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Für Windows 11

Microsoft führt lang ersehnte Update-Funktion ein

Haftnotiz an einem Laptop mit der Aufschrift "Time to Update".
Microsoft reagiert auf Kritik und überarbeitet die Update-Funktion in Windows 11 deutlich Foto: Getty Images
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Sandra Bültermann

30. März 2026, 11:51 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Windows-Updates sind wichtig, um das Betriebssystem sicher und auf dem neuesten Stand zu halten. Im Alltag führen sie jedoch immer wieder zu Problemen. Häufig kommt es zu unerwarteten Neustarts, die laufende Arbeiten unterbrechen. Diese Probleme geht Microsoft nun an.

Fehlerhafte Aktualisierungen sorgen immer wieder für Schwierigkeiten, etwa wenn Systeme langsamer werden oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr starten. Microsoft reagiert nun auf diese Kritik und stellt Änderungen in Aussicht.

Lockerere Regeln für Updates

Microsoft will die Kontrolle über Updates deutlich erweitern. In einem Blogbeitrag kündigte Windows-Chef Pavan Davuluri an, dass Aktualisierungen künftig unbegrenzt pausiert werden können. Bisher konnten Nutzer Updates nur für maximal fünf Wochen pausieren, danach installierte Windows sie automatisch. Diese Einschränkung soll wegfallen. Jetzt entscheiden User selbst, wann ein Update installiert wird und ob ein Neustart erfolgt. Laut Hersteller genügt es, den Rechner einmal im Monat neu zu starten, um das System aktuell zu halten.

Wer neue Funktionen früher nutzen möchte, kann Updates weiterhin freiwillig schneller installieren. Neben den Update-Anpassungen plant Microsoft zusätzliche Verbesserungen für Windows 11. Widgets sollen sich einfacher steuern lassen und die Taskleiste soll wieder verschiebbar sein, ähnlich wie bei Windows 10. Außerdem ist vorgesehen, die Integration von KI zu reduzieren und feste Ordnernamen abzuschaffen.

Auch bei der Hardware-Kompatibilität möchte das Unternehmen nachbessern und Treiber gezielt optimieren. Microsoft vereinfacht auch die Einrichtung neuer Geräte. Nutzer können Updates beim ersten Start überspringen und gelangen so schneller auf den Desktop. Insgesamt soll der Startprozess schlanker werden und weniger Neustarts erfordern.

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Reaktion auf Nutzerkritik

Die geplanten Änderungen gehen laut Microsoft direkt auf Rückmeldungen von Nutzern zurück. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben über Monate hinweg Feedback ausgewertet. Dabei zeigte sich vor allem der Wunsch nach mehr Kontrolle und weniger automatischen Vorgaben. Ob Microsoft diesen Kurs langfristig beibehält, ist derzeit noch offen.

Microsoft stellt die neuen Update-Regeln zunächst Ende März 2026 Teilnehmern des Windows-Insider-Programms zur Verfügung. Wann alle Nutzer Zugriff auf die Änderungen erhalten, ist bislang nicht bekannt.

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