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Welcher Messenger eignet sich für wen?

Familie, Clique, Arbeitskollegen

Welcher Messenger sich für wen eignet

Whatsapp, SMS, Facebook-Messenger: Diese Nachrichtendienste kennen Sie noch. Aber Slack? Threema? Hangouts? Die neun wichtigsten Messenger, wann welcher Sinn macht und mit welchem Dienst Sie wen am besten erreichen.

1. Für Freunde: Whatsapp

Beliebig viele Videos versenden, dazu Fotos, Text- und Sprachnachrichten. Und das ohne Kosten. Knapp zwei von drei Freunden, fast zwei Drittel aller deutschen Internetnutzer, (63 Prozent), verwenden Whatsapp. Tendenz? Steigend. Der Messenger ist auch deshalb so erfolgreich, weil fast alle Smartphone-Besitzer die App auf ihrem Handy installiert haben. Anhand des Handy-Telefonbuches erkennt der Dienst, welcher der Kontakte Whatsapp-Nutzer ist. Das vereinfacht die Kontaktaufnahme. Kleiner Tipp: Whatsapp kann per Web-App und QR-Code auch etwas umständlich auf dem Desktop installiert werden. Kleine Warnung: Es gibt Daten an Facebook weiter.

Auch interessant: Die fünf besten Alternativen zu WhatsApp

2. Für die Old-Schooler: SMS

Ältere Menschen ohne Smartphone. Leute mit Angst, dass ihre Daten für Werbezwecke verwendet werden. Oder klassische Old-Schooler. Die SMS ist fast schon wieder cool. Wurden 2012 noch 60 Milliarden SMS in Deutschland verschickt, waren es vergangenes Jahr nur noch 16,6 Milliarden. Tendenz fallend. Brauchen Sie da die SMS überhaupt noch? Ja! Denn 16,6 Milliarden sind eine 16,6 mit acht Nullen – verdammt viele Nachrichten, die nicht über andere Messenger laufen.

3. Für Projekt-Buddys: Skype

Wer Skype nutzt (16 Prozent), braucht keine Telefon-Nummer, um sich einzuloggen. Der Video-Chat funktioniert direkt in der App – auch als Gruppen-Video-Chat, der sich für Konferenzen nutzen lässt. Viele Start-ups und kleine Firmen nutzen Skype, um Kosten zu sparen.

Viele kennen Skype vor allem für seine Videochat-Funktion. Das Programm eignet sich jedoch auch als Messenger.
Viele kennen Skype vor allem für seine Videochat-Funktion. Das Programm eignet sich jedoch auch als Messenger. Foto: Getty Images

4. Für verloren geglaubte Freunde: Facebook-Messenger

Wer Facebook nutzt, schreibt (immer öfter) auch über den Facebook-Messenger (15 Prozent der Deutschen). Aber diese User nutzen ihn in der Regel nicht statt, sondern zusätzlich zu Whatsapp. Typische Kontakte: Freunde, die Sie nach Jahren im Social Medium wiederentdeckt haben und deren Handynummer man nicht hat. Oder die einen Pinnwand-Post privat weiter diskutieren wollen. Oder schnell, aber nicht öffentlich, zum Geburtstag gratulieren.

5. Für Android-Nutzer: Hangouts

Googles Messenger-App Hangouts nutzen 5 Prozent der deutschen Internet-Nutzer. Er steht jedem zur Verfügung, der bei Google angemeldet ist. Auf den meisten Android-Handys ist die App bereits vorinstalliert. Mit Hangouts lassen sich schnell auch mit Freunden Video-Konferenzen machen.

6. Für Sicherheitsbewusste: Threema

Wer seine Privatsphäre perfekt schützen will, kommuniziert häufig über Threema. Gruppen und Kontaktlisten werden auf den Geräten der Nutzer verwaltet und sofort nach Zustellung vom Server gelöscht. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gilt als die beste aller Messenger.

7. Für Junge und Junggebliebene: Snapchat

In den USA ist Snapchat bereits das beliebteste Social Network der 13- bis 19-Jährigen. Auch in Deutschland ist die App auf dem Vormarsch. Bilder und Videos werden nur einmal angezeigt. Textnachrichten verschwinden nach Verlassen des Chats, sofern man sie nicht speichert. Wenn sich Ihr Sohn auf Ihre SMS nicht meldet und Ihre Tochter nicht auf Ihren Facebook-Post, versuchen Sie es mal mit einem Snapchat-Video…

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Folgen Sie TECHBOOK auf Snapchat! Foto: TECHBOOK

8. Für den Work-Chat mit Kollegen: Slack

Slack wird vorrangig in Firmen als Work-Chat für einzelne Teilnehmer und Arbeitsgruppen genutzt. Praktisch: Man kann darin auch gemeinsam Dokumente bearbeiten und praktische Dienste wie Dropbox, Google Drive oder die Projektmanagement-Software Trello integrieren.

9. Für alle, die den Überblick brauchen: der All-in-One-Messenger

Im Alltag kommen gleich mehrere der oben genannten Messenger-Dienste zum Einsatz, umso nahe liegender also: ein Dienst, der alle vereint. Der All-in-One-Messenger ist eine Web-App von Google Chrome – bislang allerdings nur auf dem Desktop. Mit diesem sogenannten „Wrapper“ haben Sie alle erwähnten Chat-Apps (mit Ausnahme von Threema und Snapchat) gleichzeitig im Blick. Sie können ihn auch so einstellen, dass er bei eingehenden Nachrichten Benachrichtigungen verschickt, die sich dann mit einem Klick öffnen lassen. Oder einzelne Chats, die sie gerade nicht interessieren, im Übersichts-Dashboard vorübergehend ausblenden. Ähnlich funktionieren die österreichische Software Franz und Rambox, eine Open Source Software.

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