9. Mai 2026, 15:44 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Apple arbeitet offenbar nicht weiter an seinem geplanten iPad Ultra. Das Gerät sollte als faltbares Hybrid-Modell sowohl Tablet als auch Laptop ersetzen. Intern wird das Projekt laut Berichten momentan nicht weiterverfolgt.
Hintergrund sind laut „MacRumors“ schwache Verkaufszahlen bei den aktuellen iPad-Pro-Modellen sowie eine insgesamt sinkende Nachfrage im hochpreisigen Segment. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Entwicklung, die zeigt, dass besonders teure Geräte derzeit weniger gefragt sind.
Technische Hürden und hohe Kosten
Das geplante iPad Ultra war als besonders großes Gerät mit 20-Zoll-Bildschirmdiagonale gedacht und sollte ein OLED-Display erhalten. Allerdings brachte genau diese Größe auch deutliche Nachteile mit sich. Mit einem Gewicht von rund 1,6 Kilogramm wäre das Gerät schwerer gewesen als viele aktuelle MacBooks.
Gleichzeitig hätte der Preis vermutlich deutlich über 3000 Euro gelegen. Diese Kombination aus hohem Gewicht und sehr hohen Kosten hätte das Gerät für viele Nutzer wenig attraktiv gemacht. Damit standen dem Konzept nicht nur technische Herausforderungen, sondern auch wirtschaftliche Bedenken gegenüber.
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Andere Geräte bleiben weiter in Entwicklung
Während das iPad Ultra vorerst gestoppt wurde, verfolgt Apple andere Projekte weiterhin. Dazu gehört ein faltbares iPhone, das ebenso wie ein MacBook mit Touchscreen bereits in Entwicklung sein soll. Beide Geräte könnten noch 2026 auf den Markt kommen. Das iPad hingegen steht aktuell nicht im Fokus.
Offenbar war das Konzept zu ambitioniert, um es unter den aktuellen Marktbedingungen weiterzuführen. Apple setzt stattdessen auf Produkte, bei denen die Nachfrage stabiler eingeschätzt wird.