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Für Sportler

Die 5 besten Fitness-Tracker im Vergleich

Läuferinnen mit Fitness-Tracker wärmen sich auf
Besonders für Outdoor-Aktivitäten ist ein Fitnesstracker ein praktisches Analyse-ToolFoto: Getty Images

Die warme Jahreszeit meldet sich zurück – die besten Voraussetzungen, um draußen Sport zu treiben. Als Motivationsstütze und perfektes Analyse-Tool eignet sich hierbei ein Fitness-Tracker. TECHBOOK stellt die 5 besten Modelle vor.

Fitness-Tracker sind eine ideale Alternative zur Smartwatch: Sie sind deutlich leichter und unauffälliger. Da sie ein kleines Display haben, verbrauchen sie deutlich weniger Energie und halten teilweise tagelang mit einer Akkuladung durch. Und dank maßgeschneiderter Fitness-Apps sind sie ein hervorragendes Analyse-Tool, um den Trainingserfolg zu dokumentieren und das persönliche Fitness-Level zu bestimmen.

Doch so simpel die Armbänder anmuten, die Technik dahinter ist komplex. Und so gelingt nicht jedem Hersteller das gekonnte Zusammenspiel von Sensoren und Software. Deswegen haben wir für Sie die 5 interessantesten Modelle rausgesucht.

Inhaltsverzeichnis

Xiaomi Mi Band 5 für ca. 39 Euro

Xiaomi Mi Band 5
Das Mi Band 5 kommt wie der Vorgänger mit austauschbaren Armbändern
Foto: Xiaomi

Mit dem Nachfolger des Mi Band 4 führt Xiaomi den Preiskampf weiter. Mit etwa 39 Euro ist der Preis zwar leicht höher angesetzt, dafür bekommen Käufer aber ein paar bedeutende Verbesserungen.

Zuerst fällt das größere Display auf, das beim Mi Band 5 im Vergleich zum Vorgänger um 20 Prozent auf 1,1 Zoll gewachsen ist – ohne dabei die Größe des Gehäuses zu verändern. Auf dem Farbbildschirm können Nutzer das Ziffernblatt selbst festlegen und dabei aus über 100 animierten Vorlagen wählen. Die hakelige Ladestation wurden beim neuen Modell gegen ein magnetisches Ladekabel ersetzt. Musste der Tracker zuvor zum Laden aus dem Silikonarmband genommen werden, wird das Magnetkabel nun einfach an der Gehäuseunterseite angebracht.

Das Mi Band 5 hat nun auch eine NFC-Variante bekommen, es besteht also die Möglichkeit kontaktlos mit dem Tracker zu bezahlen. Ob die Funktion jedoch auch nach Deutschland kommt, bleibt abzusehen. Leider ist auch bei dem neuen Modell kein GPS an Bord, eine Funktion, die wir schon beim Vorgänger vermisst haben.

Auch die wichtigste Funktion des Mi Band 5, das Fitnesstracking, wurde verbessert. Das Armband hat neue und überarbeitete Tracking-Modi bekommen und kann nun auch den Menstruationszyklus nachverfolgen. Barometer, Drei-Achsen-Gyroskop und Herzfrequenzmesser sind natürlich auch wieder mit an Bord.

Das Mi Band 5 ist aktuell bei Media Markt und Saturn 39,42 Euro erhältlich.

Xiaomi Mi Band 5


Sehr günstig, leicht, Musikplayer, Schlafanalyse, Pulsmessung, Stoppuhr, lange Akkulaufzeit, NFC
Kein eingebautes GPS, wenige Sport-Funktionen

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Samsung Gear Fit 2 Pro ab 149 Euro

Samsung Gear Fit 2 Pro
Die Samsung Gear Fit 2 Pro ist zwar der teuerste Fitnesstracker in unserem Vergleich, besitzt aber den größten Funktionsumfang
Foto: SamsungFoto: Samsung

Der Samsung Gear Fit 2 Pro ist ein Gerät mit umfangreichen Funktionen und eignet sich hervorragend für sportlich aktive Menschen. Der Fitness-Tracker hat eine automatische Sportarten-Erkennung, misst den Puls und kann auch Höhenunterschiede erfassen. Läufer dürfen sich über den eingebauten GPS-Sensor freuen, der Routen aufzeichnen kann. Und selbst Schwimmer kommen auf ihre Kosten. Der Gear Fit 2 Pro ist nicht nur wasserdicht, sondern kann auch dank der Speedo-On-App das Schwimm-Training erfassen.

