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Codenamen geleakt

iPad 2026 mit aktuellem Chip und endlich Apple Intelligence?

Das aktuelle iPad der 11. Generation ist erst 2025 erschienen – doch schon 2026 soll der Nachfolger kommen
Das aktuelle iPad der 11. Generation ist erst 2025 erschienen – doch schon 2026 soll der Nachfolger kommen Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

11. Dezember 2025, 12:56 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Bislang müssen sich Käufer des Basis-iPads mit veralteter Hardware abfinden. Das aktuelle iPad von März 2025 ist das letzte Apple-Gerät, das nicht Apple Intelligence unterstützt. Der verbaute A16-Chip hat dafür schlichtweg nicht genug Power. Beim geplanten Nachfolger soll sich das jedoch endlich ändern – darauf deutet zumindest ein geleaktes internes Apple-Dokument hin.

Neuerer Chip als bislang gedacht

Wie TECHBOOK berichtete, verwendet Apple für das Basis-iPad in der Regel zwei bis drei Jahre alte iPhone-Chips, um die Kosten zu senken. Beim für 2026 erwarteten Nachfolger des aktuellen Modells galt daher bislang der A18-Chip als wahrscheinlichster Kandidat, der erstmals 2024 im iPhone 16 zum Einsatz kam.

Nun hat jedoch „Macworld“ anscheinend Einblick in ein internes Code-Dokument von Apple erhalten. Daraus geht hervor, dass das iPad nicht mit A18, sondern dem ein Jahr jüngeren A19-Chip geplant ist. Dieser ist erst im September 2025 mit dem iPhone 17 erschienen. Für Apples günstigstes iPad ist das recht ungewöhnlich, da ältere Chips bislang eine wesentliche Rolle für den niedrigeren Preis spielen.

Erstmals Apple Intelligence im iPad

Bereits im Juli 2025 hatte Bloomberg die Codenamen für Varianten des kommenden iPads veröffentlicht: J581 (Wi-Fi) und J582 (Cellular). Diese Bezeichnungen scheint der „Macworld“-Leak zu bestätigen. Abseits davon gibt es kaum neue Informationen zu dem Gerät.

Unabhängig davon, welcher Chip letztlich im iPad zum Einsatz kommt, gilt als gesichert, dass das Tablet endlich Unterstützung für Apples KI-Funktionen bekommt. Dafür dürfte der Arbeitsspeicher erneut größer werden. Für das iPad der 11. Generation hatte Apple den RAM von 4 auf 6 GB erhöht. Für Apple Intelligence sind jedoch mindestens 8 GB Voraussetzung.

Auch interessant: Apple startet OLED-Offensive – wird es teuer für Kunden?

„Macworld“ zufolge soll das iPad 2026 zudem Apples neuen N1-Chip für WLAN 7 und Bluetooth 6 bekommen. Das wäre ein deutliches Upgrade gegenüber dem Vorgänger und würde durch Unterstützung für das zusätzliche 6-GHz-Band deutlich schnelleres und stabileres WLAN ermöglichen.

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M4-Chip im iPad Air wahrscheinlich

Auch das iPad Air taucht in dem Leak mit den Codenamen J707, J708, J737 und J738 auf. Wie üblich soll das Tablet mit einem eine Generation älteren Chip der M-Serie kommen. Für das 2026er-Modell bedeutet das ein Upgrade vom aktuellen M3- auf den M4-Chip. Der M5 bleibt damit vorerst dem iPad Pro vorbehalten. Wie im Basis-iPad dürfte der N1-Chip auch im kommenden iPad Air zu finden sein.

Abgesehen von den internen Änderungen sind keine größeren Neuerungen für das iPad Air zu erwarten. Das Modell für 2026 soll weiterhin auf LCD statt OLED setzen. Das Bildschirm-Upgrade ist angeblich für 2027 geplant und soll mit einem veränderten Äußeren einhergehen.

Marktstart und mögliche Preiserhöhung

Apple dürfte die neuen Generationen von iPad und iPad Air Anfang 2026 vorstellen. Es ist denkbar, dass der Preis für das Basis-iPad wieder steigt. 2022 hatte Apple den Preis für das iPad aufgrund des schwachen Euros auf 599 Euro angehoben, beim 2025er-Modell aber wieder auf 399 Euro gesenkt. Die Verwendung eines aktuellen Chips könnte die Kosten jedoch in die Höhe treiben.

Ende 2026 soll außerdem ein neues iPad mini mit OLED-Display erscheinen. Auch hier ist eine Preiserhöhung denkbar. Das mini kostet derzeit 499 Euro – ein höherer Preis würde Apple mehr Freiraum geben, auch das Basis-iPad teurer zu machen, ohne die klare Abgrenzung zwischen den beiden Modellen zu verwischen.

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