11. Mai 2026, 14:17 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Apple arbeitet an einer neuen Generation seiner AirPods, die mit Kameras ausgestattet sein sollen und diverse KI-Funktionen unterstützen. Die Entwicklung ist offenbar bereits weit fortgeschritten, doch beim geplanten Marktstart gibt es noch Unsicherheiten. Vor allem die Integration künstlicher Intelligenz und eine verbesserte Version von Siri spielen dabei eine zentrale Rolle.
Kameras liefern Informationen für Siri
Nach einem Bericht von „Bloomberg“ befindet sich Apple mit den neuen AirPods bereits in einer späten Testphase. Im Fokus steht dabei nicht die klassische Nutzung der Kameras für Fotos oder Videos. Stattdessen sollen sie Umgebungsinformationen erfassen, die direkt von der Sprachassistentin Siri genutzt werden.
Siri könnte dadurch in die Lage versetzt werden, Gegenstände zu erkennen und Fragen im jeweiligen Kontext zu beantworten. Ziel ist es, Nutzer im Alltag gezielter zu unterstützen. Die künstliche Intelligenz würde somit stärker in die Nutzung der Ohrhörer eingebunden und deren Funktionsumfang deutlich erweitern.
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Hardware weit entwickelt, Software bremst
Berichte über den Start von KI-unterstützten AirPods mit Kamera gibt es bereits seit 2024. Im vergangenen Jahr wurden die Pläne dann etwas konkreter. Intern gilt die Hardware der neuen AirPods bereits als weit fortgeschritten. Prototypen sollen ein nahezu finales Design erreicht haben. Dennoch ist ein konkreter Termin für den Marktstart offenbar noch nicht absehbar. Spekuliert wird jedoch, dass dieser noch 2026 erfolgen könnte.
Der Grund liegt laut Bericht vor allem in der Software. Apple arbeitet weiterhin an einer neuen Version von Siri, die insbesondere bei den visuellen KI-Funktionen noch verbessert werden muss. Erst wenn diese Anforderungen erfüllt sind, dürfte ein Marktstart der Kamera-AirPods realistisch werden.