Microsoft arbeitet daran, Windows 11 sichtbar zu verbessern. In den vergangenen Monaten fiel das Betriebssystem vor allem durch Probleme bei Updates auf. Gleichzeitig lag der Fokus stark auf neuen KI-Funktionen. Jetzt scheint sich der Konzern wieder stärker auf grundlegende Elemente zu konzentrieren.
Ziel ist es offenbar, das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen. Erste Hinweise liefern aktuelle Vorabversionen. Sie zeigen, dass vor allem die Taskleiste und die Widgets angepasst werden sollen.
Taskleiste wird flexibler und platzsparender
Eine der auffälligsten Änderungen betrifft die Taskleiste. Nutzer sollen laut dem Online-Magazin „Windows Latest“ künftig die Möglichkeit bekommen, diese zu verkleinern. Symbole von Programmen lassen sich dann dauerhaft kleiner darstellen. Alternativ kann das System die Icons automatisch reduzieren, sobald viele Anwendungen gleichzeitig geöffnet sind. Dadurch entsteht mehr Platz auf der Leiste. Die Idee dahinter ist nicht komplett neu. Eine ähnliche Funktion gab es bereits in Windows 10. Microsoft greift das Konzept also wieder auf und integriert es in die neue Version.
Auch bei den Widgets sind Änderungen geplant. Konkret geht es um das bisher integrierte MSN-Widget im Startmenü. Aktuell öffnet sich beim Überfahren des Wettersymbols ein großes Fenster. Darin erscheinen Nachrichten, Wetterdaten, Börsenkurse und weitere Inhalte. Zusätzlich werden dort auch Werbeanzeigen eingeblendet. In den getesteten Vorabversionen zeigt sich nun ein anderes Verhalten. Künftig sollen dort laut dem Online-Magazin „WinFuture“ nur noch Inhalte erscheinen, die Nutzer selbst auswählen. Der vorgegebene Nachrichten-Feed entfällt damit.
Möglicher Start erst im Herbst 2026
Wann genau die Neuerungen für alle verfügbar sind, ist noch unklar. Es gibt jedoch Hinweise auf einen möglichen Zeitraum. Die Anpassungen könnten Teil des Projekts Windows K2 sein. In diesem Rahmen wäre ein Start ab Herbst 2026 denkbar. Möglich ist auch, dass die Funktionen zusammen mit der Version 26H2 verteilt werden. Ob und wann das tatsächlich passiert, hat Microsoft bisher nicht bestätigt.
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