AirPods sollen eine praktische Audio-Funktion bekommen, die allerdings nur auf bestimmten Modellen verfügbar ist Foto: picture alliance / dpa Themendienst
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Przemyslaw Szymanski
10. Juni 2026, 17:37 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Apple will seinen AirPods mit iOS 27 offenbar eine Funktion spendieren, die viele Nutzer bislang vermisst haben. Die drahtlosen Kopfhörer begleiten viele Menschen täglich bei Musik, Podcasts, Filmen, Videocalls oder beim Sport. Bisher waren die Möglichkeiten zur individuellen Klanganpassung jedoch begrenzt. Wer bestimmte Frequenzbereiche anpassen wollte, musste auf Umwege zurückgreifen. Mit der nächsten Version des iPhone-Betriebssystems könnte sich das ändern.
Eigener Equalizer für AirPods angekündigt
Im Rahmen der WWDC-2026-Keynote hat Apple angekündigt, den AirPods erstmals einen eigenen Equalizer direkt in den Einstellungen bereitzustellen. Nutzer sollen damit die wichtigsten Frequenzbänder selbst verändern können. Geplant sind Regler für Tiefen, Mitten und Höhen.
Bislang war eine Anpassung des Klangs nur eingeschränkt möglich. Dafür mussten Anwender entweder den Equalizer in Apple Music nutzen oder die Kopfhörer-Anpassungen in den Bedienungshilfen verwenden. Die neue Lösung soll die Einstellungen direkt bei den AirPods bündeln. Dadurch wäre die Funktion nicht mehr auf einzelne Apps oder spezielle Hilfsfunktionen beschränkt.
Die geplante Funktion soll verschiedene Anwendungsfälle abdecken. So könnten Nutzer etwa stärkere Bässe für das Training einstellen, Stimmen in Podcasts deutlicher hervorheben oder hohe Töne reduzieren, wenn diese als unangenehm empfunden werden.
Apple bleibt dabei offenbar seinem Ansatz einer einfachen Bedienung treu. Der Equalizer soll nicht als umfangreiches Werkzeug mit zahlreichen Frequenzbändern erscheinen. Stattdessen setzt das Unternehmen auf eine reduzierte Lösung mit drei Reglern. Damit lassen sich die wichtigsten Klangbereiche anpassen, ohne sich mit einzelnen Frequenzen beschäftigen zu müssen.
Der Schritt ist dennoch bemerkenswert. Bei den AirPods verfolgte Apple bislang das Ziel eines möglichst einheitlichen Klangerlebnisses. Mit iOS 27 erhalten Nutzer künftig mehr Möglichkeiten, den Klang an persönliche Vorlieben anzupassen. Vergleichbare Funktionen gehören bei anderen Herstellern bereits seit längerer Zeit zum Angebot.
Ältere Modelle gehen leer aus
Noch offen ist, welche AirPods-Modelle die neue Funktion tatsächlich erhalten. Laut dem Online-Magazin „Engadget“ soll der Equalizer ausschließlich auf Geräten mit H2-Chip verfügbar sein. Dieser ist in AirPods Max 2, AirPods Pro 2, AirPods Pro 3 sowie AirPods 4 verbaut.
Ältere AirPods-Modelle würden demnach leer ausgehen. Eine endgültige Bestätigung steht allerdings noch aus. Klarheit dürfte erst das iOS-Update bringen, das im Laufe des Jahres zunächst als Beta und im Herbst als fertige Version erscheint.
Dann wird sich zeigen, welche Modelle die Funktion tatsächlich unterstützen. Außerdem bleibt abzuwarten, ob weitere Einschränkungen gelten und ob Apple den Equalizer in der jetzt gezeigten Form in die Einstellungen integriert oder bis zum offiziellen Start noch Änderungen vornimmt.
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