22. April 2026, 16:41 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Seit der Einführung von Windows 11 sorgt das Startmenü für Unzufriedenheit. Viele bemängeln fehlende Optionen zur Anpassung. Auch die Darstellung wird häufig als zu groß oder unübersichtlich wahrgenommen. Damit zählt das Startmenü zu den meistdiskutierten Schwächen des Betriebssystems. Nun deutet sich eine Veränderung an. Microsoft arbeitet offenbar daran, diesen Kritikpunkt anzugehen und Verbesserungen umzusetzen.
Laut einem Bericht des Online-Magazins „Windows Latest“ gibt es erstmals eine offizielle Bestätigung für geplante Änderungen. March Rogers, Designdirektor bei Microsoft, erklärte in einem Beitrag auf X, dass das Feedback der Nutzer berücksichtigt wurde. Ziel ist es, den Zugriff auf Apps zu vereinfachen und zusätzliche Möglichkeiten zur Personalisierung zu schaffen. Konkrete Details zu den geplanten Funktionen nannte Rogers jedoch nicht.
Technische Neuerungen im Hintergrund
Neben neuen Anpassungsoptionen wird auch an der technischen Grundlage gearbeitet. Das Startmenü soll künftig nicht mehr auf React Native basieren, da diese Lösung als ressourcenintensiv gilt. Stattdessen ist ein Wechsel zu WinUI 3 geplant. Diese Umstellung könnte dazu beitragen, Ladezeiten zu verkürzen und die Bedienung insgesamt flüssiger zu machen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Größe des Startmenüs künftig individuell eingestellt werden kann.
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Änderungen könnten erst später erscheinen
Ein genauer Zeitpunkt für die Einführung der Neuerungen steht noch nicht fest. Möglich ist, dass sie erst mit dem Systemupdate 26H2 verfügbar werden. Klar ist jedoch, dass Microsoft auf die anhaltende Kritik reagiert. Nach mehreren Jahren bewegt sich das Unternehmen damit in Richtung stärkerer Individualisierung. Die geplanten Anpassungen gelten als überfällig und zeigen, dass auch spät umgesetzte Verbesserungen für Nutzer relevant bleiben.