Apple baut das MacBook Pro so umfassend um wie lange nicht. Neben der Touch-Bedienung gibt es ein neues OLED-Display, die Dynamic Island und mehr Leistung durch M5 Pro und M5 Max.
Apple bringt Touch und Dynamic Island auf den Mac
Apple vollzieht beim MacBook Pro eine bemerkenswerte Kehrtwende: Erstmals lässt sich das Notebook direkt über den Bildschirm bedienen. Nutzer können durch Webseiten wischen, Fotos mit zwei Fingern vergrößern oder Elemente per Drag & Drop verschieben. Besonders Kreative sollen profitieren, etwa beim Zeichnen oder beim Spielen virtueller Instrumente.
Auch zahlreiche bekannte Anwendungen sollen die Touch-Bedienung unterstützen, darunter Microsoft Word, Excel und PowerPoint sowie Adobe Lightroom und DaVinci Resolve. Vom iPhone übernimmt Apple zudem die Dynamic Island. Dort erscheinen unter anderem Live-Aktivitäten, Anrufe und Bedienelemente für die Musikwiedergabe.
Eine weitere große Neuerung betrifft den Bildschirm. Das sogenannte PROLED-XDR-Display arbeitet mit Tandem-OLED-Technik und soll eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2000 Nits erreichen. Apple gibt außerdem ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und eine adaptive Bildwiederholrate von maximal 120 Hertz an.
Das MacBook Pro erscheint mit 14,2- und 16,3-Zoll-Display und wird gleichzeitig leichter. Die Geräte wiegen 1,38 beziehungsweise 1,82 Kilogramm, die Akkulaufzeit soll bis zu 24 Stunden betragen. Als Prozessoren stehen M5 Pro und M5 Max zur Wahl. In der höchsten Konfiguration sind bis zu 128 Gigabyte gemeinsamer Arbeitsspeicher und 16 Terabyte Speicher möglich.
Neue Technik lässt die Preise steigen
Bei den Anschlüssen bleibt Apple vergleichsweise großzügig: Zur Ausstattung zählen drei Thunderbolt-5-Ports, HDMI, ein SDXC-Kartenleser, MagSafe und ein Kopfhöreranschluss. Hinzu kommen WLAN 7, Bluetooth 6 und eine 12-Megapixel-Kamera. Als Betriebssystem kommt macOS 27 inklusive Apple Intelligence zum Einsatz.
Die umfassende Modernisierung macht sich allerdings beim Preis bemerkbar. Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro startet bei 3299 Euro, die 16-Zoll-Variante bei 3899 Euro. Mit M5 Max werden mindestens 5119 beziehungsweise 5599 Euro fällig. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, in den Verkauf gehen die neuen MacBook-Pro-Modelle am 6. November.
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