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Anhaltende Speicherkrise

Was ist bei Apple los? Mac mini nicht mehr lieferbar

Mac mini auf Schreibtisch
Der Mac mini ist nicht nur ein hervorragender Einsteiger-Computer, sondern mit den entsprechenden Upgrades auch ein fähiges Arbeitstier Foto: SOPA Images/LightRocket via Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

23. April 2026, 15:02 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Trifft die Speicherkrise Apple doch mehr als bislang erwartet? Anfang April zeichnete sich bereits ab, dass der Konzern Lieferprobleme bei Mac Studio und Mac mini mit höheren RAM-Konfigurationen hat. Die Situation hat sich seitdem nur verschlimmert. Aktuell sind bestimmte Ausführungen gar nicht mehr lieferbar.

Günstigster Mac nicht mehr verfügbar

Wie TECHBOOK berichtete, hatten bestimmte Ausführungen von Mac mini und Mac Studio bereits Lieferzeiten von bis zu fünf Monaten. Mit Upgrades konfigurierte Geräte fertigt Apple erst auf Order an, weshalb das Zeitfenster hier stark von der Verfügbarkeit von Komponenten abhängt. Anscheinend sind auch Apples RAM-Vorräte begrenzt, weshalb nun vorerst keine Upgrades möglich sind.

Zumindest waren bislang die Standardkonfigurationen noch wie gewohnt über den Apple Store bestellbar. Jetzt ist jedoch selbst der günstigste Mac mini mit M4-Chip nicht mehr verfügbar – egal, ob mit 16, 24 oder 32 GB RAM. Auch die Variante mit M4 Pro und 64 GB RAM ist von den Engpässen betroffen.

Der Mac Studio ist ebenfalls in mehreren Ausführungen nicht verfügbar. Sowohl die Variante mit M4 Max und 128 GB RAM als auch die Variante mit M3 Ultra und 256 GB RAM erscheinen beim Lieferdatum nur mit „Derzeit nicht verfügbar“ und der „Weiter“-Button ist nicht klickbar.

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Weitere Modelle mit langen Lieferzeiten

Käufer der noch verfügbaren Ausführungen von Mac mini und Mac Studio müssen sich weiterhin auf längere Lieferzeiten einstellen. Je nach RAM- oder Massenspeicherkonfigurationen sind bis mehrere Wochen bis drei Monate Wartedauer angegeben.

Auch interessant: RAM-Krise hält an – werden jetzt auch MacBooks teurer?

Das Basismodell des Mac Studio mit M4 Max und 36 GB RAM ist beispielsweise erst Ende Mai lieferbar. Selbst das günstigste Mac-mini-Modell mit M4 und 16 GB RAM ist erst Anfang Mai wieder verfügbar.

Vorbereitung auf neue Geräte?

Der Status „derzeit nicht verfügbar“ deutet häufig darauf hin, dass ein Produkt aus dem Konfigurator entfernt wird. Ein ähnlicher Fall trat bereits im März mit der 512-GB-RAM-Version des Mac Studio auf.

Es ist unklar, ob allein die branchenweiten Engpässe bei Speicherchips für RAM und NAND für die schlechte Verfügbarkeit verantwortlich sind. Möglicherweise schränkt Apple den Verkauf bewusst ein, um sich auf aufgefrischte Mac-mini- und Mac-Studio-Modelle mit M5-Chips vorzubereiten. Die Vorstellung im Rahmen der Keynote zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC26 Anfang Mai galt bislang noch als recht sicher. Dort stellt Apple oft neben Software-Neuerungen auch neue Geräte vor.

Allerdings berichtete Bloomberg, dass zumindest der Nachfolger für Mac Studio erst gegen Ende des Jahres erscheinen könnte. Auch das geplante MacBook Ultra mit M6-Chip und Touchscreen soll statt 2026 erst 2027 erscheinen. Als Grund nennt Bloomberg Lieferprobleme bei Speicherchips.

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