Videoanrufe sind momentan die sichere Alternative zum Arbeiten im Office. Allerdings machen sich Hacker die gestiegene Nutzung von Diensten wie Zoom und Microsoft Teams zunutze. Foto: Getty Images
Microsoft Teams und Slack boomen durch das Coronavirus und die damit verbundene Heimarbeit derzeit. Jetzt planen die beiden, gemeinsame Sache zu machen.
Slack und Microsoft Teams sind zwei weit verbreitete Zusammenarbeitstools, die vor allem jetzt, da so viele Menschen von zu Hause aus arbeiten, besonders stark genutzt werden. Microsoft stellt aus diesem Grund Teams sogar vorübergehend kostenlos zur Verfügung.
Zusammenarbeit zugunsten der Nutzer
Eigentlich sind Slack und Teams die Hauptkonkurrenten auf dem Markt. Nun hat Mitgründer und CEO von Slack Stewart Butterfield jedoch angekündigt, dass an einer Technologie gearbeitet werde, die es Nutzern von Slack und Microsoft Teams erlaubt, untereinander zu kommunizieren. Das ist eine Antwort auf die Tatsache, dass viele Nutzer beide Tools für verschiedene Zwecke verwenden würden, wie CNBC berichtet.
Einige Microsoft-Dienste wie OneDrive, Outlook und SharePoint sind bereits in Slack integriert, nun soll die Palette um eine Anruf-Funktion erweitert werden. Butterfield sagte, dass „Microsoft Teams und Zoom eine Art virtuellen Ersatz für persönliche Meetings in Konferenzräumen geschaffen haben, nachdem mehr Menschen in den vergangenen Wochen angefangen haben, von zu Hause aus zu arbeiten, um die Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden“.
Laut CNBC hatte Teams vergangene Woche 44 Millionen aktive Nutzer täglich, mehr als doppelt so viel als noch im November 2019. Der Dienst wird vor allem für Team-Anrufe genutzt, bis zu 250 Teilnehmer können bei einem Konferenz-Call dabei sein. Teams baut auf Skype for Business auf, das mittlerweile nicht mehr angeboten wird. Damit hat es in puncto Video-Anrufe und -Konferenzen einen erheblichen Vorteil gegenüber Slack, bei dem maximal 15 Personen teilnehmen können.
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