25. März 2026, 8:34 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Hersteller arbeiten seit Jahren an faltbaren Smartphones und treiben die Technik immer weiter voran. Apple arbeitet ebenfalls an seinem ersten iPhone Fold und setzt dabei auf neue Ansätze beim Display.
Faltbare Smartphones ermöglichen große Displays bei geringem Platzbedarf. Gleichzeitig wirkt beim Öffnen und Schließen eine zusätzliche Belastung auf den innen liegenden Bildschirm. Diese Kräfte wirken direkt auf das Material und können es mit der Zeit beanspruchen. Genau hier setzt Apple bei seinem ersten faltbaren iPhone an und will die Konstruktion gezielt verbessern.
Leak zeigt neue Ansätze bei der Displaytechnik
Die Informationen zur Technik stammen vom bekannten Leaker Digital Chat Station. Laut seinen Angaben entwickelt Apple die bisher bekannte UTG-Technologie weiter. UTG steht für Ultra Thin Glass und kommt bereits bei faltbaren Smartphones zum Einsatz. Apple arbeitet dabei offenbar an einer stabileren Variante für das Display des iPhone Fold, bei der mehrere Glasschichten kombiniert werden.
Diese sollen die Belastung besser verteilen und das empfindliche Display schützen. Ergänzend wird dabei auch sogenanntes Ultra Flexible Glass, kurz UFG, erwähnt. Dieses Material gilt als besonders biegsam und zugleich widerstandsfähig.
Zweilagiger Aufbau soll das Display entlasten
Ein wichtiger Bestandteil der neuen Lösung soll eine zweilagige Glasstruktur sein. Dabei liegen zwei dünne Glasschichten außen, während sich das Display dazwischen befindet. Diese Bauweise verteilt die Kräfte beim Falten gleichmäßiger und schützt den Bildschirm. Gleichzeitig wird verhindert, dass er direkt mit dem Scharnier in Kontakt kommt, was die Belastung weiter reduziert. Auch die sichtbare Falz in der Mitte, die typisch für faltbare Smartphones ist, könnte beim iPhone Fold dadurch weniger auffallen.
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Änderungen am Aufbau des OLED-Displays
Neben der Glasstruktur plant Apple laut früheren Berichten auch Anpassungen am Display selbst. Dabei geht es um den Aufbau des OLED-Panels. Zum Einsatz soll die Technik Color Filter on Encapsulation, kurz CoE, kommen. Hier wird ein Farbfilter direkt auf die Schutzschicht des Displays aufgebracht. Eine zusätzliche Folie ist dadurch nicht mehr nötig. Die Displays werden so insgesamt flacher und leichter und benötigen weniger Energie.
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Fokus auf Stabilität und Alltagstauglichkeit
Wann das iPhone Fold erscheint, ist weiterhin offen. Jüngsten Gerüchten zufolge könnte das Gerät erst im Dezember vorgestellt werden. Die aktuellen Hinweise zeigen, dass Apple vor allem auf Stabilität setzt. Die Haltbarkeit gilt als ein zentraler Punkt, weshalb der Hersteller bisher kein faltbares iPhone veröffentlicht hat. Sollte die neue Konstruktion zum Einsatz kommen, könnte das Gerät robuster sein als aktuelle faltbare Smartphones und damit einen bekannten Schwachpunkt dieser Geräteklasse angehen.