Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Alexa Amazon News Sprachassistent Alle Themen
Bizarrer Sprachfehler

Ist das der verrückteste Alexa-Bug des Jahres?

Zu sehen ist ein kompakter, runder Smart Speaker mit dunkelgrauem Stoffbezug und schwarzer Oberseite. Am oberen Rand leuchtet ein blau-türkiser Lichtring. Auf der Oberseite sind mehrere Bedientasten zu erkennen. Der Lautsprecher steht auf einer dunklen Oberfläche, während der Hintergrund unscharf und ebenfalls dunkel gehalten ist.
Amazons Sprachassistent Alexa sorgt derzeit bei einigen Nutzern mit einer bizarren Endlosschleife für Unbehagen Foto: picture alliance / dpa Themendienst
Charlotte Ziesing

6. Oktober 2026, 16:31 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Amazons Sprachassistenz Alexa sorgt gerade für einen Fehler, der irgendwo zwischen kurios und ziemlich unheimlich liegt. Mitten in einer Unterhaltung fängt sie bei einigen Nutzern plötzlich an, immer wieder „lalala“ zu sagen, und hört damit minutenlang nicht auf. Was zunächst nach einem schlechten Scherz klingt, ist tatsächlich ein Bug. Amazon kennt das Problem inzwischen und arbeitet an einer Lösung.

Alexa hängt in einer „La-la-la“-Schleife fest

Wie „AndroidAuthority“ berichtet, tauchen Meldungen über den bizarren Fehler bereits seit rund einem Monat auf. Alexa beginnt demnach plötzlich, immer wieder „la la la“ zu sagen – und das nicht nur drei- oder viermal in Folge. In einigen Fällen läuft die seltsame Wiederholung mehrere Minuten weiter, bevor sie von selbst endet. Besonders schräg wird es bei einem Nutzerbericht, laut dem Alexa die Silbe zwischendurch nicht nur gesprochen, sondern eher gesungen haben soll.

Das Ganze wirkt auch deshalb ziemlich unangenehm, weil die Sprachassistenz offenbar mitten in einer normalen Unterhaltung in diese Schleife geraten kann. Alexa gibt also nicht einfach eine merkwürdige Antwort, sondern bleibt plötzlich bei einem Laut hängen und wiederholt ihn immer weiter. Warum ausgerechnet „la“, ist bislang unklar.

Mehr zum Thema

Amazon bestätigt den bizarren Alexa-Fehler

So seltsam die Berichte klingen, ausgedacht ist das Problem offenbar nicht. Amazon hat gegenüber AndroidAuthority bestätigt, dass tatsächlich ein Bug vorliegt. Nach Angaben des Unternehmens betrifft der Fehler allerdings nur „eine kleine Anzahl an Alexa-Plus-Nutzern“.

Gleichzeitig erklärte der Konzern, bereits an einer Fehlerbehebung zu arbeiten. Wann diese bei den betroffenen Nutzern ankommt, geht aus der Stellungnahme allerdings nicht hervor.

Auch interessant: Amazon muss Prime-Preise senken! Tausende können auf Rückzahlung hoffen

Unklar bleibt zudem, was die Endlosschleife auslöst. Einige Nutzer vermuten laut AndroidAuthority einen Zusammenhang mit einem kürzlich erschienenen Update. Von Amazon gibt es dafür bislang jedoch keine Bestätigung.

Alexa fiel schon zuvor mit seltsamen Geräuschen auf

Ganz neu sind solche schrägen Sprachausgaben bei Alexa übrigens nicht. Erst einige Monate zuvor sorgten Berichte über einen anderen Fehler für Aufsehen. Damals gab Alexa teils gutturale Geräusche von sich, die Nutzer an das Knurren eines Tieres erinnerten.

Der aktuelle Fehler klingt zwar anders, reiht sich aber in die ungewöhnlichen Sprachausgaben des Assistenten ein. Ob die beiden Fehler technisch etwas miteinander zu tun haben, ist nicht bekannt.

Zumindest beim aktuellen Problem können Nutzer aufatmen: Der Fix kommt. Weshalb Alexa in die Schleife gerät und wann das Problem vollständig behoben sein wird, bleibt aber noch offen.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.