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Mehr Leistung

Windows 11 bekommt neuen Turbo-Modus

Laptop mit Windows-Logo
Microsoft testet eine Funktion, die kurzfristig maximale CPU Leistung nutzt und so die Bedienung beschleunigt Foto: picture alliance/dpa
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Mats Pache

13. Mai 2026, 14:17 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Windows 11 soll offenbar umfassend überarbeitet werden. Unter dem Projektnamen Windows K2 arbeitet Microsoft an einer neuen Version des Betriebssystems, die nicht nur optische Anpassungen bringt, sondern auch bei der Leistung spürbar zulegen soll. Ein neuer Ansatz könnte dabei vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit deutlich verbessern.

Neue Technik soll Windows 11 beschleunigen

Hintergrund ist eine Funktion mit dem Namen Low Latency Profile. Laut einem Bericht des Online-Magazins „Windows Latest“ soll sie dafür sorgen, dass Programme und Fenster schneller starten. Dafür nutzt das System kurzfristig die maximale Leistung des Prozessors. Dieser Leistungsschub dauert nur ein bis drei Sekunden, reicht aber aus, um Verzögerungen beim Öffnen deutlich zu reduzieren.

In der Praxis bedeutet das, dass wichtige Bereiche wie das Startmenü oder der Dateiexplorer nahezu ohne Wartezeit reagieren. Windows 11 wirkt dadurch insgesamt direkter und flüssiger im Umgang.

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Deutliche Leistungsgewinne in Tests

Interne Tests zeigen laut WindowsLatest klare Verbesserungen. Beim Start von Edge und Outlook reagierte das System rund 40 Prozent schneller. Das Startmenü öffnete sich sogar bis zu 70 Prozent schneller als bisher. Die Optimierung beschränkt sich dabei nicht nur auf Programme von Microsoft. Auch viele Anwendungen von Drittanbietern profitieren von der neuen Technik. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Microsoft gezielt an der Alltagserfahrung arbeitet und typische Wartezeiten reduzieren will.

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Vor allem auf älteren oder leistungsschwächeren Rechnern fällt der Effekt stärker auf. Dort kann die CPU-Auslastung kurzzeitig auf bis zu 97 Prozent steigen. Diese Belastung tritt jedoch nur für einen sehr kurzen Moment auf. Langfristige Auswirkungen auf die Hardware sind laut den bisherigen Erkenntnissen nicht zu erwarten, da die Leistungssteigerung nur in kurzen Impulsen erfolgt.

Release noch unklar

Wann genau Windows K2 oder einzelne Funktionen daraus erscheinen, ist derzeit offen. Microsoft selbst hat sich bislang nicht zu dem Projekt geäußert. Es gilt als möglich, dass die Neuerungen Teil eines zukünftigen Updates wie 26H2 werden könnten.

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