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Unterschiedliche Pakete

Das kosten Apple Music, Spotify und Amazon Music Unlimited

Apple Music, Spotify oder doch Amazon Music? TECHBOOK zeigt, welcher Streaming-DIenst am meisten für sein Geld bietet.Foto: Getty Images

Was kosten die Streaming-Dienste und was bieten sie? TECHBOOK hat die Platzhirsche Spotify und Apple Music sowie Amazons Music Unlimited unter die Lupe genommen.

Spotify, Apple Music, Amazon Music Unlimited – Streaming-Dienste, die Millionen Songs jederzeit auf Abruf versprechen, gibt es inzwischen viele. Die meisten liegen preislich bei rund 10 Euro im Monat, wobei sich schnell die Frage aufdrängt: Wer bietet für einen  Zehner eigentlich am meisten? Alle Dienste werben mit Millionen von Songs, doch sind auch alle aktuellen Hits und Charts dabei?  TECHBOOK hat diese und weitere Dienste stichprobenartig miteinander verglichen – und geschaut, wer bei aktuellen Top-Ten-Charts und Genres die meiste Auswahl hat, wer mehr Funktionen bietet und wer mehr Geräte unterstützt.

Spotify

Obwohl Spotify mit Apple und Amazon in den letzten Jahren namhafte Konkurrenz vor die Nase gesetzt bekommen hat, zeigen die Nutzerzahlen: Der schwedische Musikdienst ist mit insgesamt mehr als 271 Millionen Nutzern, von denen 124 Millionen ein kostenpflichtiges Abo (Spotify Premium) haben, noch immer der unangefochtene Streaming-König.

Gut bei Spotify: Wer nicht bezahlen will, kann den Streaming-Dienst trotzdem nutzen – muss aber mit Werbung und schlechterer Musikqualität leben. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, Songs auf das Handy zu laden und ohne Internetverbindung zu hören.

Wer diese Extras nutzen will, zahlt derzeit 9,99 Euro im Monat (es gibt einen kostenlosen Probemonat), Studenten zahlen 4,99 Euro. Für 14,99 Euro gibt es zudem einen Familien-Account, den insgesamt 6 Personen parallel nutzen können.

Zusätzlich bietet der Dienst eine große Auswahl an Geräten, mit denen man die Musik hören kann: Neben nahezu allen Smartphones, Tablets und Rechnern ist der Dienst auch mit Smart TVs etwa von Samsung sowie vielen WLAN-Lautsprechern von Bose oder Teufel, der PlayStation 4 oder im Auto mit Apples CarPlay oder Android Auto kompatibel.

Spotify zeigt beim Künstlerprofil neben Alben und Singles ganz oben Neuerscheinungen an.
Foto: TECHBOOKFoto: TECHBOOK

Apple Music

Als Apple seinen Streaming-Dienst Apple Music 2015 ankündigte, dachten viele, die Herrschaft von Spotify im Musik-Streaming sei beendet. Zwei Jahre später konnte Apple mit knapp 28 Millionen zahlenden Kunden immerhin einen Teil des Marktes einnehmen – die Markführerschaft ist aber in weiter Ferne.

Apple bietet im Gegensatz zu Spotify keine werbefinanzierte Gratis-Version seines Dienstes an. Wer Musik hören will, zahlt monatlich 9,99 Euro (es gibt drei kostenlose Probemonate), Studenten zahlen 4,99 Euro. Auch eine Familienmitgliedschaft für sechs Personen gibt es, sie kostet 14,99 Euro.

Wie so oft belohnt Apple Nutzer, die im Apple-Ökosystem sind: Auf iPhone, Mac-Rechner und iPad ist der Dienst nahtlos in iTunes und die Musik-App integriert, Streaming-Inhalte vermischen sich in der Oberfläche mit gekauften Liedern. Auf den TV kommt Apple Music nur mit der Streaming-Box Apple TV, nicht aber mit gängigen Smart TVs. Wer kein iPhone hat, greift auf die kostenlose Android-Version zurück, die zwar alle Funktionen des Dienstes bietet – aber ohne Apple-Kosmos nicht so komfortabel wirkt. WLAN-Boxen wie die von Sonos, die den Apple-Standard AirPlay unterstützen, kommen ebenfalls mit dem Musikdienst klar, ebenso Autos mit CarPlay-Funktion.

Auch interessant: Ab wann lohnt sich ein Amazon-Prime-Abo?

Apple Music zeigt beim Künstler direkt die beliebtesten Titel als Toptitel an. Foto: Thomas PorwolFoto: Thomas Porwol

Amazon Music Unlimited

Musik-Wirrwarr bei Amazon: 2015 startete der Online-Händler einen Streaming-Dienst namens Amazon Prime Music, bei dem Mitglieder des Abo-Dienstes Prime (60 Euro im Jahr) ohne weitere Kosten Zugriff auf eine überschaubare Auswahl an Musik hatten – ein „Spotify Light“ quasi.

Ende 2016 startete Amazon dann einen weiteren Streaming-Dienst namens Amazon Music Unlimited – der mehr Auswahl bietet, aber zusätzlich kostet: 9,99 Euro im Monat, Prime-Mitglieder zahlen nur 7,99 Euro. Wer gleich ein ganzes Jahr bucht, zahlt 79 Euro (6,58 Euro/Monat). Wer die Songs ausschließlich auf Amazons smarten Assistenten Echo oder auch dem Echo Dot nutzen will, zahlt 3,99 Euro. Einen Familien-Account für sechs Mitglieder gibt es für die üblichen 14,99 Euro. Das macht Amazon Music Unlimited zum günstigsten Streaming-Anbieter.

Apps gibt es für alle gängigen Smartphones, Tablets und Rechner, außerdem natürlich auf Amazons Tablets und auf den Lautsprechern Echo und Echo Dot. Ansonsten ist die Auswahl an kompatiblen Geräten kleiner, lediglich Lautsprecher von Sonos unterstützen den Dienst.

Wer Musik in der Amazon-Cloud gelagert hat, kann diese ebenfalls unter „Meine Musik“ über die Music-App aufrufen. Foto: TECHBOOK

Was können die einzelnen Streaming-Dienste?

Lesen Sie hierzu unseren großen Vergleichsartikel:

Die 7 großen Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

TECHBOOK vergleicht dort die sieben großen Anbieter in Deutschland. Mit dabei sind Spotify, Apple Music, Amazon Music, Soundcloud, Deezer, YouTube und Google Play Music. Erfahren Sie, worin sich die Angebote unterscheiden.