Nutzer von Office 2019 auf macOS müssen sich spätestens ab Juli 2026 nach einer neuen Lösung umsehen Foto: picture alliance / AA
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Mats Pache
15. Juni 2026, 17:50 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Microsoft schränkt die Nutzung von Office 2019 unter macOS künftig deutlich ein. Hintergrund ist ein digitales Zertifikat, das für die Lizenzprüfung der Programme benötigt wird. Läuft dieses Zertifikat aus, kann die Software nicht mehr wie bisher verwendet werden.
Ab Juli 2026 nur noch eingeschränkt nutzbar
Ab dem 13. Juli 2026 können Nutzer von Office 2019 unter macOS keine Dokumente mehr wie gewohnt erstellen oder bearbeiten. Zu diesem Zeitpunkt verliert ein wichtiges digitales Zertifikat seine Gültigkeit. Dieses wird für die Überprüfung der Lizenz von Programmen wie Word, Excel und Outlook benötigt.
Ohne eine Erneuerung des Zertifikats schaltet Microsoft die Software in einen Lesemodus um. Dokumente lassen sich dann zwar weiterhin öffnen, die Bearbeitung ist jedoch nicht mehr möglich. Ein Update könnte das Problem grundsätzlich lösen, steht für diese Office-Version aber nicht zur Verfügung.
Der Grund dafür liegt im ausgelaufenen Support. Für Office 2019 unter macOS endete dieser bereits im Oktober 2023. Seitdem stellt Microsoft keine Aktualisierungen mehr bereit. Deshalb erhält die Software auch keine Anpassung für die auslaufende Lizenzprüfung. Laut den Supportseiten von Microsoft betrifft das Problem nicht nur die macOS-Ausgabe von Office 2019. Auch die Versionen für iOS und iPadOS sind davon betroffen.
Für Nutzer gibt es zumindest eine positive Nachricht. Bereits gespeicherte Dokumente und andere Dateien bleiben erhalten und gehen nicht verloren.
Wer weiterhin mit Microsofts Bürosoftware arbeiten möchte, benötigt allerdings eine andere Lösung. Als vorübergehende Möglichkeit nennt Microsoft die Web-Version von Microsoft 365. Diese bietet jedoch einen deutlich kleineren Funktionsumfang. Für alle Funktionen ist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich. Alternativ steht Office 2024 als Kaufversion zur Verfügung.
Kostenlose Alternativen für macOS
Neben den kostenpflichtigen Angeboten gibt es auch kostenlose Alternativen. Zu den bekanntesten quelloffenen Programmpaketen zählen LibreOffice und OpenOffice.
Diese Anwendungen decken viele typische Aufgaben im Büroalltag ab. Nutzer müssen sich allerdings auf eine andere Bedienoberfläche einstellen. Zudem enthalten die Pakete nicht alle Programme aus dem Microsoft-Ökosystem. Anwendungen wie Outlook oder OneDrive gehören nicht dazu. Wer auf diese Dienste angewiesen ist, muss sich nach weiteren Alternativen umsehen.
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