14. April 2026, 18:36 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
In einer neuen Vorabversion von Windows 11 hat Microsoft eine lange bestehende Einschränkung beim Dateisystem FAT32 verändert. Die bisherige Volumengrenze wurde deutlich erhöht. Damit endet eine seit Jahrzehnten geltende Begrenzung. Gleichzeitig arbeitet Microsoft weiter am Partitions-Tool des Betriebssystems.
Der Fokus auf Windows 11 bringt damit neue Entwicklungen, die sich für Nutzer bemerkbar machen können. Im Vorfeld kommender Monatsupdates sowie des geplanten Systemupdates 26H2 im Herbst zeigen sich schon erste Leistungsverbesserungen im System.
FAT32 kann jetzt deutlich größere Laufwerke nutzen
Wie das Online-Magazin „WindowsLatest“ berichtet, können Teilnehmer am Windows-Insider-Programm nun Speicher im Format FAT32 mit bis zu 2 Terabyte formatieren. Seit 1996 lag die maximale Größe bei 32 Gigabyte. Diese Grenze war eine softwareseitige Vorgabe von Microsoft.
Einen konkreten technischen Grund für diese Begrenzung gibt es laut Artikel nicht. Zwar unterstützt FAT32 technisch größere Speichermedien, doch Windows hat diese bisher nicht erlaubt. Andere Betriebssysteme oder Drittanbieter-Programme konnten diese Einschränkung bereits umgehen.
Das Dateisystem stammt aus einer Zeit, in der große Speichermedien noch selten waren. Später wurde FAT32 ab Windows XP weitgehend durch NTFS ersetzt. Dennoch ist FAT32 weiterhin verbreitet, etwa bei Spielekonsolen und Multimedia-Geräten, da es mit vielen Systemen kompatibel ist. Auch Firmware-Updates auf Windows-PCs nutzen häufig FAT32-Speicher.
Microsoft bringt umstrittene Funktion zurück
Microsoft führt lang ersehnte Update-Funktion ein
Speicherverwaltung wird schneller
Eine weitere Änderung betrifft die Speicherverwaltung in Windows 11. Neben der klassischen Datenträgerverwaltung gibt es in den Einstellungen unter „System, Speicher“ und „Erweiterte Speichereinstellungen“ eine zusätzliche Festplattenverwaltung. Diese Funktion war zwar bereits länger im System enthalten, wurde aber oft nicht genutzt. Grund war unter anderem eine geringere Leistung im Vergleich zum klassischen Tool.
Das soll sich nun ändern. In einer Vorabversion stellte WindowsLatest laut Artikel deutliche Verbesserungen fest. Wartezeiten von rund 15 Sekunden seien nahezu vollständig verschwunden. Auch bei mehreren Partitionen auf langsameren HDDs reagiert das Tool deutlich schneller. Welche konkreten technischen Anpassungen Microsoft vorgenommen hat, ist nicht bekannt.
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Ausblick auf Update 26H2
Noch befinden sich die Änderungen im Windows-Insider-Programm. Wann sie für alle Nutzer verfügbar sind, ist offen. Möglich sind kleinere Monatsupdates oder eine spätere Aktivierung im Rahmen des Systemupdates 26H2 im Herbst.