25. März 2026, 12:59 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Seit einiger Zeit kursieren Berichte, dass Apple den Start seiner iPhone-Reihe im Jahr 2026 nicht wie gewohnt bündeln könnte. Immer wieder wurde darüber spekuliert, dass zwischen einzelnen Modellen ein deutlich größerer zeitlicher Abstand liegen soll. Teilweise war sogar von bis zu sechs Monaten die Rede. Konkrete Hinweise fehlten zunächst, doch nun greift ein neuer Bericht diese Gerüchte erneut auf.
Reguläre Modelle weiterhin im Herbst
Laut dem Online-Magazin „MacRumors“, das sich auf Tim Long bezieht, bleibt Apple beim üblichen Termin für die klassischen Modelle. Geräte wie das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max sollen im September 2026 erscheinen. Anders sieht es beim ersten faltbaren iPhone aus, das unter dem Namen iPhone Fold gehandelt wird. Dieses Modell soll erst im Dezember 2026 ausgeliefert werden.
Damit würde Apple vom bekannten Ablauf abweichen, bei dem neue iPhones im September vorgestellt und kurz darauf verkauft werden. Ein vergleichbares Vorgehen gab es bereits 2017, als das iPhone X erst im November folgte. Warum Apple diesen Weg gehen könnte, wird im Bericht nicht konkret erklärt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass ein faltbares iPhone technisch deutlich aufwendiger ist als herkömmliche Geräte.
Vor allem das flexible Display und das Scharnier stellen hohe Anforderungen. Apple soll großen Wert auf Stabilität und Haltbarkeit legen, um bekannte Schwächen solcher Geräte zu vermeiden. Ein späterer Start könnte mehr Zeit für die Optimierung von Technik und Produktion schaffen.
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Begrenzte Produktion und hoher Preis
Zusätzlich wird erwartet, dass das faltbare iPhone zu den teuersten Modellen gehören wird und zunächst nur in begrenzter Stückzahl verfügbar ist. Eine getrennte Veröffentlichung könnte es Apple erleichtern, die Produktion schrittweise zu steigern. Gleichzeitig könnte das Unternehmen die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten. Statt eines einzigen großen Marktstarts wären so zwei wichtige Verkaufsphasen möglich.
Ein weiterer Faktor könnte die Zusammenarbeit mit Entwicklern sein. Diese benötigen Zeit, um ihre Anwendungen an neue Geräte anzupassen. Besonders bei einem ungewöhnlichen Produkt wie einem Foldable könnten zusätzliche Monate helfen, Apps zu optimieren. Da Apple neue Funktionen oft erst spät vorstellt, würde ein zusätzlicher Zeitraum von zwei bis drei Monaten mögliche Probleme zum Start reduzieren.
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Auswirkungen auf Kaufentscheidungen
Für Nutzer hätte ein gestaffelter Zeitplan praktische Folgen. Wer im Herbst ein neues iPhone kaufen möchte, müsste überlegen, ob sich das Warten auf spätere Modelle lohnt. Ein zweiter Marktstart zum Jahresende könnte Entscheidungen verzögern. Gleichzeitig würde das iPhone-Jahr insgesamt weniger vorhersehbar werden.