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Umfrage überrascht

Viele Jugendliche für ein Social-Media-Verbot

Laut einer Studie der TK befürworten viele junge Leute ein Social-Media-Verbot bis 14
Laut einer Studie der TK befürworten viele junge Leute ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre Foto: Getty Images
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31. August 2026, 8:02 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

TikTok, Instagram und Snapchat gehören für die meisten Jugendlichen zum Alltag. Doch ausgerechnet viele junge Nutzer sprechen sich für Altersgrenzen oder sogar Verbote aus, wie eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse zeigt.

Mehrheit offen für Altersgrenzen

Fast jeder zweite Jugendliche in Deutschland hält eine Altersgrenze für soziale Netzwerke für sinnvoll. Das geht aus einer Befragung der Techniker Krankenkasse (TK) unter Zwölf- bis 17-Jährigen hervor. 47 Prozent der Teilnehmer befürworten demnach ein Social-Media-Verbot bis zu einem bestimmten Alter und nennen im Durchschnitt 14 Jahre als passende Grenze.

Weitere acht Prozent würden soziale Netzwerke für Kinder und Jugendliche grundsätzlich verbieten. Insgesamt zeigt sich damit eine Mehrheit zumindest offen für Einschränkungen. Bemerkenswert: Trotz aller Kritik bewerten 80 Prozent der Jugendlichen soziale Medien als eher positiv für ihr eigenes Leben.

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Werbung und Fake News sorgen für Frust

Die Umfrage zeigt auch, welche Probleme Jugendliche auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat beschäftigen. An erster Stelle steht Werbung: 57 Prozent fühlen sich davon genervt. Dahinter folgen Falschinformationen, die 52 Prozent als Belastung empfinden.

36 Prozent der Befragten geben an, zu viel Zeit in sozialen Netzwerken zu verbringen. 35 Prozent berichten von Mobbing oder beleidigenden Kommentaren. Auch unangemessene Inhalte spielen eine Rolle: Knapp ein Drittel der Jugendlichen stößt auf Bilder oder Videos mit Gewalt oder anderen verstörenden Darstellungen.

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Social Media macht schlechte Laune

Besonders deutlich fällt der Zusammenhang zwischen Nutzungsdauer und Wohlbefinden aus. Von den Jugendlichen, die täglich mindestens vier Stunden in sozialen Medien verbringen, berichten 49 Prozent häufig oder dauerhaft von schlechter Stimmung. Bei einer täglichen Nutzung von nur ein bis zwei Stunden liegt dieser Wert dagegen bei 20 Prozent.

Auch Unsicherheit, Gereiztheit oder Erschöpfung treten bei intensiver Nutzung häufiger auf. Dazu kommen Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Verspannungen oder gereizte Augen. Um Risiken besser zu erkennen, wünschen sich zahlreiche Jugendliche daher mehr Unterstützung.

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