7. März 2026, 12:31 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Am 4. März 2026 stellte Apple in London eine Reihe von Neuheiten vor. Besonders im Fokus standen neue Versionen von MacBooks und ein aufgefrischtes iPad Air. TECHBOOK hat die Veranstaltung genau verfolgt und zeigt, was alles neu ist.
Das brandneue MacBook Neo
Mit dem MacBook Neo hat Apple ein besonders günstiges Einstiegsmodell vorgestellt. Das 13-Zoll-Gerät ist etwas kompakter als das MacBook Air, bietet 2406 x 1506 Pixel Auflösung und eine gute Bildqualität, unterstützt aber nur sRGB und verzichtet auf True Tone.
Statt eines M-Chips arbeitet im Neo der aus dem iPhone bekannte A18 Pro in abgespeckter Version mit 2 Performance-, 4 Effizienz- und 5 Grafikkernen. Damit ist es auf dem Papier schwächer als die M5-Modelle, zeigte sich im Kurztest aber flott und alltagstauglich. Der Arbeitsspeicher ist fest auf 8 Gigabyte begrenzt.
Bei der Ausstattung spart Apple: zwei USB-C-Ports (USB 3 und USB 2), kein MagSafe und keine Tastaturbeleuchtung. Die Tastatur und ein großes Touchpad überzeugten im ersten Eindruck. Das MacBook Neo kostet mit 256 Gigabyte Speicher 699 Euro oder mit 512 Gigabyte und Touch ID 799 Euro, ist in vier Farben erhältlich und wird ab 11. März ausgeliefert.
Chip-Upgrades bei MacBook Air und iPad Air
Mit der Einführung des M5-Chips verleiht Apple dem MacBook Air mehr Leistung. Die Modelle mit 13 und 15 Zoll ersetzen die M4-Chip-Versionen und versprechen ein Leistungsplus von bis zu 50 Prozent bei alltäglichen Anwendungen. Zudem kommt das Air jetzt standardmäßig mit 512 Gigabyte SSD-Speicher und unterstützt mit dem N1-Chip nun auch Wi-Fi 7.
Das Gehäuse ist im Vergleich zum Vorgänger unverändert. Im Hands-on zeigt sich, dass Verarbeitung, Tastatur und Display wie erwartet einen ordentlichen Eindruck machen.
Apple aktualisiert auch das iPad Air mit dem leistungsfähigeren M4-Chip. Das Tablet ist in 11 und 13 Zoll verfügbar und verspricht gegenüber den Vorgängern mit M3-Chip bis zu 30 Prozent mehr Geschwindigkeit.
Hier kommt ebenfalls der N1-Chip für Wi-Fi 7 zum Einsatz. Zusätzlich kommt aber noch der C1X für 5G-Verbindung dazu. Am Design ändert sich nichts, wir konnten zumindest keine Unterschiede feststellen.
MacBook Pros mit Mega-Chips
Seit Oktober 2025 gibt es das MacBook Pro bereits mit dem „kleinen“ M5-Prozessor, nun folgen mit dem M5 Pro und M5 Max die leistungsstärkeren Varianten, die die bisherigen Modelle mit M4 Pro und M4 Max ablösen. Wie schon beim Basismodell verspricht Apple einen deutlichen Leistungsschub – besonders bei KI-Anwendungen, die laut Hersteller bis zu 3,8-mal schneller laufen sollen. Bei einem Event in London zeigte Apple dazu aufwendige, äußerst flüssige Demos.
Ein klarer Vorteil angesichts steigender Chip-Preise ist die größere Grundausstattung: Das MacBook Pro startet nun mit mindestens 1 Terabyte SSD-Speicher. Zudem sorgt der neue N1-Chip mit Wi-Fi 7 für schnelleres WLAN. Am Gehäuse und an den Displays hat Apple nichts verändert – was kein Nachteil ist, denn bereits die M4-Modelle überzeugten in diesen Punkten.
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Studio Display löst Pro Display XDR ab
Das Studio Display erhält als Upgrade eine 12-Megapixel-Kamera mit Center Stage, die den Nutzer im Zentrum des Bildes hält. Ergänzt wird diese Hardware durch neue Thunderbolt-5-Anschlüsse, die für vielseitigere Verbindungen sorgen.
Das höherpreisige Modell Studio Display XDR bietet bei Bedarf eine extrem hohe Bildschirmhelligkeit, die im HDR-Modus bis zu 2000 Candela pro Quadratmeter erreicht. Zudem gibt es endlich ein 120-Hertz-Panel und Mini-LED-Technologie mit mehr als 2000 Lichtzonen.
Preise und Markteinführung
Alle neuen Apple-Produkte können ab sofort bestellt werden und sind ab dem 11. März 2026 verfügbar. Die Preise für das iPad Air beginnen bei 649 Euro für das 11-Zoll-Modell. Die neueste Generation des MacBook Air ist ab 1199 Euro erhältlich. Für das MacBook Pro mit M5 Pro starten die Preise ab 1899 Euro, während das Studio Display in der Standardausführung 1699 Euro kostet.