Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Microsoft News Windows Alle Themen
Microsoft baut um

Windows-Nutzer können sich jetzt von Bing verabschieden

Smartphone mit Bing-Logo
In künftigen Windows-Versionen könnten Bing-Ergebnisse und Store-Treffer aus der Suche verschwinden Foto: Getty Images
Artikel teilen
Mats Pache

9. Juni 2026, 18:18 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Microsoft arbeitet an Änderungen für die Suchfunktion von Windows 11. Künftig sollen Nutzer deutlich einfacher festlegen können, welche Inhalte im Startmenü angezeigt werden. Besonders die Einbindung von Web-Ergebnissen und Vorschlägen aus dem Microsoft Store steht dabei im Fokus.

Zwischen Kritik und neuer Kontrolle

Die Suche im Startmenü gehört für viele Nutzer zu den umstrittensten Bereichen von Windows 11. Statt ausschließlich lokale Dateien oder installierte Programme anzuzeigen, blendet das Betriebssystem bislang zusätzlich Inhalte ein, die aus Sicht vieler Anwender nicht benötigt werden. Wer diese Ergebnisse loswerden wollte, musste bisher Änderungen in der Registry vornehmen.

Nun testet Microsoft eine deutlich einfachere Lösung. Damit reagiert das Unternehmen auf die anhaltende Kritik an der Suchfunktion und ihrer bisherigen Arbeitsweise.

Web-Ergebnisse lassen sich abschalten

Laut einem Bericht des Online-Magazins „WindowsLatest“ enthält eine aktuelle Vorabversion von Windows 11 eine neue Einstellung. Teilnehmer des Windows-Insider-Programms finden diese im Bereich „Privatsphäre und Sicherheit“ innerhalb der Einstellungen.

Über die neue Schaltfläche lässt sich die Suche so anpassen, dass ausschließlich lokal gespeicherte Dateien und installierte Programme berücksichtigt werden. Ergebnisse aus dem Internet erscheinen dann nicht mehr in der Suchansicht des Startmenüs.

Mehr zum Thema

Microsoft Store verschwindet ebenfalls aus der Suche

Zusätzlich führt Microsoft eine weitere Option ein. Mit dieser lassen sich auch Treffer aus dem Microsoft Store deaktivieren.

Bislang zeigt Windows in der Suche passende Anwendungen aus dem eigenen App-Store an. Nutzer erhalten dabei Installationsvorschläge inklusive Download-Schaltfläche, wenn die Programme zur Suchanfrage passen. Wer diese Empfehlungen nicht sehen möchte, soll sie künftig mit wenigen Klicks ausblenden können. Damit erhalten Anwender mehr Einfluss darauf, welche Inhalte die Suchfunktion überhaupt berücksichtigt.

Auch interessant: Nicht Microsoft legt PCs lahm – sondern die Hersteller

Wann die Neuerungen erscheinen könnten

Noch ist nicht bekannt, wann die neuen Funktionen für alle Nutzer verfügbar sind. Microsoft arbeitet derzeit an der Beseitigung zahlreicher Schwachstellen im Betriebssystem. Deshalb könnten die neuen Suchoptionen Teil eines größeren Updates werden. Als möglicher Kandidat gilt das Systemupdate 26H2, das für den Herbst erwartet wird. Einen offiziellen Termin für die Einführung der Änderungen gibt es bislang jedoch nicht.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.