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Spotify wird deutlich teurer, führt aber auch günstigeres Basic-Abo ein

Spotify-Logo auf einem Smartphone
Die Spotify-Preiserhöhung im August 2025 trifft auch Deutschland Foto: Getty Images
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Woon-Mo Sung
Redakteur

15. August 2025, 11:52 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Erst vor Kurzem kündigte Spotify an, an der Preisschraube für Premium-Abos drehen zu wollen. Dabei war noch nicht klar, ob dies auch für den deutschen Markt gelten würde. Nun steht fest, dass nicht nur Kunden hierzulande mehr bezahlen müssen. Auch fällt die Spotify-Preiserhöhung im August 2025 ziemlich hoch aus.

Das verrät jetzt ein Blick auf die Homepage des Streaming-Dienstes, wo die neuen Preise bereits gelistet sind. Zusätzlich informiert das Unternehmen Bestandskunden per E-Mail. Diese erhalten eine Übergangsfrist von drei Monaten, insofern sie den neuen Preisen zustimmen. Das heißt, erst ab dem 15. November werden diese aktiv. Für Neukunden ist die Spotify-Preiserhöhung seit dem 14. August 2025 aktiv.

Spotify-Preiserhöhung August 2025 – das sind die neuen Tarife

Die neuen Tarife der Spotify-Preiserhöhung im August 2025 für Premium-Abos sehen wie folgt aus:

  • Individual – 12,99 Euro/Monat (+2 Euro)
  • Student – 6,99 Euro/Monat (+1 Euro)
  • Duo – 17,99 Euro/Monat (+3 Euro)
  • Family – 21,99 Euro/Monat (+4 Euro)

Abgesehen von den neuen Gebühren ändert sich im Zuge der Spotify-Preiserhöhung im August 2025 nichts. Kunden können also weiterhin werbefrei Musik hören und alle sonstigen Funktionen nutzen.

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Nutzer müssen reagieren, sonst droht Kündigung

Kunden müssen den neuen Tarifen aktiv zustimmen, um die Übergangsfrist bis November zu erhalten. Wer nicht rechtzeitig reagiert, riskiert die Kündigung des eigenen Abos, wie Spotify schreibt. In einem solchen Fall wird das Konto auf den kostenfreien Dienst mit Werbung umgestellt.

Personen, die derzeit ein kostenloses Probe-Abo verwenden, erhalten nach dessen Ablauf ebenfalls die Übergangsfrist. Auch in diesem Fall erhält man eine Benachrichtigung mit der Bitte, den neuen Tarifen zuzustimmen.

Neues Basic-Abo als Alternative

Parallel zur Spotify-Preiserhöhung im August 2025 führt der Dienst in Deutschland neue Basic-Abos ein, die es bereits seit einem Jahr in den USA gibt. Wie das Unternehmen angibt, gilt das allerdings nur für Bestandskunden der Premium-Abos und nicht für Studenten. Das betonte Spotify noch mal auf Nachfrage von TECHBOOK.

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Wer das Basic-Abo auswählen darf, bekommt es im Konto als Buchungsoption angezeigt. Man darf es nur einmal abonnieren – nach der Kündigung steht es also nicht mehr zur Verfügung. Der zentrale Unterschied zu den Premium-Abos besteht darin, dass keine monatliche Wiedergabezeit für Hörbücher inkludiert sind. Abgesehen davon sind die Basic-Abos günstiger. Im Selbsttest fand TECHBOOK die Preise vor, die vor der neuen Preiserhöhung für die Premium-Abos galten. Der Familientarif für Basic beträgt also 17,99 Euro im Monat, für Individual zahlt man dann 10,99 Euro.

Adrian Mühlroth
Redakteur

Endlich den Absprung geschafft

„Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren teilen meine Frau und ich uns ein Family-Abo von Spotify. Der Dienst nervt mich schon seit einer Weile, weil er ständig versucht, mir Songs und Alben von Interpreten unterzujubeln, die ich sogar blockiert habe. Das Unternehmen will uns immer vorgaukeln, bei der Musikauswahl habe ‚die Zufriedenheit unserer Hörer*innen Priorität‘ – meine Erfahrung ist eine andere. Nein, Spotify, ich will auch nach zehn Jahren keinen Deutsch-Rap ganz oben in den Empfehlungen haben. ‚In einigen Fällen können kommerzielle Gesichtspunkte unsere Empfehlungen beeinflussen‘ – das erklärt einiges.

Meine Frau hat bereits eine Mail mit dem Hinweis auf die Preiserhöhung bekommen. Ich habe das als Anlass genommen, noch mal YouTube Premium inklusive YouTube Music als Alternative vorzuschlagen. Angesichts der horrend hohen Kosten für das Family-Abo, für das Spotify zukünftig 21,99 Euro verlangt, ist der Wechsel zu YouTube Premium für 23,99 Euro schon fast schmerzfrei.

Die einzige Nachfrage meiner Frau: ‚Gibt es bei YouTube Music auch Podcasts?‘ Ja, die gibt es auch dort. Dem Umzug steht also nichts mehr im Wege. So long, Spotify, I never liked you anyway.“

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