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Ab Februar in den USA

Nächste Spotify-Preiserhöhung jetzt offiziell

Erst 2025 sind die Preise für die verschiedenen Spotify-Abos um bis zu 22 Prozent gestiegen
Erst 2025 sind die Preise für die verschiedenen Spotify-Abos um bis zu 22 Prozent gestiegen Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

16. Januar 2026, 16:15 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Erst im August 2025 hat Spotify die Preise in Deutschland und anderen Ländern zum zweiten Mal angehoben. Im wichtigsten Markt, den USA, ist der Streaming-Dienst bislang erst einmal teurer geworden – jetzt kommt die zweite Preiserhöhung auch dort. Der wachsende Marktdruck und eine Änderung in der Führungsriege könnten darauf hindeuten, dass Anpassungen der Abokosten in Zukunft immer häufiger stattfinden.

Erste Preiserhöhung in den USA seit 2024

Spotify hat offiziell eine neue Preisstruktur für die USA angekündigt. Im Laufe des nächsten Monats werden dort (sowie in Estland und Lettland) die Abos um bis zu 2 US-Dollar (USD) erhöht:

  • Premium: 11,99 USD > 12,99 USD (+ 1 USD)
  • Duo: 16,99 USD > 18,99 USD (+ 2 USD)
  • Family: 19,99 USD > 21,99 USD (+ 2 USD)
  • Student: 5,99 USD > 6,99 USD (+1 USD)

Bereits im November 2025 hatte die „Financial Times“ über eine kurz bevorstehende Preiserhöhung in Spotifys größtem Markt berichtet. Damit reagiere das Unternehmen auf den Druck, dauerhaft profitabel zu wirtschaften – und auf Forderungen der Musikindustrie nach höheren Gebühren. Der Bericht stützt sich auf Angaben von drei mit der Sache vertrauten Personen.

In mehreren anderen Ländern – darunter Deutschland, UK, Schweiz und Australien – hatte der Streaming-Dienst die Preise bereits im August 2025 erhöht. In den USA ist es die erste Anhebung seit Juli 2024. Dort kostet das Abo derzeit noch 11,99 USD statt vormals 9,99 USD. Zum Vergleich: In Deutschland ist der Preis seit der Einführung 2012 von 9,99 Euro erst auf 10,99 Euro im Jahr 2020 und dann auf 12,99 Euro gestiegen.

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Spotify muss weiter wachsen

Für viele Analysten gilt die Preissteigerung als zentral für die weitere Entwicklung der Aktie. Dem Branchenverband IFPI zufolge hat sich das globale Umsatzwachstum der Musikbranche im vergangenen Jahr halbiert. Berechnungen von JPMorgan zufolge könnte eine Preiserhöhung um einen US-Dollar pro Monat den Jahresumsatz von Spotify um rund 500 Millionen US-Dollar steigern.

Große Plattenlabels fordern seit Längerem, dass Spotify, Apple Music und andere Streaming-Dienste ihre Preise anheben. Die Gebühren seien hinter der Inflation zurückgeblieben und im Vergleich zu den Preisen von Videostreaming-Abos bei Netflix und anderen Diensten immer noch „günstig“. In den USA kostet das Standard-Abo von Netflix mittlerweile 17,99 USD und ist damit tatsächlich deutlich teurer als Spotify – selbst mit dem neuen Preis von 12,99 USD. Der Unterschied ist in Deutschland mit 13,99 Euro für Netflix und 12,99 Euro für Spotify deutlich geringer.

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Führungswechsel zu Jahresbeginn

Im September hatte Spotify-Gründer Daniel Ek angekündigt, den Chefposten abzugeben und künftig als Executive Chair tätig zu sein. Anfang kommenden Jahres soll die Leitung des Unternehmens an seine beiden bisherigen Topmanager Alex Norström und Gustav Söderström übergehen.

Ob die neue Führungsriege dem wirtschaftlichen Druck standhalten kann, bleibt abzuwarten. Doch der immer kürzere Abstand zwischen Preiserhöhungen könnte bereits darauf hindeuten, dass häufigere Anpassungen der Kosten zur neuen Realität werden. Gegenüber TECHBOOK hat Spotify die Preiserhöhung in den USA und weiteren Märkten wie Deutschland bislang nicht bestätigt.

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