweise etwas verrückt und hat vor allem Charme!

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Twin Peaks

Empfohlen von Marlene, Redakteurin TECHBOOK

Sollte es auf dieser Welt tatsächlich Menschen geben, die „Twin Peaks“ noch nicht gesehen haben, denen sei die Serie von David Lynch und Mark Frost mit aller Nachdrücklichkeit empfohlen. Besonders die älteren ersten beiden Staffeln aus den 90ern haben es mir angetan. Das (scheinbar) verschlafene Örtchen Twin Peaks hat in mir immer Fernweh ausgelöst, der Mord an Laura Palmer hat mich immer fasziniert.

Lynchs Auseinandersetzung mit dem Bösen in seinen unerwarteten Formen ist wirklich faszinierend. Und trotz des stets düsteren Themas fühlt man sich dennoch wahnsinnig wohl, wenn Cooper (Kyle MacLachlan) und Harry (Michael Ontkean) gemeinsam Kaffee auf dem Polizeirevier schlürfen. Für die neuere dritte Staffel habe ich einige Anläufe gebraucht, sie schließt diese fantastische Serie aber so Lynch-typisch skurril-bemerkenswert ab, das man es einfach gesehen haben muss.

Obi-wan Kenobi

Empfohlen von Louisa, Redakteurin PETBOOK

Das sechsteilige „Star Wars“-Serien-Event „Obi-wan Kenobi“ hat zeitlich die Lücke zwischen der originalen und der Prequel-Trilogie geschlossen. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie Obi-wan sich nach dem Zerfall des Jedi-Ordens mit seinem zurückgezogenen Leben auf Tatooine arrangieren muss.

Zudem hat die Serie endlich erklärt, woher Prinzessin Leia im originalen „Star Wars“ den Jedi-Meister mit seinem vollen Namen kannte. Die Einblicke in Darth Vaders einsames Leben und den Aufbau des Inquisitoren-Ordens, den man auch in „Star Wars Rebels“ schon kennen lernen konnte, wird hier spannend weitererzählt und macht Lust auf mehr. Für mich ein sehr gelungenes Serien-Event, das ich bestimmt noch mehr als einmal schauen werde.

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