Kompatibel mit Spotify

Damit die sportlichen Aktivitäten noch mehr Spaß machen, lässt sich Spotify auf dem Tracker installieren. Selbst ohne Internet kann man dann seine Lieblingslieder hören, denn im Offline-Modus werden die Songs direkt auf dem Gerät gespeichert.

Sogar als Schlaf-Tracker kann der Gear Fit 2 Pro verwendet werden. Zudem haben die Nutzer laut Samsung Zugriff auf über 3000 Apps und verschiedene Ziffernblätter, womit sich der Tracker individualisieren lässt. Ein Manko gibt es aber: Die Funktionsfülle und das große Display kosten Energie und so ist die Akkulaufzeit im Vergleich zur Konkurrenz begrenzt.

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Den Tracker gibt es in zwei Farbvarianten und zwei Größen. Und wie so oft bei Samsung Wearables funktioniert der Tracker am besten mit Android-Smartphones.

Samsung Gear Fit 2 Pro


GPS, Pulsmesser, Schlaf-Tracking, Schwimm-Tracking, Spotify-App
Funktionen mit iPhone eingeschränkt, Akkulaufzeit könnte besser sein

Garmin Vivosport ab 90 Euro

Garmin Vivosport
Der Garmin Vivosport ist ein kleiner, leichter Tracker, bei dem man aber das Armband nicht austauschen kann
Foto: GarminFoto: Garmin

Für knapp unter 80 Euro ist der Garmin Vivosport erhältlich. Dafür liefert der Fitness-Tracker einen erstaunlichen Funktionsumfang: GPS, Pulsmesser und Barometer (Höhenmesser) sind ebenso an Bord wie ein Touch-Display. Der Tracker analysiert nicht nur sportliche Aktivitäten, sondern auch Stress und Erholungsphasen sowie den Schlaf. Außerdem kann er den VO2max-Wert ermittelt, der als standardisierter Fitnessindikator gilt.

Der Tracker ist zwar wasserdicht bis etwa 50 Meter, verfügt aber leider er nicht über eine Schwimm-App, um die Distanz zu messen. Ist der Vivosport mit dem Smartphone verbunden, werden ankommenden Nachrichten und Anrufe auf dem Display angezeigt. Da es aber sehr klein ist, macht es nicht besonders viel Vergnügen darauf zu lesen. Auch Musik auf dem Smartphone lässt sich rudimentär bedienen. Allerdings ist kein eingebauter Musikplayer vorhanden und Spotify lässt sich auf dem Tracker auch nicht installieren.

Leider ist das Armband nicht austauschbar

Ein großer Pluspunkt ist die lange Akkulaufzeit von bis zu 10 Tagen. Wer allerdings das GPS nutzen will, der muss nach etwa acht Stunden wieder aufladen. Als großen Nachteil empfinden wir das nicht auswechselbare Armband. Wer damit viel schwimmen geht, es vollschwitzt oder sonst wie stark verschleißt, muss am Ende den gesamten Tracker ersetzen. Zudem berichten einige Nutzer über Verbindungs- und Synchronisationsprobleme mit dem Smartphone. Ansonsten ist der Garmin Vivosport ein faires Angebot. Es gibt ihn in zwei Größen und drei Farbvarianten.

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Garmin Vivosport


GPS, Pulsmesser, lange Akkulaufzeit, klein und leicht
Armband nicht wechselbar, kein Musikplayer, Verbindungsprobleme

Huawei Band 4 Pro ab 50 Euro

Fitness-Tracker Huawei Band 4 Pro
Das Huawei Band 4 Pro mit integriertem GPS
Foto: HuaweiFoto: Huawei

Wer es noch ein wenig günstiger haben möchte, der wird bei Huawei fündig. Das Band 4 Pro des chinesischen Tech-Riesen ist ab 55 Euro erhältlich. Allein schon optisch macht der Tracker einiges her mit einem Metallgehäuse in Schwarz oder Gold. Dazu gibt es ein großes AMOLED-Touch-Display. Und das Beste: Hier lässt sich auch das Armband auswechseln, was die Nutzungsdauer des Trackers deutlich verlängert.

Auch das Band 4 Pro verfügt über die wichtigsten Funktionen wie GPS, Pulsmessung und Schlafüberwachung. Zudem zeichnet es Sportarten wie Laufen, Fitnesstraining und Radfahren auf. Im Gegensatz zum Vivosport kann das Huawei-Gerät selbst beim Schwimmtraining benutzt werden und erkennt sogar den Schwimmstil. Laut Hersteller hält er im besten Fall bis zu 12 Tage lang mit einer Akkuladung durch – wer das GPS für eine Wanderung nutzt, der muss aber schon nach sieben Stunden aufladen.

Ein tolles Angebot – nun sogar mit Musikplayer

Auch auf dem Huawei-Tracker können Mitteilungen empfangen und gelesen werden. Im Vergleich zum Vorgänger verfügt das Huawei Band 4 Pro sogar über einen eingebauten Musikplayer und kann so auf Streaming-Dienste wie Spotify zugreifen. Kleines Manko: Um das Band mit dem Smartphone zu verbinden, müssen Nutzer die App „Huawei Mobile Services“ installieren, die recht umfangreiche Zugriffsrechte fordert.

Huawei Band 3 Pro


Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, umfangreiche Funktionen, leicht und kompakt, Armband austauschbar
Huawei Mobile Services muss installiert sein

Fitbit Charge 4 ab 123 Euro

Fitbit Charge 4
Der Fitness-Tracker Fitbit Charge 4 kommt in drei Ausführungen
Foto: FitbitFoto: Fitbit

Die Marke Fitbit gehört zu den Markführern bei Fitness-Armbändern. Und das merkt man dem Fitbit Charge 4 an. Allein schon optisch macht er einen wertigen und schicken Eindruck. Das Design ist cool mit einem Gehäuse aus Kunststoffharz, das Armband verfügt über einen Edelstahlverschluss und besteht wahlweise aus Silikon oder Gewebe. Der Preis dafür auf dem oberen Niveau, was sich aber auch im Funktionsumfang zeigt. Der Benutzer darf sich über ein brillantes Display mit schönen Anzeigen freuen. Zudem gibt es eine große Auswahl an Armbändern, die man zusätzlich kaufen kann. Billig sind diese aber nicht.

Mit integriertem GPS

Fitbit ist vor allem für seine ausgeklügelten Analyse-Tools bekannt. So werden Sportarten wie Schwimmen, Laufen und Fitnessstudio automatisch erkannt. Die allgemeine Kondition wird anhand des VO2max-Wertes bestimmt. Und das Schlaf-Tracking gehört zu den besten auf dem Markt. Nutzer können zudem auf Funktionen wie eine Herzfrequenzmessung mit Echtzeit Statistiken, Aktivzonenminuten und sogar einen Musikplayer mit Zugriff auf Spotify zugreifen. Selbst ein integriertes GPS für die Erfassung von Tempo und Strecke bei Aktivitäten wie Laufen, Radfahren oder Wandern bringt die Fitbit Charge 4 mit.

Pulsmesser und Schrittzähler sind auch hier obligatorisch. Wie bei so vielen Trackern muss man beachten, dass££ bei starker Arm und Handbewegung irrtümlich Schritte gezählt werden können. Wer also staubsaugt oder Geschirr abwäscht, wird vermutlich auf zu viele Schritte kommen, die nicht stattgefunden haben.

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Die Akkulaufzeit von bis zu sieben Tagen mit einer Aufladung liegt ein wenig unter der hier versammelten Konkurrenz. Dennoch fällt das Fazit positiv aus: Der Fitbit Charge 4 gehört allein durch seinen enormen Funktionsumfang zu den derzeit besten Fitness-Trackern auf dem Markt. Günstig ist er dafür aber nicht.

Fitbit Charge 4


Schöne und wertige Optik, austauschbare Armbänder, gute Analyse-Tools, integriertes GPS, Musikplayer
Akkulaufzeit kürzer als bei der Konkurrenz, hoher Preis

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